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Werdegang

Prof. Dr. Andreas Bernard ist Gastwissenschaftler am Institut für Kultur und Ästhetik der digitalen Medien (ICAM) der Leuphana Universität. Er studierte Literatur- und Kulturwissenschaft in München und promovierte an der Bauhaus-Universität Weimar zur Geschichte des Fahrstuhls (2005). Er war wissenschaftlicher Assistent in Weimar (2002-2005) und an der Universität Konstanz (2007-2010). Im Jahr 2012 war er Fellow am Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL) in Berlin, im Jahr 2019 Fellow an der New York University. Im Winter 2023/24 war er Gastprofessor an der University of California Santa Barbara. Andreas Bernard arbeitet auch als Journalist. Er ist Autor im Kulturressort des SPIEGEL. 

Projekte

  1. Zukunftslabor Gesellschaft und Arbeit
    Andreas Bernard (Wissenschaftliche Projektleiter*in)

    Projekt: Forschung

  2. Making Sense(s). Die Medialität der Nahsinne
    Andreas Bernard (Wissenschaftliche Projektleiter*in) , Sebastian Vehlken (Wissenschaftliche Projektleiter*in) , Daniela Wentz (Wissenschaftliche Projektleiter*in)

    Projekt: Forschung

  3. Digital Cultures Research Lab (2017 - 2022)
    Andreas Bernard (Wissenschaftliche Projektleiter*in) , Erich Hörl (Wissenschaftliche Projektleiter*in) , Claus Pias (Wissenschaftliche Projektleiter*in) , Armin Beverungen (Wissenschaftliche Projektleiter*in) , Timon Beyes (Wissenschaftliche Projektleiter*in) , Götz Bachmann (Wissenschaftliche Projektleiter*in) , Martina Leeker (Projektmitarbeiter*in)

    Projekt: Forschung

Publikationen

Bücher und Anthologien

  1. Das Diktat des Hashtags: Über ein Prinzip der aktuellen Debattenbildung
    Andreas Bernard (Autor*in) , 2018 Frankfurt am Main , 96 S.

    Publikation: Bücher und AnthologienMonografienForschung

  2. Non Knowledge and Digital Cultures
    Andreas Bernard (Herausgeber*in) , Matthias Koch (Herausgeber*in) , Martina Leeker (Herausgeber*in) , 2018 Lüneburg , 160 S.

    Publikation: Bücher und AnthologienSammelwerke und AnthologienForschung

  3. Komplizen des Erkennungsdienstes: Das Selbst in der digitalen Kultur
    Andreas Bernard (Autor*in) , 2017 Frankfurt am Main , 236 S.

    Publikation: Bücher und AnthologienMonografienForschung

  4. Denk mal! 2016
    Robert Pfaller (Autor*in) , Eva Horn (Autor*in) , Stefan Klein (Autor*in) , Andreas Bernard (Autor*in) , Stephan Rammler (Autor*in) , 2015 Frankfurt am Mainz , 268 S.

    Publikation: Bücher und AnthologienSammelwerke und AnthologienTransfer

  5. Kinder machen: Neue Reproduktionstechnologien und die Ordnung der Familie ; Samenspender, Leihmütter, Künstliche Befruchtung
    Andreas Bernard (Autor*in) , 2014 1. Aufl.. Aufl. Frankfurt am Main , 544 S.

    Publikation: Bücher und AnthologienMonografienTransferbegutachtet

Beiträge in Zeitschriften

  1. Imagination und Erfahrung: Überlegungen zur Poetik der Gegenwart
    Andreas Bernard (Autor*in) , 01.12.2023 , in: Deutsche Vierteljahrsschrift fur Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte, 97, 4 , S. 1163-1169 , 7 S.

    Publikation: Beiträge in ZeitschriftenZeitschriftenaufsätzeForschungbegutachtet

  2. Das Wissen des Profils
    Andreas Bernard (Autor*in) , 30.03.2016 , in: Arch + : Zeitschrift für Archithektur und Städtebau, 222 , S. 120-121 , 2 S.

    Publikation: Beiträge in ZeitschriftenZeitschriftenaufsätzeForschungbegutachtet

  3. The total Archive On the Function of Not-Knowing in digital Culture
    Andreas Bernard (Autor*in) , 01.02.2016 , in: Merkur, 70, 801 , S. 5-17 , 13 S.

