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Publikationen

Beiträge in Zeitschriften

  1. Facing precarious rights and resisting eu ‘migration management': South european migrant struggles in Berlin
    Celia Bouali (Autor*in) , 01.01.2018 , in: Social Inclusion, 6, 1 , S. 166-175 , 10 S.

    Publikation: Beiträge in ZeitschriftenZeitschriftenaufsätzeForschungbegutachtet

Beiträge in Sammelwerken

  1. Beyond the Class Compromise: Racially Segmented Labor Markets in the Context of Intra-EU Migration
    Celia Bouali (Autor*in) , 07.12.2024 , S. 95-113 , 19 S.

    Publikation: Beiträge in SammelwerkenKapitelForschungbegutachtet

  2. The Game with Identities: Identifications and Categorization as Social Practice
    Justus Bauch (Autor*in) , Celia Bouali (Autor*in) , Teresa Hoffmann (Autor*in) , Ida Lübben (Autor*in) , Lara Danyel (Autor*in) , Nuriani Hamdan (Autor*in) , Daria Kappel (Autor*in) , Yannik Markhof (Autor*in) , Bastian Neuhauser (Autor*in) , Bafta Sarbo (Autor*in) , Laura Schlagheck (Autor*in) , Philip Seitz (Autor*in) , Leon Spiegelberg (Autor*in) , Aylin Yavaş (Autor*in) , Rosa Zylka (Autor*in) , Daniel Kubiak (Autor*in) , Henrik Schultze (Autor*in) , 01.01.2019 , S. 175-200 , 26 S.

    Publikation: Beiträge in SammelwerkenKapitelForschungbegutachtet

Lehrveranstaltungen

Begriffe wie „Open Strategic Autonomy“, „European Green Deal“ oder „European Chips Act“ sind
Vielen in den vergangenen Jahren in den Nachrichten begegnet. Oftmals sind sie begleitet von
Diagnosen zu Krisen und Umbrüchen in der europäischen Wirtschaftspolitik bzw. breiteren
Neuordnungsprozessen in der Weltwirtschaft. Doch was bedeutet das? Was sind das für
Entwicklungen, die wir erleben? Und wie lassen sie sich erklären?
Kritische politische Ökonomie allgemein und die Regulationstheorie im Besonderen liefern Ansätze
zur Analyse kapitalistischer Entwicklungsdynamik und solchen Fragen nach Krise, Umbruch und
Neuordnung. Vor dem Hintergrund der inhärenten Widersprüche und Krisenhaftigkeit kapitalistischer
Verhältnisse fragt die Regulationstheorie danach, wie sich kapitalistische Gesellschaften
reproduzieren bzw. wie die (prekären) Voraussetzungen einer Reproduktionsfähigkeit hergestellt
werden. Sie analysiert die historisch und räumlich spezifischen Arrangements, die die strukturellen
Widersprüche der kapitalistischen Produktionsweise zumindest temporär kanalisieren und
bearbeitbar machen. Und sie setzt sich mit den Krisen und Neuordnungsprozessen solcher
Arrangements auseinander.
Im Seminar werden wir uns Grundlagen der (marxistischen) Regulationstheorie erarbeiten, in einem
Workshop-Block Kritiken und Erweiterungen diskutieren und schließlich gegenwärtige Entwicklungen in der
europäischen Wirtschaft/Wirtschaftspolitik durch eine regulationstheoretische Brille betrachten.
Das Seminar ist im Wesentlichen als Lektüreseminar konzipiert. Über die Auseinandersetzung mit
Einführungs- und Grundlagentexten wird in den ersten Sitzungen zunächst ein Grundverständnis der
Regulationstheorie aufgebaut. Anschließend sollen die Studierenden in Gruppenarbeit zu je einer von
mehreren Kritiken bzw. Erweiterungen der Regulationstheorie einen Workshop (einen Vortrag mit Begleitmaterial
und Diskussionsleitfragen) erarbeiten. In einer Block-Sitzung auf der Mitte des Semesters wird auf
dieser Grundlage eine Workshopreihe durchgeführt, in der die verschiedenen
Kritiken und Erweiterungsperspektiven vorgestellt, diskutiert und zueinander in Beziehung gesetzt werden.
Aufbauend auf dieser Grundlage werden im zweiten Teil des Seminars aktuelle Entwicklungen in der
europäischen Wirtschaft/Wirtschaftspolitik aus regulationstheoretischer Perspektive bzw. aus einer erweiterten
Perspektive kritischer politischer Ökonomie in den Blick genommen.
Nächster Termin:
Mittwoch, 13.05.2026 um 14:15 Uhr