• Bernhard Achhorner
  • Sophia Backendorf
  • Lea Jung
  • Ema Stapleton
  • Abgeschlossene Verfahren

Bernhard Achhorner

Thema

Framing the New Oompah: Contemporary (Popular) Brass Music in Austria

This dissertation examines the cultural, social, and musical dynamics of contemporary brass music and its festivals in Austria, a rapidly evolving field shaped by the interplay of tradition and innovation. Across four interconnected articles, it analyzes media discourses, international scholarly perspectives, audience engagement, and production and performance practices. Combining discourse analysis, scoping review, qualitative interviews, quantitative surveys, ethnography, and music analysis, the study situates Austrian popular brass music within global contexts. It shows how the phenomenon negotiates identity, fosters community, and transforms cultural meanings, contributing new insights to Popular Music Studies and to understanding musical change in contemporary society.

Sophia Backendorf

Thema

Zwischen Ironie, Kritik und Grenzüberschreitung: NS-Bezüge, gesellschaftliche Diskurse und politische Positionierungen im deutschen Punk 

Das Projekt untersucht die Verwendung von nationalsozialistischen Referenzen in ausgewählten Songtexten deutscher Punkbands zwischen 1979 uns 1995. Analysiert wird, welche gesellschaftlichen Themen durch die Bezugnahmen auf den NS in den Texten verhandelt werden und in welchem Verhältnis diese Praktiken zu zeitgenössischen öffentlichen Diskursen stehen. Daran anschließend soll die Frage beantwortet werden, welche Rückschlüsse sich auf das das politische Selbstverständnis und die Positionierung der deutschen Punkszene(n) ziehen lassen. 

Lea Jung

Thema

Erwartungsmanagement als Gendermanagement in der Professionalisierung von Musiker*innen

Meine Dissertation untersucht wie Musiker*innen im Verlauf ihrer Professionalisierung mit geschlechtsspezifischen - sowie weiteren sozialen - Erwartungen umgehen. Das Navigieren, Reproduzieren oder Dekonstruieren von Erwartungen wird dabei als Gendermanagement im Sinne des Doing-Gender-Ansatzes verstanden. Anhand narrativer und Expert*innen-Interviews wird herausgearbeitet, wie eigene oder fremde Erwartungen Handeln beeinflussen und welche Strategien zum Umgang mit daraus resultierenden Hürden angewendet werden. 

 

Ema Stapleton

Thema

A Queer Carnival: Exploring the Relationship between Popular Music and Roller Derby  

This project examines the intersection between popular music and roller derby, a full-contact sport played on roller skates. Areas to be explored include the impact of music on ‘game day’, music’s role in community building for teams and the wider roller derby community, and the relationship between community members’ derby practices and musical practices. Broad theoretical themes include queerness and gender and their relationship to belonging and aspects of Bakhtin’s Gothic carnival. The methodological approach will combine traditional ethnographic fieldwork, such as participant observation and interviews, with autoethnographic methods.  

 

Abgeschlossene Verfahren

NameTitel
Thomas Sebastian KöhnRapping the Shoah: Erinnerungen an den Holocaust und an die Zeit des Nationalsozialismus im Hip-Hop 
Die Erinnerungskultur steht vor einem grundlegenden Wandel: Mit dem Wegfall der letzten Zeitzeug*innen des Holocaust verändern sich die Formen und Medien, durch die Erinnerung bewahrt und weitergegeben 
wird. Hip-Hop – geprägt durch Rap, Flow, Sampling und Beat – gewinnt dabei an Bedeutung.
Rapping the Shoah untersucht, wie Erinnerungen an den Holocaust und den Nationalsozialismus im 
Hip-Hop verhandelt werden, insbesondere aus unterschiedlichen jüdischen Perspektiven. Die Arbeit 
entfaltet fünf Perspektiven: (Counter-) Narrative, Materialität, Zeug*innenschaft, Artistic Research und 
Remediation. Sie zeigt, wie musikalische und narrative Mittel Erinnerungen gestalten und transformieren 
und setzt Musikwissenschaft und Cultural Memory Studies in einen produktiven Dialog, der letztere 
um eine klang- und musikbezogene Dimension erweitert.