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Feedback gehört zu den zentralen Elementen schulischer Lehr-Lern-Prozesse. Lehrkräfte geben täglich Rückmeldungen zu Leistungen, Lernwegen, Anstrengung und Verhalten – häufig spontan und nebenbei, manchmal bewusst geplant. Doch nicht jede Form von Feedback unterstützt Lernen gleichermaßen. Rückmeldungen können Lernprozesse anregen, Motivation und Selbstwirksamkeit stärken, unter bestimmten Bedingungen aber auch wirkungslos bleiben oder Lernen und Motivation sogar beeinträchtigen.

Im Seminar beschäftigen wir uns daher mit der Frage: Was zeichnet lernförderliches Feedback aus – und wie können Lehrkräfte es im schulischen Alltag gezielt einsetzen?

Ausgehend von grundlegenden Begriffen, Modellen und Forschungsbefunden zum Thema Feedback setzen wir uns damit auseinander, wodurch sich lernförderliches von weniger hilfreichem oder sogar lernhemmendem Feedback unterscheidet. Dabei richten wir den Blick insbesondere auf die schulische Praxis: Wie wird im Unterricht tatsächlich Feedback gegeben? Worauf beziehen sich Rückmeldungen? Und welche möglichen Wirkungen haben unterschiedliche Formen des Feedbacks auf Schülerinnen und Schüler?

Anhand von Videoanalysen untersuchen die Studierenden konkrete Feedbacksituationen und lernen, unterschiedliche Formen und Qualitäten von Feedback systematisch zu erkennen und zu reflektieren. Die theoretische Auseinandersetzung
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Tuesday, 2026-10-13 at 10:15
Feedback gehört zu den zentralen Elementen schulischer Lehr-Lern-Prozesse. Lehrkräfte geben täglich Rückmeldungen zu Leistungen, Lernwegen, Anstrengung und Verhalten – häufig spontan und nebenbei, manchmal bewusst geplant. Doch nicht jede Form von Feedback unterstützt Lernen gleichermaßen. Rückmeldungen können Lernprozesse anregen, Motivation und Selbstwirksamkeit stärken, unter bestimmten Bedingungen aber auch wirkungslos bleiben oder Lernen und Motivation sogar beeinträchtigen.

Im Seminar beschäftigen wir uns daher mit der Frage: Was zeichnet lernförderliches Feedback aus – und wie können Lehrkräfte es im schulischen Alltag gezielt einsetzen?

Ausgehend von grundlegenden Begriffen, Modellen und Forschungsbefunden zum Thema Feedback setzen wir uns damit auseinander, wodurch sich lernförderliches von weniger hilfreichem oder sogar lernhemmendem Feedback unterscheidet. Dabei richten wir den Blick insbesondere auf die schulische Praxis: Wie wird im Unterricht tatsächlich Feedback gegeben? Worauf beziehen sich Rückmeldungen? Und welche möglichen Wirkungen haben unterschiedliche Formen des Feedbacks auf Schülerinnen und Schüler?

Anhand von Videoanalysen untersuchen die Studierenden konkrete Feedbacksituationen und lernen, unterschiedliche Formen und Qualitäten von Feedback systematisch zu erkennen und zu reflektieren. Die theoretische Auseinandersetzung
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Tuesday, 2026-10-20 at 10:15
Feedback gehört zu den zentralen Elementen schulischer Lehr-Lern-Prozesse. Lehrkräfte geben täglich Rückmeldungen zu Leistungen, Lernwegen, Anstrengung und Verhalten – häufig spontan und nebenbei, manchmal bewusst geplant. Doch nicht jede Form von Feedback unterstützt Lernen gleichermaßen. Rückmeldungen können Lernprozesse anregen, Motivation und Selbstwirksamkeit stärken, unter bestimmten Bedingungen aber auch wirkungslos bleiben oder Lernen und Motivation sogar beeinträchtigen.

Im Seminar beschäftigen wir uns daher mit der Frage: Was zeichnet lernförderliches Feedback aus – und wie können Lehrkräfte es im schulischen Alltag gezielt einsetzen?

Ausgehend von grundlegenden Begriffen, Modellen und Forschungsbefunden zum Thema Feedback setzen wir uns damit auseinander, wodurch sich lernförderliches von weniger hilfreichem oder sogar lernhemmendem Feedback unterscheidet. Dabei richten wir den Blick insbesondere auf die schulische Praxis: Wie wird im Unterricht tatsächlich Feedback gegeben? Worauf beziehen sich Rückmeldungen? Und welche möglichen Wirkungen haben unterschiedliche Formen des Feedbacks auf Schülerinnen und Schüler?

Anhand von Videoanalysen untersuchen die Studierenden konkrete Feedbacksituationen und lernen, unterschiedliche Formen und Qualitäten von Feedback systematisch zu erkennen und zu reflektieren. Die theoretische Auseinandersetzung
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Friday, 2026-10-23 at 10:15
Feedback gehört zu den zentralen Elementen schulischer Lehr-Lern-Prozesse. Lehrkräfte geben täglich Rückmeldungen zu Leistungen, Lernwegen, Anstrengung und Verhalten – häufig spontan und nebenbei, manchmal bewusst geplant. Doch nicht jede Form von Feedback unterstützt Lernen gleichermaßen. Rückmeldungen können Lernprozesse anregen, Motivation und Selbstwirksamkeit stärken, unter bestimmten Bedingungen aber auch wirkungslos bleiben oder Lernen und Motivation sogar beeinträchtigen.

