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Julia Schulze Darup

Portrait
21335 Lüneburg, Universitätsallee 1, C16.118
Fon +49.4131.677-2561 (Sekr.), julia.schulze_darup@leuphana.de

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Lehrveranstaltungen

Dieses Seminar lädt dazu ein, das Spannungsfeld zwischen Kunst, Technologie und gesellschaftlichen Machtstrukturen im digitalen Zeitalter zu untersuchen. Ausgangspunkt bildet die Ausstellung der Medienkünstlerin Hito Steyerl in den Deichtorhallen Hamburg.

Digitale Technologien erleichtern unseren Alltag, bringen aber zugleich gesellschaftliche, politische und ökologische Herausforderungen mit sich. Im Rahmen der Lehrveranstaltung wird untersucht, wie hegemoniale Machtstrukturen in digitalen Kontexten fortgeschrieben werden und welche Rolle technologische Entwicklungen für die Produktion, Rezeption und Vermittlung von Kunst spielen. Eine zentrale Fragestellung des Seminars ist, wie netzpolitische Themen im zeitgenössischen Kunstdiskurs verhandelt werden und wie sich diese Ansätze in die eigene pädagogische und künstlerische Praxis übertragen lassen.

Um zu verstehen, wie die künstlerische Praxis an der Schnittstelle von Digitalität und Kunst heute aussehen kann, werden ausgewählte Werke aus Steyerls Ausstellung sowie angrenzender künstlerischer und theoretischer Positionen analysiert. Neben der Reflexionsebene ist auch die praktische Annäherung in Form von angeleiteten Übungen und der Übertragung auf die eigene künstlerische Praxis essenzieller Bestandteil des Seminars.
Nächster Termin:
Dienstag, 13.10.2026 um 12:15 Uhr
Essen gehört zu den grundlegendsten und zugleich kulturell prägendsten Praktiken unseres Alltags – Geschmack, Geruch oder gemeinsame Mahlzeiten sind eng mit Themen wie Erinnerung, Identität und sozialen Beziehungen verbunden. Das Seminar lädt dazu ein, Esskultur aus künstlerischer Perspektive zu betrachten und hinsichtlich ihrer gesellschaftlichen Bedeutung zu untersuchen.

Ein zentraler Aspekt der Lehrveranstaltung ist die Auseinandersetzung mit künstlerischen Positionen der Gegenwart, die Essen als Material, Thema oder sozialer Praxis verstehen. Es wird untersucht, wie Ess- und Festkultur sowie die Produktion von Nahrung im aktuellen Kunstdiskurs verhandelt werden. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Potenzial von Essen als Medium der Kunstvermittlung. Durch gemeinsame Mahlzeiten, sinnliche Erfahrungen und partizipative Formate können nicht nur Räume für Begegnung und Austausch, sondern auch neue Zugänge zur Kunst geschaffen werden.

Neben der Reflexionsebene ist auch die praktische Annäherung in Form von angeleiteten Übungen und der Übertragung auf die eigene künstlerische Praxis essenzieller Bestandteil des Seminars.
Nächster Termin:
Dienstag, 13.10.2026 um 16:15 Uhr
Im Rahmen von Exkursionen werden Ausstellungen, Ateliers und Vermittlungsveranstaltungen in Hamburg besucht. Neben der inhaltlichen Beschäftigung mit künstlerischen Positionen der Gegenwart (u.a. Hito Steyerl in den Deichtorhallen Hamburg) gibt dieses Seminar den Teilnehmer*innen die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen des Kulturbetriebs zu werfen. Gespräche mit Künstler*innen, Kurator*innen und Vermittler*innen ermöglichen es, Informationen zur künstlerischen Praxis und dem laufenden Ausstellungsbetrieb aus erster Hand zu erhalten: Wie sieht der Arbeitsalltag von Künstler*innen aus und wie funktioniert ein Atelier als Produktionsort heute? Wie wird eine Ausstellung konzipiert, umgesetzt und vermittelt? Und welche Wege führen in kuratorische oder künstlerische Berufsfelder?
Nächster Termin:
Dienstag, 20.10.2026 um 10:15 Uhr