    Publikation: Beiträge in ZeitschriftenZeitschriftenaufsätzeForschungbegutachtet

  4. Das totale Archiv: Zur Funktion des Nicht-Wissens in der digitalen Kultur
    Andreas Bernard (Autor*in) , 01.01.2016 , in: Merkur, 801, 70 , S. 5-17 , 12 S.

    Publikation: Beiträge in ZeitschriftenZeitschriftenaufsätzeTransferbegutachtet

  5. Der Spender als Verdächtiger: Über die Auswahl und Präsentation der Kandidaten von Samenbanken
    Andreas Bernard (Autor*in) , 01.01.2013 , in: Trajekte : Zeitschrift des Zentrums für Literatur- und Kulturforschung Berlin, 27 , S. 26-31 , 5 S.

    Publikation: Beiträge in ZeitschriftenZeitschriftenaufsätzeTransferbegutachtet

Beiträge in Sammelwerken

  1. Elevator as a mediating technology of organization
    Andreas Bernard (Autor*in) , 12.12.2019 Oxford , S. 214-224 , 11 S.

    Publikation: Beiträge in SammelwerkenAufsätze in SammelwerkenForschung

  2. Das Wissen des Profils: Zur kriminalistischen und psychiatrischen Herkunft digitaler Selbstbeschreibung
    Andreas Bernard (Autor*in) , 01.11.2018 Zürich , S. 113-126 , 14 S.

    Publikation: Beiträge in SammelwerkenAufsätze in SammelwerkenForschungbegutachtet

  3. Digitale Kulturen
    Andreas Bernard (Autor*in) , Timon Beyes (Autor*in) , Claus Pias (Autor*in) , 01.01.2018 1. Aufl. Berlin , S. 167-170 , 4 S.

    Publikation: Beiträge in SammelwerkenAufsätze in SammelwerkenForschungbegutachtet

  4. Das Wissen des Profils: Über das Selbstdesign in der digitalen Kultur
    Andreas Bernard (Autor*in) , 01.01.2017 Lüneburg , S. 27-36 , 10 S.

    Publikation: Beiträge in SammelwerkenAufsätze in SammelwerkenForschungbegutachtet

  5. Profil
    Andreas Bernard (Autor*in) , 01.01.2017 Berlin , S. 38-48 , 11 S.

    Publikation: Beiträge in SammelwerkenAufsätze in SammelwerkenForschung

Presse / Medien

  1. Widerstand ist zwecklos
    1 Interview

    Presse/Medien: Presse / Medien

  2. Der Gewinner der Digitalisierung: Franco Moretti: "Distant Reading", Konstanz University Press (ISBN 9781781684818)
    1 eigener Medienbeitrag

    Presse/Medien: Presse / Medien

  3. Die neue Präventionskultur : Wir sind total kontrolliert
    1 eigener Medienbeitrag

    Presse/Medien: Presse / Medien

  4. Theorie fürs Schwimmbad und unterwegs: Philipp Felschs Buch "Der lange Sommer der Theorie"
    1 eigener Medienbeitrag

    Presse/Medien: Presse / Medien

  5. Askese und Leidenschaft: Die Hardcore-Szene der achtziger Jahre in Washington
    1 eigener Medienbeitrag

    Presse/Medien: Presse / Medien

Lehrveranstaltungen

Andreas Bernard
Das Verhältnis von Schreiben, Subjektivität und Medientechnologie steht seit einigen Jahren, durch Large Language Models und Chat GPT, wieder im Zentrum akademischer und gesellschaftlicher Debatten. Wir wollen diese Debatten zum Ausgangspunkt nehmen, um Medien des Schreibens und ihre (ästhetische, politische und juristische) Bedeutung für den schriftlichen Ausdruck des Selbst seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in den Blick zu rücken, von Federkiel und Tinte über Füller, Schreibmaschine und Personal Computer bis zur KI-gestützten Hervorbringung von Schrift heute.

Zur ersten Vorbereitung empfehle ich das fantastische Buch von Heinrich Bosse, „Autorschaft ist Werkherrschaft: Über die Entstehung des Urheberrechts aus dem Geist der Goethezeit“. Paderborn, 1981, S. 7-49

Nächster Termin:
Mittwoch, 14.10.2026 um 12:15 Uhr