Salah El-Kahil
Projects
-
Doing Digital Identities
Stephan Scheel (Project manager, academic) , Salah El-Kahil (Project staff) , Oisin O'Brien (Project staff) , Laura Lambert (Project staff) , Sindhunata Hargyono (Project staff)
→Project: Research
Activities
-
Enacting clan crime through the production of statistical security knowledge
Salah El-Kahil (Speaker)
Activity: Conference Presentations › Research
-
“Wither the side-effects of Digital ID: Citizenship was never meant to be convenient”
Salah El-Kahil (Speaker) , Stephan Scheel (Speaker)
Activity: Conference Presentations › Research
Prizes
-
Scholarship – German Academic Scholarship Foundation
(Recipient) ,Prize: external Prizes, scholarships, distinctions, appointments › Research
Courses
Vorläufige Seminarbeschreibung:
In dieser Veranstaltung erhalten die Studierenden eine Einführung in die kritische Migrationsforschung. Dabei werden im ersten Teil der Veranstaltung zunächst die verschiedenen paradigmatischen Ansätze der weiteren Migrationsforschung gelesen und diskutiert. Die Studierenden werden dazu befähigt Studien entlang von Migrationstheorien verorten zu können. Sie lernen die häufig impliziten Annahmen von Begriffen, wie Assimilation, Integration, Multikulturalität oder Transnationalisierung kennen und diese zu unterscheiden. Sie sollen dabei auch die Logiken und Forschungsdesigns angewandt-quantitativer Migrationsforschung verstehen und die in qualitative Methoden eingebettete Kritik daran nachvollziehen können.
Im zweiten Teil der Veranstaltungen wird der Blick auf die Perspektiven und Debatten innerhalb der eher kritisch orientierten Migrationsforschung gelenkt. Dazu gehören klassische Texte zu kritischer Theorie, Postkolonialismus und Rassismus, sowie eher zeitgenössische Diskussionen zu Fortress Europe vs. the Autonomy of Migration, oder der Vorstellung von Staatsbürgerschaft als formaler Status vs. Staatsbürgerschaft als Praxis.
Im dritten Teil der Veranstaltung, sollen aktuelle Debatten der Migrationspolitik, in Auseinandersetzung der gelesenen Texte diskutiert und zusätzlichen empirischen Studien erörtert werden. Die Studierenden werden befähigt öffentliche Debatten über Migration kritisch hinterfragen zu können.
In dieser Veranstaltung erhalten die Studierenden eine Einführung in die kritische Migrationsforschung. Dabei werden im ersten Teil der Veranstaltung zunächst die verschiedenen paradigmatischen Ansätze der weiteren Migrationsforschung gelesen und diskutiert. Die Studierenden werden dazu befähigt Studien entlang von Migrationstheorien verorten zu können. Sie lernen die häufig impliziten Annahmen von Begriffen, wie Assimilation, Integration, Multikulturalität oder Transnationalisierung kennen und diese zu unterscheiden. Sie sollen dabei auch die Logiken und Forschungsdesigns angewandt-quantitativer Migrationsforschung verstehen und die in qualitative Methoden eingebettete Kritik daran nachvollziehen können.
Im zweiten Teil der Veranstaltungen wird der Blick auf die Perspektiven und Debatten innerhalb der eher kritisch orientierten Migrationsforschung gelenkt. Dazu gehören klassische Texte zu kritischer Theorie, Postkolonialismus und Rassismus, sowie eher zeitgenössische Diskussionen zu Fortress Europe vs. the Autonomy of Migration, oder der Vorstellung von Staatsbürgerschaft als formaler Status vs. Staatsbürgerschaft als Praxis.
Im dritten Teil der Veranstaltung, sollen aktuelle Debatten der Migrationspolitik, in Auseinandersetzung der gelesenen Texte diskutiert und zusätzlichen empirischen Studien erörtert werden. Die Studierenden werden befähigt öffentliche Debatten über Migration kritisch hinterfragen zu können.
Sozialtheorien sind das epistemische – also erkenntnistheoretische – Fundament, auf dem die Disziplin der Soziologie seit ihrer Entstehung Studien über gesellschaftliche Zusammenhänge durchführt. Dadurch wird nicht nur abstraktes Wissen produziert, denn Sozialtheorien haben einen enormen Einfluss auf die Entwicklung von Gesellschaften bewiesen. So haben sozialwissenschaftliche Debatten nicht selten politische Kämpfe und soziale Bewegungen beispielsweise im Kontext von ökonomischen Privilegien, Geschlechterungleichheit oder Rassismus geprägt.
Die Autor*innen solcher Theorien werden mitunter als brillante Genies wahrgenommen. Ihnen werden außergewöhnliche kognitive Fähigkeiten zugeschrieben, die es ihnen erlauben würden, gesellschaftliche Selbstverständlichkeiten zu hinterfragen und zu akademisch anerkannten Erkenntnissen zu gelangen. Wie kommen Sozialtheoretiker*innen aber wirklich zu ihren Annahmen, Beschreibungen und Erklärungen? Sind Sozialtheorien tatsächlich als Geistesblitze außergewöhnlich begabter Individuen zu verstehen, oder lassen sich vielleicht Muster, Schablonen, oder Systeme ausmachen, mit dessen Hilfe Theorien praktisch entwickelt werden. Anders gefragt: Ist die Praxis des Theoretisierens sozialer Zusammenhänge lehr- und erlernbar?
Richard Swedberg (2012, 2014) beschäftigte sich intensiv mit dieser Frage und entwickelte das Konzept des "Theorizing", um die Praxis des Theoretisierens selbst zu theoretisieren und zu vermitteln. Auf der Grundlage seines Ansatzes werden wir im Rahmen dieses Seminars diese Praxis in vier Teilschritte differenzieren und durch die Beobachtung aktueller Phänomene eigene empirisch begründete Sozialtheorien formulieren. Das Seminar ist entsprechend dieser Unterscheidungen in vier Teile (und sieben Termine) gegliedert und wird Schritt für Schritt von den Teilnehmenden auf ein selbst gewähltes soziales Phänomen angewandt.
Die Autor*innen solcher Theorien werden mitunter als brillante Genies wahrgenommen. Ihnen werden außergewöhnliche kognitive Fähigkeiten zugeschrieben, die es ihnen erlauben würden, gesellschaftliche Selbstverständlichkeiten zu hinterfragen und zu akademisch anerkannten Erkenntnissen zu gelangen. Wie kommen Sozialtheoretiker*innen aber wirklich zu ihren Annahmen, Beschreibungen und Erklärungen? Sind Sozialtheorien tatsächlich als Geistesblitze außergewöhnlich begabter Individuen zu verstehen, oder lassen sich vielleicht Muster, Schablonen, oder Systeme ausmachen, mit dessen Hilfe Theorien praktisch entwickelt werden. Anders gefragt: Ist die Praxis des Theoretisierens sozialer Zusammenhänge lehr- und erlernbar?
Richard Swedberg (2012, 2014) beschäftigte sich intensiv mit dieser Frage und entwickelte das Konzept des "Theorizing", um die Praxis des Theoretisierens selbst zu theoretisieren und zu vermitteln. Auf der Grundlage seines Ansatzes werden wir im Rahmen dieses Seminars diese Praxis in vier Teilschritte differenzieren und durch die Beobachtung aktueller Phänomene eigene empirisch begründete Sozialtheorien formulieren. Das Seminar ist entsprechend dieser Unterscheidungen in vier Teile (und sieben Termine) gegliedert und wird Schritt für Schritt von den Teilnehmenden auf ein selbst gewähltes soziales Phänomen angewandt.