Dr. Svenja Frank
Publications
Books and anthologies
- Metaphilologisches Erzählen: Der Text und seine Interpretation im Roman der Gegenwart
Svenja Frank (Author) , 2023 Paderborn , 350 p.Research output: Books and anthologies › Monographs › Research
- 9/11 in European literature: Negotiating identities against the attacks and what followed
Svenja Frank (Editor) , 2017 Cham , 386 p.Research output: Books and anthologies › Collected editions and anthologies › Research
- Ehrliche Erfindungen: Felicitas Hoppe als Erzählerin zwischen Tradition und Transmoderne
Svenja Frank (Editor) , Julia Ilgner (Editor) , 2016 Bielefeld , 443 p.Research output: Books and anthologies › Conference proceedings › Research
Journal contributions
- Geliebtes Geheimnis, das bin ja ich selbst: Die initiationsgeschichte in Felicitas Hoppes Johanna (2006) als transmoderne wiedergeburt des autors
Svenja Frank (Author) , 01.01.2014 , in: Euphorion - Zeitschrift fur Literaturgeschichte, 108, 1 , p. 57-83 , 27 p.Research output: Journal contributions › Journal articles › Research › peer-review
Contributions to collected editions/anthologies
- The mimicry of dialogue: Thomas Lehr’s september. Fata Morgana (2010)
Svenja Frank (Author) , 01.01.2017 Cham , p. 253-282 , 30 p.Research output: Contributions to collected editions/anthologies › Contributions to collected editions/anthologies › Research
- Introduction: 9/11 in European literature
Svenja Frank (Author) , 01.01.2017 Cham , p. 1-34 , 34 p.Research output: Contributions to collected editions/anthologies › Chapter › Research › peer-review
- Ikonisches Erzählen als Einheit von Realität und Imagination: Zum Verhältnis von ästhetischer Reflexion und narrativer Realisation im Werk von Felicitas Hoppe
Svenja Frank (Author) , 30.11.2016 Bielefeld , p. 207-236 , 30 p.Research output: Contributions to collected editions/anthologies › Article in conference proceedings › Research
- Inzest und Autor-Imago im Marionettentheater. Zum Identitätskonzept in Felicitas Hoppes Paradiese, Übersee.
Svenja Frank (Author) , 01.01.2015 Berlin , p. 49-68 , 20 p.Research output: Contributions to collected editions/anthologies › Contributions to collected editions/anthologies › Research
- ‚Weder beabsichtigt noch zufällig, sondern unvermeidlich’“ Intermediale Bezüge zwischen Günter Grass’ Im Krebsgang und James Camerons Titanic
Svenja Frank (Author) , 01.01.2014 , p. 45-64 , 20 p.Research output: Contributions to collected editions/anthologies › Article in conference proceedings › Research › peer-review
Courses
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Das Projektband lädt ein, sich auf systematischer Ebene mit Begriff und Phänomen der Gegenwartsliteratur sowie auf historisch-exemplarischer Ebene mit ausgewählten Texten der zeitgenössischen deutschsprachigen Literatur auseinanderzusetzen. Dazu gehört auch, Literatur in the making zu beobachten – und zwar im doppelten Sinne: wie Autor:innen selbst den Entstehungsprozess ihrer Texte beschreiben und wie institutionalisierte Rahmenbedingungen (Lesungen, Preisvergaben, Literaturkritik u.v.m.) Texte zu Ereignissen und zu Hochliteratur machen. Gemeinsam werden wir anhand von Felicitas Hoppes Johanna (2006), Thomas Lehrs September. Fata Morgana (2011), Fatma Aydemir Dschinns (2022) und Maren Kames Hasenprosa (2024) sowie einer Neuerscheinung aus dem Jahr 2025 Ästhetiken der Gegenwart untersuchen.
Von postmigrantischen Narrativen (Shida Bazyar, Ronya Othmann) über Neuentdeckungen bis hin zu festen Größen des Kanons der Gegenwartsliteratur (Christian Kracht, Clemens Meyer) bietet die vielfach noch nicht in Rezeptionstraditionen eingebettete zeitgenössische Literatur reiche Möglichkeiten, über die drei Semester eigenständige Zugänge zu Werken zu entwickeln. Neben dem Schwerpunkt auf der deutschsprachigen Erzählliteratur sind je nach individuellen Interessen literatur- kunst- und kulturwissenschaftliche Auseinandersetzungen mit der Lyrik, dem Drama sowie mit intermedialen Bezügen zwischen den Künsten möglich (z.B. zeitgenössische Celan-Rezeption in der Bildenden Kunst). Von der indigenen Lyrik Nordamerikas (z.B. poet laureate Joy Harjo) über angloindische Autor:innen (z.B. Salman Rushdie) bis zur kamerunischen Schriftstellerin und Menschenrechtlerin Djaïli Amadou Amal (z.B. Les Impatientes (2020)) können überdies Forschungsfragen zur anglophonen und francophonen Literatur entwickelt werden. Die Öffnung des Blicks über die deutschsprachige Literatur hinaus lässt nicht zuletzt erkennen, wie sehr die Frage nach Gegenwart als Zeitabschnitt vom geopolitischen Standpunkt abhängt und sie regt zur Diskussion an, wie Nationalphilologien im Zeitalter der global novel zu denken sind.
