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Globale Interventionen und Konflikte

Forschung und Lehre der Professur liegen an der Schnittstelle von Friedens- und Konfliktforschung, Internationalen Beziehungen und Vergleichender Politikwissenschaft. Im Mittelpunkt der Forschung stehen externe Interventionen (insbesondere Sanktionen) und deren Einfluss auf Konflikte und innenpolitische Prozesse in Ländern des Globalen Südens. Mit einem regionalen Schwerpunkt auf Subsahara-Afrika umfassen die Themen Interventionsinstrumente wie Sanktionen und Friedensmissionen, Erfolg und Scheitern externen Konfliktmanagements und externer Demokratieförderung sowie die Persistenz und den Wandel autoritärer Regime und deren Legitimation angesichts externen Drucks. Ein vom Leibniz-Wettbewerb gefördertes Projekt der Professur untersucht die Beendigung externer Interventionen und legt dabei einen besonderen Fokus auf Ausstiegsdilemmata und die Nachwirkungen des Rückzugs. Die Professur betreibt primär empirisch-analytische Forschung mit qualitativen Methoden, befasst sich jedoch auch mit der Erstellung von large-N Datensätzen und der Durchführung von Umfrageexperimenten. Politikberatung und Wissenstransfer bilden einen integralen Bestandteil des Forschungsprozesses.

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