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Disziplinen an der Leuphana

Die inter- und transdisziplinäre wissenschaftliche Aktivität an der Leuphana basiert auf ambitionierter Forschung in Einzeldisziplinen. Die Forschungsaktivitäten der Leuphana finden innerhalb von fünf Profilthemen statt — Bildung, Kultur, Nachhaltigkeit, Management & Technologie, Staat — und fächern sich in eine Vielfalt von Disziplinen auf: von der Anglistik bis zur Volkswirtschaftslehre.

Anglistik

Vor allem im Hinblick auf die Lehrkräftebildung deckt dieses Fach die Forschungsfelder der
englischen Sprach- und Literaturwissenschaften sowie der Fremdsprachendidaktik ab.

Betriebswirtschaftslehre

Die Betriebswirtschaftslehre fokussiert Entrepreneurship und Management sowie Organisationstheorie. Zudem schlägt sie eine Brücke zur Nachhaltigkeit.

Bildungswissenschaft

In der empirischen Bildungsforschung befassen sich die Forschenden mit den Voraussetzungen, Prozessen und Wirkungen von Bildung und Erziehung im Kontext Schule und Lehrkräftebildung. 

Chemie

An der Schnittstelle zwischen Nachhaltigkeit und Lehrkräftebildung widmen sich die Forschenden der nachhaltigen Nutzung von und dem nachhaltigen Umgang mit chemischen Stoffen.

Didaktiken

Der Gestaltung von Lehr-/Lernprozessen, die alle Lernenden bestmöglich unterstützen, widmen sich die Wissenschaftler*innen in der didaktischen Forschung. Sie fokussieren nicht nur die verschiedenen Fächer der Lehrkräftebildung, sondern auch andere Gebiete, wie bspw. die Bildung für Nachhaltige Entwicklung. 

Germanistik und Literaturwissenschaft

Literatur, Kultur, Sprache bilden die Schwerpunkte der Germanistik und Literaturwissenschaft. Sie fokussiert neben der Lehrkräftebildung insbesondere auf Produktions- und Rezeptionskulturen literarischer Werke und bildet auf diese Weise eine Brücke zu Forschungsfragen der Kulturwissenschaften an der Leuphana. 

Ingenieurwissenschaften

Die Wissenschaftler*innen konzentrieren sich auf die Gebiete Produktionsmanagement sowie Mess-, Regelungs-, Fertigungs- und Werkstofftechnik. Dies tun sie mit Bezug auf nachhaltige Lösungen technischer Herausforderungen. 

Kulturwissenschaften

Die Lüneburger Kulturwissenschaften stehen für eine Fokussierung auf die prägenden kulturellen, sozialen und gesellschaftlichen Phänomene, Konfliktlinien und Transformationen der Gegenwart sowie die historischen Entwicklungslinien, als deren Ergebnis sie entstanden. Diese Aspekte fokussieren sie interdisziplinär in einem integrierten Fächerverbund aus Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft, Medienwissenschaft, Philosophie, Soziologie, Geographie und Geschichtswissenschaft.

Kunstwissenschaft

Geschichte und Theorie (zeitgenössischer) Künste und ihre Institutionen aus kulturwissenschaftlicher, problemorientierter Perspektive zu erforschen sowie Provenienz, Restitution und kritische Museums- und Kunstmarktforschung sind die zentralen Themen dieses Bereichs. 

Mathematik

Die Wissenschaftler*innen widmen sich der Verzahnung von Theorie und Praxis des Mathematikunterrichts durch inter- und transdisziplinäre Forschung. Zudem sind sie integriert in die Ingenieurswissenschaften und die quantitativen Wirtschaftswissenschaften. 

    Medienwissenschaft

    Die Forschenden widmen sich den Wechselbeziehungen von Kultur und digitalen Medien. Zudem gehen sie Fragen nach, wie (digitale) Medientechniken auf Forschungs-, Erkenntnis- und Kulturalisationsprozesse wirken. 

      Methodologien

      Fakultätsübergreifend widmen sich die Forschenden der Frage, mithilfe welcher wissenschaftlichen Methoden neue Antworten auf drängende Fragen der Gegenwart gewonnen werden können. 

