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Leuphana-Wissenschaftler in weltweitem Ranking unter den Top-Forschern

23.12.2020 Lüneburg/Stanford. Ein Forscherteam unter der Leitung von Dr. John PA Ioannidis von der Stanford University hat im renommierten PLOS Biology Journal eine Studie veröffentlicht, die die besten rund 160.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Welt auf Basis standardisierter Zitationsindikatoren erfasst. Neun Wissenschaftler der Leuphana Universität Lüneburg finden sich auf dieser Liste und gehören damit zu den Top 2 Prozent ihres jeweiligen Fachgebietes. Grundlage ist jeweils die Lebensleistung der Wissenschaftler. Berücksichtigt wurden nur Zitationen in referierten Zeitschriften.

Um die akademischen Leistungen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu bewerten, verwendeten die Autoren insgesamt sechs zitierbezogene Kriterien, aus denen eine einzige Kennzahl, der sogenannte „Composite Citation Index“, abgeleitet wird, der auch Verzerrungen durch Selbstzitate berücksichtigt. Das Autorenranking berücksichtigt Beiträge aus den Natur- und Medizinwissenschaften sowie den Sozialwissenschaften wie Psychologie, Pädagogik und Wirtschaft.

Die drei am besten platzierten Wissenschaftler der Leuphana sind Prof. Dr. Klaus Kümmerer, Professor Dr. Michael Frese und Prof. Dr. Joachim Wagner. Kümmerer belegt den Rang 4.498, innerhalb seines Fachgebietes Environmental Sciences, dem in dem Ranking rund 67.000 Wissenschaftler zugeordnet wurden, erreichte er Rang 18. Frese belegt den Rang 10.963, innerhalb seines Fachgebietes Business and Management, dem in dem Ranking rund 36.000 Wissenschaftler zugeordnet wurden, erreichte er Rang 72. Wagner belegt den Rang 29.613, innerhalb seines Fachgebietes Economics, dem in dem Ranking rund 33.500 Wissenschaftler zugeordnet wurden, erreichte er Rang 182.

Die weiteren Wissenschaftler der Leuphana, die in dem Ranking berücksichtigt wurden, sind Prof. Dr. Stefan Schaltegger, Prof. Dr. Christian Welzel, Prof. Dr. Jörn Fischer, Prof. Dr. Jens Newig, Dr. Christoph Rücker und Prof. Dr.-Ing. Paolo Mercorelli.

Die standardisierten Zitationsindikatoren wurden auf der Grundlage von Zitationszahlen, H-Index-Werten, Ko-Autorenschaft und karrierebegleitenden Impact-Faktoren der Wissenschaftler berechnet. Anhand dieser Indikatoren klassifiziert die Studie die Wissenschaftler in 22 Wissenschaftsbereiche und 176 Unterbereiche. Insgesamt wurden die Daten von rund 7 Millionen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ausgewertet.

Quelle:

journals.plos.org/plosbiology/article

Hintergrund:
Die Public Library of Science (PLOS) ist ein im Jahr 2001 gegründeter gemeinnütziger Open-Access-Verlag. PLOS Biology nahm seine Arbeit im Jahr 2003 mit dem Ziel auf, den Fortschritt in Wissenschaft und Medizin zu beschleunigen und einen Wandel in der Forschungskommunikation herbeizuführen.