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Werdegang

Marie Hoop ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie und Kulturorganisation der Leuphana Universität Lüneburg. Zuvor forschte sie im Bereich der Organisationssoziologie und Kreativitätsforschung an der HafenCity Universität Hamburg in dem DFG-Forschungsprojekt »Organized Creativity«, wo sie u.a. Laborethnographien durchführte. Mit Volker Kirchberg forschte sie in dem Forschungsprojekt "Critical Artists and Urban Development" zu künstlerischen Interventionen im Stadtraum und der Rolle, die kritischen Künstler*innen in der Stadtentwicklung zukommt. Weitere Forschungsschwerpunkte sind Kunst im öffentlichen Raum, Kunst und Aktivismus sowie Schnittstellen zwischen Kunst und Wissenschaft im Bereich der künstlerischen Forschung, Wissenschaftssoziologie, Praxistheorien und ethnografische Feldforschung sowie Feldanalyse.

Seit Oktober 2023: Wissenschaftliche Mitarbeiterin Institut für Soziologie und Kulturorganisation

Mai 2021- September 2025: Wissenschaftliche Mitarbeiterin in dem DFG-Forschungsprojekt 'Organized Creativity- Temporal Structures' an der Hafencity Universität Hamburg, Institut für Stadtplanung/ Prof. Gernot Grabher 

Juli 2019-August 2020: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt "Critical Art(ists) and Urban Development" bei Prof. Dr. Volker Kirchberg, Institut für Soziologie und Kulturorganisation (ISKO)

Dezember 2014- Juni 2019 Promotionsstipendiatin am Institut für Philosophie und Kunstwissenschaften (IPK)

Thema der Doktorarbeit: "Das Wissen der Kunst in der Forschung- Das epistemische Potential künstlerischer Forschung und ihre Institutionalisierung im deutschsprachigen Raum" (Erstbetreuer: Apl. Prof. Dr. Ulf Wuggenig)

Januar 2014- September 2016: Wissenschaftliche Hilfskraft an der Leuphana Graduate School, Bereich Management & Entrepreneurship

Januar 2013: Magisterarbeit zu dem Thema " Autonome Kunst als Dienstleistung- Bedingungen und Verhältnisse künstlerischer Praktiken am Beispiel des Projektes Services von Andrea Fraser und Helmut Draxler"

2011-2013: Studentische Hilfskraft Im Rahmen des Teilprojektes TM 2.5 "Projekte mit der Kreativitätswirtschaft" (KIM) des Innovationsinkubators

2006-2013: Studium der Angewandten Kulturwissenschaften (Magister) an der Leuphana Universität Lüneburg

Projekte

  1. Entrainment: Zeitliche Strukturierung kreativer Projekte
    Elke Schüßler (Wissenschaftliche Projektleiter*in) , Gernot Grabher (Wissenschaftliche Projektleiter*in) , Jörg Sydow (Wissenschaftliche Projektleiter*in) , Marie Hoop (Projektmitarbeiter*in)

    Projekt: Forschung

  2. Critical Art(ist)s and Urban Development - A collaborative study comparing German and Israeli Cities
    Volker Kirchberg (Wissenschaftliche Projektleiter*in) , Avner de-Shalit (Partner*in) , Marie Hoop (Projektmitarbeiter*in)

    Projekt: Forschung

Publikationen

Bücher und Anthologien

  1. Wissenspolitiken in den Künsten: Zur Institutionalisierung künstlerischer Forschung im deutschsprachigen Raum
    Marie Hoop (Autor*in) , 2025 Bielefeld , 366 S.

    Publikation: Bücher und AnthologienMonografienForschung

Beiträge in Zeitschriften

  1. The Influence of Political Engagement on Artistic Reputation. Self-Evaluations of Artists.
    Volker Kirchberg (Autor*in) , Marie Hoop (Autor*in) , Merav Kadar (Autor*in) , 01.08.2023 , in: Journal of Cultural Management and Cultural Policy, 9, 1 , S. 29-58 , 30 S.

