• Leuphana
  • Studium
  • MBA: Johannes Ludwig – „Ich bin eine bessere Führungskraft geworden“

MBA: Johannes Ludwig – „Ich bin eine bessere Führungskraft geworden“

07.02.2022 Der Diplom-Betriebswirt schloss 2019 das berufsbegleitende Studium „Manufacturing Management“ an der Leuphana Professional School ab. Seitdem übernimmt er bei seinem langjährigen Arbeitgeber Miele mehr Verantwortung - sowohl für Personal als auch für Strategien und Programm auf Konzernebene. Noch bis zum 28. Februar können sich Betriebswirt*innen und Ingenieur*innen für den berufsbegleitenden Studiengang bewerben.

Johannes Ludwig ©privat
„Ich habe während der Seminare sehr viele unterschiedliche Menschen und deren Perspektiven kennen gelernt. Das hilft mir heute, komplexe Aufgabenstellungen besser zu verstehen und lösen zu können."

Johannes Ludwig war bereits seit über zehn Jahren beim Haushaltsgerätehersteller Miele erfolgreich beschäftigt, als er sich entschied, ein weiteres Mal zu studieren. „Es ist ideal, mit dem MBA zu beginnen, wenn man bereits einige Berufsjahre hinter sich hat. Man kann seine Erfahrung im Studium reflektieren und sich fachlich auf aktuellen Stand bringen“, sagt der 38-Jährige. Er studierte nach dem Abitur Technische Betriebswirtschaft an der Fachhochschule des Mittelstandes in Bielefeld und hat seine Diplomarbeit bei Miele geschrieben. Als er sich für das berufsbegleitende Studium an der Leuphana Professional School entschied, führte er bereits ein eigenes Team bei Miele.

Für Johannes Ludwig ist der MBA in vielerlei Hinsicht gewinnbringend: „Ich habe meine fachliche Kompetenz erweitert, insbesondere im Bereich der Produktionsprozesse. Die Abläufe in einem produzierenden Unternehmen wurden in Gänze beleuchtet, etwa durch die Lernfabrik, wo Prozesse spielerisch nachempfunden werden.“ Vor drei Jahren schloss Johannes Ludwig das Programm mit der Note 1,2 ab. Seitdem ist er bei Miele weiter aufgestiegen. Heute ist er als Manager Production Control & Operational Excellence tätig und leitet mittlerweile zwei Teams.

Der berufsbegleitende MBA, der heute als Studiengang „Digital Production Management“ den Anforderungen der Industrie 4.0 Rechnung trägt, richtet sich an Ingenieur*innen und Betriebswirt*innen im Bereich Digitale Produktion und Supply Chain Management und vermittelt das gesamte Spektrum an Fachkenntnissen, die für das Management moderner Industrieunternehmen vor dem Hintergrund globaler Trends wie der Digitalisierung wichtig sind. Dabei werden Themen wie Industrie 4.0, Smart Factory, Logistik, Digitale Fabrik, Supply Chain Management, nachhaltige Produktion oder Lean Production behandelt und mit aktuellem betriebswirtschaftlichem Wissen verknüpft.

Zum Curriculum an der Leuphana gehört zudem das Komplementärstudium. Für Johannes Ludwig ein weiterer Punkt, das Studium an der Leuphana Professional School zu empfehlen. In den fachübergreifenden Modulen beschäftigen sich Studierende unter anderem mit Ethik, Kommunikation und Leadership: „Ich glaube persönlich, dass ich durch das Studium zu einer besseren Führungskraft geworden bin. Ich kann die Menschen in meinem Team heute besser motivieren und fördern.“ Empathie ist für ihn als Führungskraft ein wichtiges Thema: „Ich möchte nicht nur die Positionen der Mitarbeiter*innen besser verstehen, sondern auch zwischen unterschiedlichen Perspektiven vermitteln.“ Während des Studiums hat er sich ein Netzwerk aufgebaut und ist beispielsweise heute noch im Austausch mit dem Programmleiter Prof. Dr.-Ing. Matthias Schmidt, Professor für Produktionsmanagement: „Ich habe während der Seminare sehr viele unterschiedliche Menschen und deren Perspektiven kennen gelernt. Das hilft mir heute, komplexe Aufgabenstellungen besser zu verstehen und lösen zu können“, sagt Johannes Ludwig.

Auf den Diplom-Betriebswirt warten noch weitere Schritte auf dem Karriereweg: „Ich möchte mich als Führungskraft weiterentwickeln und mehr operative Verantwortung übernehmen, etwa für einen kompletten Prozessstrang. Das hieße dann, nicht nur Teamleiter zu sein, sondern auch andere Personalverantwortliche zu führen. Für mich eine spannende Herausforderung.“