Nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen

Wir untersuchen unsere Umwelt durch eine interdisziplinäre Linse der Nachhaltigkeitswissenschaft, in der wir Landschaften als Schnittstellen zwischen Natur und menschlichen Aktivitäten betrachten.

Das anhaltende Wachstum der menschlichen Bevölkerung, ihre veränderten Lebensgewohnheiten und die damit einhergehenden Veränderungen in den Umweltsphären setzen Landschaften und ihre vielfältigen Ressourcen für Natur und Mensch zunehmend unter Druck. Während die Landflucht den Naturschutz in Landschaften herausfordert, die durch eine geringe landwirtschaftliche Intensität gekennzeichnet sind, gefährdet das Vordringen der Städte und die Übernutzung von Gütern und Dienstleistungen viele der letzten verbliebenen Biodiversitätsrefugien.

An der Schnittstelle zwischen Naturschutz und menschlichem Wohlbefinden zielt unsere Forschung darauf ab, Mechanismen zu identifizieren, die einen erfolgreichen Naturschutz durch formelle und informelle Institutionen unterstützen, wobei die wechselseitigen Beziehungen zwischen ökologischen Bedingungen und dem sozialen System auf verschiedenen räumlichen Skalen berücksichtigt werden.

Durch eine Kombination von quantitativen und qualitativen Ansätzen streben wir somit an, Erkenntnisse über effektive Wege zur Nachhaltigkeit zu liefern und zu konsolidieren, d.h. eine Entwicklung, die langfristig Gerechtigkeit innerhalb der ökologischen Grenzen anstrebt.

Team

Leitung

  • Prof. Dr. Jacqueline Loos

Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen

  • Pascal Fust
  • Simon Thomsen
  • Dr. Cormac Walsh

Stipendiat*innen

  • Richard Giliba
  • Rhoda Kachali

Sekretariat

  • Gudrun Harms