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Projects

  1. Entrainment: Temporal Structuring of Creative Projects
    Elke Schüßler (Project manager, academic) , Gernot Grabher (Project manager, academic) , Jörg Sydow (Project manager, academic) , Marie Hoop (Project staff)

    Project: Research

  2. Critical Art(ist)s and Urban Development - A collaborative study comparing German and Israeli Cities
    Volker Kirchberg (Project manager, academic) , Avner de-Shalit (Partner) , Marie Hoop (Project staff)

    Project: Research

Publications

Books and anthologies

  1. Wissenspolitiken in den Künsten: Zur Institutionalisierung künstlerischer Forschung im deutschsprachigen Raum
    Marie Hoop (Author) , 2025 Bielefeld , 366 p.

    Research output: Books and anthologiesMonographsResearch

Journal contributions

  1. The Influence of Political Engagement on Artistic Reputation. Self-Evaluations of Artists.
    Volker Kirchberg (Author) , Marie Hoop (Author) , Merav Kadar (Author) , 01.08.2023 , in: Journal of Cultural Management and Cultural Policy, 9, 1 , p. 29-58 , 30 p.

    Research output: Journal contributionsJournal articlesResearchpeer-review

  2. The artistic spirit of cities: How cities influence artists' agency
    Merav Kaddar (Author) , Nir Barak (Author) , Marie Hoop (Author) , Volker Kirchberg (Author) , Avner de Shalit (Author) , 01.11.2022 , in: Cities, 130

    Research output: Journal contributionsJournal articlesResearchpeer-review

  3. Urban artistic interventions: A typology of artistic political actions in the city
    Marie Hoop (Author) , Volker Kirchberg (Author) , Merav Kaddar (Author) , Nir Barak (Author) , Avner de-Shalit (Author) , 01.06.2022 , in: City, Culture and Society, 29 , 10 p.

    Research output: Journal contributionsJournal articlesResearchpeer-review

  4. "Denken an den Übergängen": Ein Tagungsbericht über den ersten Kongress der kulturwissenschaftlichen Gesellschaft "Ansichten der künftigen Kulturwissenschaft_en", 12.-14. November 2015, Leuphana Universität Lüneburg
    Marie Hoop (Author) , 01.01.2016 , in: Zeitschrift für Kulturmanagement: Kunst, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, 2, 1 , p. 175-180 , 6 p.

    Research output: Journal contributionsJournal articlesResearchpeer-review

Courses

Marie Hoop
Das Seminar ist eine Kooperation mit dem Lüneburger Stadtarchiv und dem Lüneburger Street Art Verein "each one teach two". Geplant ist die Erstellung eines Archivs von Street Art im Lüneburger Stadtraum seit den 1990er Jahren. Thematisiert werden dabei die Herausforderungen der Archivierung von Street Art im Kontext von Illegalität, Vergänglichkeit und fehlender institutioneller Anerkennung. Gleichzeitig wird das Archiv als Speicher von Kulturerzeugnissen in den Blick genommen, das Ein- und Ausschlüsse vornimmt und sich auch neu erfinden muss.
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Lectures for this semester ended.
Das Seminar ist ein Versuch, das Konzept des COMMONS mit der Praxis des URBAN COMMONING zu verbinden. Der Begriff Commons (vom lateinischen communis, deutsch: gemein(sam)) bezeichnet Ressourcen, die gemeinschaftlich genutzt, verwaltet und gepflegt werden. Diese Form der Organisation geschieht in der Regel jenseits der Logiken von Markt und Staat und basiert auf Selbstorganisation und Kooperation. Commons stellen eine Alternative zu rein privatem Eigentum oder staatlicher Verwaltung dar. Die Nobelpreisträgerin Elinor Ostrom zeigte in ihrer Forschung, dass Gemeinschaften sehr wohl in der Lage sind, Gemeingüter nachhaltig zu verwalten, und widerlegte damit die Annahme, dass solche Ressourcen unweigerlich übernutzt und zerstört werden müssten. Urban Commoning bezeichnet nun eine soziale Praxis, bei der zivilgesellschaftliche Gemeinschaften städtische Räume und Ressourcen kollektiv aneignen, nutzen, verwalten und gestalten, um das Gemeinwohl und soziale Nachhaltigkeit zu fördern. Dabei können Urban Commons materieller (z.B. Gebäude, Parks, Brachflächen, Wasser) und immaterieller Natur (z.B. Wissen, Kultur) sein. Wichtig ist, dass sie nicht primär nach Marktprinzipien (Angebot und Nachfrage) bewertet werden, sondern nach ihrem Gebrauchs- und sozialem Wert. Urban Commoning ist ein Ausdruck kollektiver Selbstermächtigung in der Stadt und verleiht den Kämpfen für das Recht auf Stadt Gestalt. Sie kann von institutionalisierten Behörden gefördert oder von Menschen im Kampf erfunden werden. In der heutigen neoliberalen Stadtpolitik ist Urban Commoning nicht nur ein Mittel, um den gemeinsamen Reichtum aus der kapitalistischen Aneignung zurückzugewinnen, sondern auch eine Reihe von Praktiken, die Formen der sozialen Organisation auf der Grundlage von Gleichheit, gegenseitiger Unterstützung und Machtteilung etablieren.
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