    Publikation: Beiträge in ZeitschriftenZeitschriftenaufsätzeForschungbegutachtet

  2. The artistic spirit of cities: How cities influence artists' agency
    Merav Kaddar (Autor*in) , Nir Barak (Autor*in) , Marie Hoop (Autor*in) , Volker Kirchberg (Autor*in) , Avner de Shalit (Autor*in) , 01.11.2022 , in: Cities, 130

    Publikation: Beiträge in ZeitschriftenZeitschriftenaufsätzeForschungbegutachtet

  3. Urban artistic interventions: A typology of artistic political actions in the city
    Marie Hoop (Autor*in) , Volker Kirchberg (Autor*in) , Merav Kaddar (Autor*in) , Nir Barak (Autor*in) , Avner de-Shalit (Autor*in) , 01.06.2022 , in: City, Culture and Society, 29 , 10 S.

    Publikation: Beiträge in ZeitschriftenZeitschriftenaufsätzeForschungbegutachtet

  4. "Denken an den Übergängen": Ein Tagungsbericht über den ersten Kongress der kulturwissenschaftlichen Gesellschaft "Ansichten der künftigen Kulturwissenschaft_en", 12.-14. November 2015, Leuphana Universität Lüneburg
    Marie Hoop (Autor*in) , 01.01.2016 , in: Zeitschrift für Kulturmanagement: Kunst, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, 2, 1 , S. 175-180 , 6 S.

    Publikation: Beiträge in ZeitschriftenZeitschriftenaufsätzeForschungbegutachtet

Lehrveranstaltungen

Das Seminar ist eine Kooperation mit dem Lüneburger Stadtarchiv und dem Lüneburger Street Art Verein "each one teach two". Geplant ist die Erstellung eines Archivs von Street Art im Lüneburger Stadtraum seit den 1990er Jahren. Thematisiert werden dabei die Herausforderungen der Archivierung von Street Art im Kontext von Illegalität, Vergänglichkeit und fehlender institutioneller Anerkennung. Gleichzeitig wird das Archiv als Speicher von Kulturerzeugnissen in den Blick genommen, das Ein- und Ausschlüsse vornimmt und sich auch neu erfinden muss.
Nächster Termin:
Lehrveranstaltungen für dieses Semester beendet.
Das Seminar ist ein Versuch, das Konzept des COMMONS mit der Praxis des URBAN COMMONING zu verbinden. Der Begriff Commons (vom lateinischen communis, deutsch: gemein(sam)) bezeichnet Ressourcen, die gemeinschaftlich genutzt, verwaltet und gepflegt werden. Diese Form der Organisation geschieht in der Regel jenseits der Logiken von Markt und Staat und basiert auf Selbstorganisation und Kooperation. Commons stellen eine Alternative zu rein privatem Eigentum oder staatlicher Verwaltung dar. Die Nobelpreisträgerin Elinor Ostrom zeigte in ihrer Forschung, dass Gemeinschaften sehr wohl in der Lage sind, Gemeingüter nachhaltig zu verwalten, und widerlegte damit die Annahme, dass solche Ressourcen unweigerlich übernutzt und zerstört werden müssten. Urban Commoning bezeichnet nun eine soziale Praxis, bei der zivilgesellschaftliche Gemeinschaften städtische Räume und Ressourcen kollektiv aneignen, nutzen, verwalten und gestalten, um das Gemeinwohl und soziale Nachhaltigkeit zu fördern. Dabei können Urban Commons materieller (z.B. Gebäude, Parks, Brachflächen, Wasser) und immaterieller Natur (z.B. Wissen, Kultur) sein. Wichtig ist, dass sie nicht primär nach Marktprinzipien (Angebot und Nachfrage) bewertet werden, sondern nach ihrem Gebrauchs- und sozialem Wert. Urban Commoning ist ein Ausdruck kollektiver Selbstermächtigung in der Stadt und verleiht den Kämpfen für das Recht auf Stadt Gestalt. Sie kann von institutionalisierten Behörden gefördert oder von Menschen im Kampf erfunden werden. In der heutigen neoliberalen Stadtpolitik ist Urban Commoning nicht nur ein Mittel, um den gemeinsamen Reichtum aus der kapitalistischen Aneignung zurückzugewinnen, sondern auch eine Reihe von Praktiken, die Formen der sozialen Organisation auf der Grundlage von Gleichheit, gegenseitiger Unterstützung und Machtteilung etablieren.
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Lehrveranstaltungen für dieses Semester beendet.