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Die literaturdidaktischen Fragen werden anhand von Gedichten erörtert. Dabei wird deutlich werden, welche besonderen Chancen gerade die Lyrik, die gemeinhin als am wenigsten zugängliche Textgattung gilt, für das literarästhetische Lernen bereithält. Sie kann zum Beispiel mehrsprachige Kinder sowie schwächere Leser:innen auf besondere Weise in den Deutschunterricht einbinden. Die ausgewählten Gedichte entstammen einem breiten historisch-formalen Spektrum und werden ergänzt durch die Diskussion intermedialer und interaktiver poetischer Formate wie Poetry Slams, der Poesiefilm, Wortcollagen, der Landsberger Poesieautomaten und Text-Bild-Relationen in der zeitgenössischen Malerei ergänzt.
Alle im Seminar zu behandelnden Texte werden bereitgestellt.
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Die literaturdidaktischen Fragen werden anhand von Gedichten erörtert. Dabei wird deutlich werden, welche besonderen Chancen gerade die Lyrik, die gemeinhin als am wenigsten zugängliche Textgattung gilt, für das literarästhetische Lernen bereithält. Sie kann zum Beispiel mehrsprachige Kinder sowie schwächere Leser:innen auf besondere Weise in den Deutschunterricht einbinden. Die ausgewählten Gedichte entstammen einem breiten historisch-formalen Spektrum und werden ergänzt durch die Diskussion intermedialer und interaktiver poetischer Formate wie Poetry Slams, der Poesiefilm, Wortcollagen, der Landsberger Poesieautomaten und Text-Bild-Relationen in der zeitgenössischen Malerei ergänzt.
Alle im Seminar zu behandelnden Texte werden bereitgestellt.
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Ohne zu moralisieren fokussieren die beiden Texte zentrale Machtstrukturen unserer Gegenwart: Sie fragen nach Kapital und der Ausbeutung von Arbeitskraft, dem Zusammenhang von Kolonialismus und Neokolonialismus, der Geschichte der Sklaverei und globalen Warenströmen, Begehren und Ökonomie, nach Rassismus und Gewalt gegen Frauen. Sie machen dabei auf komplexe Weise ihr eigenes Erzählen zum Thema und problematisieren so permanent die Frage nach Repräsentation. Um dieser Ästhetik gerecht zu werden, widmen wir uns neben der intensiven Lektüre exemplarisch den Referenzen auf Film- und Literaturkanon sowie auf die politische Philosophie.
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Seit ihr Roman "Die Holländerinnen" im Oktober mit dem Deutschen Buchpreis, dem Bayerischen Buchpreis und dem Schweizer Buchpreis prämiert wurde, ist die deutschschweizer Autorin Dorothee Elmiger einem breiten Publikum bekannt. Mit der Dreifachprämierung würdigt die Literaturkritik Elmigers in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur wohl einmalige Verknüpfung von poetischer und politischer Dringlichkeit. Im Seminar untersuchen wir ihr zwischen literarischer Erzählung, Essay und dokumentarischen Materialien changierendes Schreiben anhand des erwähnten jüngsten Romans "Die Holländerinnen" und dem als „Recherchebericht“ ausgewiesenen Text "Aus der Zuckerfabrik" (2020).
Ohne zu moralisieren fokussieren die beiden Texte zentrale Machtstrukturen unserer Gegenwart: Sie fragen nach Kapital und der Ausbeutung von Arbeitskraft, dem Zusammenhang von Kolonialismus und Neokolonialismus, der Geschichte der Sklaverei und globalen Warenströmen, Begehren und Ökonomie, nach Rassismus und Gewalt gegen Frauen. Sie machen dabei auf komplexe Weise ihr eigenes Erzählen zum Thema und problematisieren so permanent die Frage nach Repräsentation. Um dieser Ästhetik gerecht zu werden, widmen wir uns neben der intensiven Lektüre exemplarisch den Referenzen auf Film- und Literaturkanon sowie auf die politische Philosophie.