Dr. Simon Roloff
Verwaltungsprofessor*in,
Professur für Medienästhetik und Medientechnik
Projekte
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code/verstehen
Simon Roloff (Wissenschaftliche Projektleiter*in)
→Projekt: Forschung
Publikationen
Bücher und Anthologien
- Ausweitung der Coachingzone: Drei Versuche zur Selbstoptimierung in der Mittelschicht
Simon Roloff (Autor*in) , 2023 Berlin , 170 S.Publikation: Bücher und Anthologien › Buch › Forschung
Lehrveranstaltungen
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Die Kulturtechniken Rede, Bild, Schrift und Zahl fallen im Digitalen zusammen. Neben der Fortführung entstehen jedoch auch neue Medientypen. Was ist denn das Neue an den Neuen Medien? Strukturen und Formate digitaler Medien werden herausgearbeitet, miteinander verglichen und systematisiert. Dabei ist der Übergang von bzw. die Differenz zu analogen Medien sowie die Grenzen des Digitalen (Berechenbarkeit) von besonderem Interesse.
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Dieses Seminar führt in zentrale Konzepte und Ideen ein, die den Computer als Medium adressieren. Es bietet einen Überblick über seine historische Entwicklung und die theoretischen Grundlagen seiner medienwissenschaftlichen Analyse. Dabei untersuchen wir ihn als Informationstechnologie, kulturelles Medium und Werkzeug der Wissensproduktion.
Diskutiert werden sowohl historische Texte wie Alan Turings Computing Machinery and Intelligence und Claude Shannon A Mathematical Theory of Communication, wie auch kanonische medientheoretische Positionen (z. B. Marshall McLuhan) bis hin zu neueren Ansätzen wie der Umwelttheorie der Medien. Wir entwickeln im Verlauf der Veranstaltung begriffliche Grundlagen für einen Blick auf Phnänomene wie Interaktivität, Materialität des Digitalen, Netzkultur und Algorithmisierung.
Diskutiert werden sowohl historische Texte wie Alan Turings Computing Machinery and Intelligence und Claude Shannon A Mathematical Theory of Communication, wie auch kanonische medientheoretische Positionen (z. B. Marshall McLuhan) bis hin zu neueren Ansätzen wie der Umwelttheorie der Medien. Wir entwickeln im Verlauf der Veranstaltung begriffliche Grundlagen für einen Blick auf Phnänomene wie Interaktivität, Materialität des Digitalen, Netzkultur und Algorithmisierung.
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This course examines how generative AI reshapes writing by requiring authors not only to compose text, but also to navigate, probe, and strategically steer the machine. We will both theoretically engage with and experimentally work with text generation in Large Language models focusing on how prompts, system instructions, and stylistic interventions produce particular tones, affects, and “vibes,” and how these reveal the cultural assumptions and operational logics embedded in contemporary models. Students will analyze how meaning is co-produced at the interface between human intention and algorithmic patterning.
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Das Seminar untersucht Autorschaft als einen Medieneffekt. Ausgehend von der Entstehung des Massenbuchmarkts im Gefolge von Innovationen in der Druckindustrie und der Ausbildung des modernen Urheberrechts rekonstruiert das Seminar die Genese zentraler und heute umstrittener Konzepte wie Originalität, Kreativität und Genie. Anschließend werden die Herausforderungen betrachtet, die die klassischen Avantgarden, aber auch digitale Technologien und heutige KI-Systeme an diese Konzepte stellen – von kollektiven und prozeduralen Schreibweisen bis zu aktuellen Debatten um die Rolle des Autors im Zeitalter generativer Modelle.