      Musikwissenschaft

      Mit besonderem Schwerpunkt auf populäre Musik und als Teil der Lehrkräftebildung beforschen die Vertreter*innen dieser Disziplin musikalische Praktiken, wie z.B. Musikproduktion und -rezeption.

        Nachhaltigkeitswissenschaft

        Die Forschenden analysieren Ursachen drängender Nachhaltigkeitsprobleme und entwickeln Lösungen mit einer Vielzahl gesellschaftlicher Akteur*innen, die eine nachhaltige Entwicklung befördern.

        Ökologie

        Zentrale Themen sind die Auswirkungen globaler Veränderungen wie Klima- und Landnutzungswandel auf Organismen und ihre Lebensgemeinschaften sowie auf biologische und chemische Prozesse. In sozial-ökologischer Perspektive führen die Wissenschaftler*innen Erkenntnisse und Ansätze aus den Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften zusammen – mit der Perspektive auf nachhaltige Entwicklung.

        Philosophie

        Philosophie und Ethik fungieren als wissenschaftlicher Reflexionshintergrund für die gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart. Zudem befragen die Forschenden kulturwissenschaftliche Diskurse und machen so die Traditionen im Hintergrund aktueller Debatten sichtbar. 

        Politikwissenschaft

        Wie gesellschaftliche und politische Herausforderungen der Zeit auf politische Systeme wirken, erforschen die Politikwissenschaftler*innen der Leuphana. Sie eruieren, welchen Rahmen diese Systeme für die Transformation und Resilienz demokratischer Institutionen bieten – und befassen sich hier auch mit Fragen der Sicherheit. 

        Psychologie

        In den Anwendungsbereichen Wirtschaft, Bildung und Nachhaltigkeit widmen sich die Wissenschaftler*innen aus einer grundlagenorientierten Perspektive gesellschaftsrelevanten Veränderungs- und Transformationsprozessen, die auf das individuelle und kollektive Erleben und Verhalten wirken und hierdurch gesellschaftliche Veränderungsprozesse anstoßen.

        Rechtswissenschaft

        Internationales Recht, Wirtschaftsrecht und juristische Fragen der Transformation bilden den Kern der Forschung in dieser Disziplin. Die Forschenden widmen sich zudem Fragen des öffentlichen Rechts und des Zivilrechts.

        Sozialpädagogik

        In der Sozialpädagogik befassen sich die Forschenden mit gegenwärtigen gesellschaftlichen Herausforderungen diverser Gesellschaften. Thematisch befassen sie sich hier mit Fragen des Wohlfahrtstaates, Geschlecht und Gewalt, Kindheits- und Jugendforschung sowie Berufsbildungsforschung.

        Soziologie

        Soziologie der Künste, des Digitalen, der Organisation, der Migration, der Rechts- und Kriminalsoziologie sowie des Konflikts sind die Schwerpunkte der Soziologie an der Leuphana. 

        Sportwissenschaften

        Mit Blick auf die Lehrkräftebildung befassen sich die Forschenden zum einen mit Fragen der Sportpädagogik, -soziologie und -didaktik. Zum anderen beforschen sie Aspekte der Bewegungslehre, Trainingswissenschaft und Gesundheitsförderung.

          Theologie

          Ethische Fragen und Religionspädagogik sind die Schwerpunkte dieses Bereichs mit Fokus auf die Lehrer*innenbildung. 

              Volkswirtschaftslehre

              Die Forschenden widmen sich anhand von verhaltensökonomischer Grundlagenforschung den Auswirkungen unterschiedlicher Transformationsprozesse auf verschiedene gesellschaftliche Gruppen und ordnen diese Entwicklungen in einen gesamtwirtschaftlichen Rahmen ein. 

              Wirtschaftsinformatik

              Die Forschenden widmen sich fakultätsübergreifend den Herausforderungen unserer Zeit hinsichtlich Digitalität: Künstliche Intelligenz, Transformation, Data Science und Machine Learning.