Course Schedule

Veranstaltungen von Prof. Dr. Susanne Leeb


Lehrveranstaltungen

Art and Politics (Seminar)

Dozent/in: Susanne Leeb

Termin:
wöchentlich | Donnerstag | 12:15 - 13:45 | 06.04.2026 - 10.07.2026 | C 14.103 Seminarraum

Inhalt: In how far is art resisting and against what? The seminar deals with art works from the 20th and 21t centuries that respond to and/or protest against specific political conditions. The art works that are discussed in the seminar originate primarily from the field of anti-colonial resistance or decolonial practices. At the same time, the question will be raised as to how the connection between art and politics can be conceived in the first place and on which plane we can talk about that art is resisting, let alone the claim of "change". The seminar will be accompanied by a number of theoretical texts (including Rancière and Adorno) that explore precisely this connection and ask at which level one can talk about art's genuine resistance.

Kunst und Politik (Seminar)

Dozent/in: Susanne Leeb

Termin:
wöchentlich | Donnerstag | 10:15 - 11:45 | 06.04.2026 - 10.07.2026 | C 5.310 Seminarraum

Inhalt: Das Seminar befasst sich mit künstlerischen Arbeiten, die jeweils auf politische Bedingungen reagieren und/oder gegen sie protestieren. Die künstlerischen Arbeiten stammen vor allem aus dem Bereich antikolonialen Widerstands oder dekolonialer Praktiken. Es werden daher auch die konkreten zeithistorischen Kontexte adressiert, an die oder gegen die sich die künstlerischen Arbeiten wenden. Gleichzeitig wird die Frage gestellt, in welcher Weise die Verbindung Kunst und Politik überhaupt zu denken ist. Das Seminar wird entsprechend flankiert von einigen theoretischen Texten (u.a. RancIère, Adorno), die genau dieser Verbindung nachgegangen sind.

Subjektkritik in der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts (Seminar)

Dozent/in: Susanne Leeb

Termin:
wöchentlich | Dienstag | 14:15 - 15:45 | 06.04.2026 - 10.07.2026 | C 5.310 Seminarraum

Inhalt: Während das Seminar von Roberto Nigro die philosophischen Grundlagentexte zu Fragen der Subjektivierung erarbeitet, stehen bei diesem Seminar exemplarische künstlerische Arbeiten im Vordergrund, die Subjektivität/Subjektivierung zum Thema haben. Welche Modi der Identifizierung/Desidentifizierung entstehen an den Rändern der Gesellschaft? Welche ästhetischen und narrativen Strategien können sich gegenüber Machstrukturen und hegemonialen Zuweisungsmechanismen behaupten? Inwiefern kann Kunst zum Ort alternativer oder marginaler Artikulationen der Subjektivität, zum Ort der Differenz werden? Arbeiten diese Modi der Subjektwerdung oder der ‚Entunterwerfung‘ innerhalb von Repräsentationsschemata, geht es in ihnen (noch) um einen Zugang zur Repräsentation? Diesen und anderen Fragen gehen wir im Seminar entlang von verschiedenen Themenschwerpunkten und künstlerischen Praktiken nach.

Vorlesung: Einführung in die Kunstgeschichte als Kulturwissenschaft (Seminar)

Dozent/in: Susanne Leeb, Lynn Rother, Vera-Simone Schulz, Beate Söntgen, Jordan Troeller, Ulf Wuggenig

Termin:
wöchentlich | Donnerstag | 16:15 - 17:45 | 06.04.2026 - 10.07.2026 | C HS 4

Inhalt: Diese Vorlesungsreihe vermittelt Grundlagen einer kulturwissenschaftlich ausgerichteten Kunstgeschichte der Moderne und der zeitgenössischen Kunst. Studierende werden vertraut gemacht mit Kunstwerken und Fragen, Themenfeldern und Diskussionen, die die Kunst seit der Moderne bis heute bestimmen. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie Kunst an gesellschaftlichen Problemlagen beteiligt ist. Einerseits greift Kunst in gesellschaftliche Zusammenhänge ein oder verhält sich dazu. Wir verstehen Kunstwerke als materiell-intellektuelle Artikulationen und Einlassungen in eine zeithistorische wie künstlerische Problemstellung. Anderseits wird sie von einer jeweiligen historischen Situiertheit und einem sozialen Kontext mitbestimmt. In der Vorlesung tragen wir daher in der Diskussion einzelner Arbeiten nicht nur ihrer spezifischen Materialtiät, Ikonographie, möglichen Aussagen und der (Post-)Medialität Rechnung, sondern immer auch den Kontexten, in denen Kunstwerke stehen. Insofern sind die institutionellen Rahmenbedingungen ebenfalls Teil von Kunst und visueller Kultur. Diese Herangehensweise hat Einfluss auf die kunsthistorische Methodik. Der gesellschaftliche (institutionelle, soziale, geschlechtsspezifische, politische) Umgang mit Kunst und visueller Kultur wird ebenso thematisiert, wie die Fragen, die ein Kunstwerk oder ein Artefakt der visuellen Kultur aufwerfen. Die Vorlesung ist entsprechend eher nach Themen und Fragestellungen gegliedert, u.a. Genderfragen, ökonomische Rahmenbedingungen und Mechanismen des Kunstmarktes, Ausbildungsformen der Kunst, Raub und Restitution, Ökologie, Kunst und Arbeit u.v.a. Insgesamt richtet sich die Vorlesung aus an einer transkulturellen Kunstwissenschaft, die der Tatsache Rechnung trägt, dass gerade Kunst und visuelle Kultur auch Dokumente und Künstler*innen und Kulturproduzent*innen auch Akteure einer reichhaltigen Verflechtungsgeschichte sind, die sowohl emanzipatorisch (etwa der Internationalismus der 1920er Jahre, Migrationsgeschichten) als auch gewaltförmig sein kann (Kolonialismus, Weltkriege etc.).

Promotionskolloquium Darstellung Visualität Wissen (Kolloquium)

Dozent/in: Susanne Leeb, Beate Söntgen, Jordan Troeller

Termin:
Einzeltermin | Mo, 13.04.2026, 14:00 - Mo, 13.04.2026, 20:00 | C 40.530 Seminarraum
Einzeltermin | Di, 14.04.2026, 09:30 - Di, 14.04.2026, 16:00 | C 40.175 Seminarraum

Inhalt: Das Colloquium dient der fachlichen und interdisziplinären Diskussion und Reflexion von Promotionsexposés, einzelnen Kapiteln oder Forschungsfragen. Kapitel werden drei Wochen vorab an alle verschickt und kurz vorgestellt, entweder durch die Verfasser*innen selbst oder durch eine*n Response-Partner*in.