Im Seminar beschäftigen wir uns daher mit der Frage: Was zeichnet lernförderliches Feedback aus – und wie können Lehrkräfte es im schulischen Alltag gezielt einsetzen?

Ausgehend von grundlegenden Begriffen, Modellen und Forschungsbefunden zum Thema Feedback setzen wir uns damit auseinander, wodurch sich lernförderliches von weniger hilfreichem oder sogar lernhemmendem Feedback unterscheidet. Dabei richten wir den Blick insbesondere auf die schulische Praxis: Wie wird im Unterricht tatsächlich Feedback gegeben? Worauf beziehen sich Rückmeldungen? Und welche möglichen Wirkungen haben unterschiedliche Formen des Feedbacks auf Schülerinnen und Schüler?

Anhand von Videoanalysen untersuchen die Studierenden konkrete Feedbacksituationen und lernen, unterschiedliche Formen und Qualitäten von Feedback systematisch zu erkennen und zu reflektieren. Die theoretische Auseinandersetzung
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Friday, 2026-10-16 at 10:15
Cybermobbing gehört zu den Herausforderungen, mit denen Lehrkräfte im schulischen Alltag zunehmend konfrontiert sind. Digitale Kommunikation verändert dabei nicht nur die Formen von Gewalt, sondern auch deren Dynamik: Beleidigungen, Ausgrenzung oder Bloßstellung können weit über das Klassenzimmer hinausreichen, dauerhaft sichtbar sein und durch die Beteiligung oder das Zuschauen anderer verstärkt werden.

Im Seminar beschäftigen wir uns zunächst mit der Frage, was Cybermobbing auszeichnet, wie verbreitet es ist und wie es entsteht. Aktuelle Studien und theoretische Modelle bilden die Grundlage, um Ursachen, Motive und unterschiedliche Rollen im Cybermobbingprozess zu verstehen. Dabei nehmen wir nicht nur Täter:innen und Betroffene in den Blick, sondern betrachten Cybermobbing ausdrücklich als Gruppenphänomen. Welche Bedeutung haben Mitwissende, Zuschauende und Dulder – und wie können sie zu einer Veränderung der Dynamik beitragen?

Darauf aufbauend beschäftigen wir uns mit konkreten Möglichkeiten der Prävention und Intervention. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem Beziehungsgestaltung, Selbstwahrnehmung und Selbstwert, der Umgang mit Beleidigungen im Netz sowie der No Blame Approach. Die Studierenden lernen unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten kennen, erproben diese praktisch und reflektieren ihre Einsatzmöglichkeiten und Grenzen im schulischen Kontext.

Ergänzt wird die wissenschaftliche Auseinandersetzung durch verschiedene Praxisperspektiven. Erfahrungen aus Schulen sowie die Perspektive der Polizei ermöglichen einen Einblick in konkrete Fälle, Herausforderungen und Vorgehensweisen bei Cybermobbing. Auch rechtliche Fragestellungen und die Frage, wann Handlungen im digitalen Raum strafrechtlich relevant werden können, werden aufgegriffen.

Das Seminar verbindet damit aktuelle Forschung, theoretische Erklärungsansätze, praktische Übungen und Erfahrungen aus der schulischen Praxis. Ziel ist es, Cybermobbing differenziert zu verstehen, Handlungssicherheit im Umgang mit konkreten Situationen zu entwickeln und Möglichkeiten kennenzulernen, wie Schule präventiv tätig werden kann, ohne dabei die Beziehung zu den beteiligten Kindern und Jugendlichen aus dem Blick zu verlieren.

Wichtiger organisatorischer Hinweis:

Im Rahmen des Seminars nehmen wir gemeinsam an einem 90-minütigen Webinar von Law4School teil. Der Termin wird außerhalb der regulären Seminarzeit stattfinden (vermutlich mittwochnachmittags) und asap bekannt gegeben. Die Teilnahme an diesem zusätzlichen Termin wird von den Studierenden erwartet. Als zeitlicher Ausgleich entfällt die letzte reguläre Seminarsitzung.
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Tuesday, 2026-10-13 at 14:15
Cybermobbing gehört zu den Herausforderungen, mit denen Lehrkräfte im schulischen Alltag zunehmend konfrontiert sind. Digitale Kommunikation verändert dabei nicht nur die Formen von Gewalt, sondern auch deren Dynamik: Beleidigungen, Ausgrenzung oder Bloßstellung können weit über das Klassenzimmer hinausreichen, dauerhaft sichtbar sein und durch die Beteiligung oder das Zuschauen anderer verstärkt werden.

Im Seminar beschäftigen wir uns zunächst mit der Frage, was Cybermobbing auszeichnet, wie verbreitet es ist und wie es entsteht. Aktuelle Studien und theoretische Modelle bilden die Grundlage, um Ursachen, Motive und unterschiedliche Rollen im Cybermobbingprozess zu verstehen. Dabei nehmen wir nicht nur Täter:innen und Betroffene in den Blick, sondern betrachten Cybermobbing ausdrücklich als Gruppenphänomen. Welche Bedeutung haben Mitwissende, Zuschauende und Dulder – und wie können sie zu einer Veränderung der Dynamik beitragen?

Darauf aufbauend beschäftigen wir uns mit konkreten Möglichkeiten der Prävention und Intervention. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem Beziehungsgestaltung, Selbstwahrnehmung und Selbstwert, der Umgang mit Beleidigungen im Netz sowie der No Blame Approach. Die Studierenden lernen unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten kennen, erproben diese praktisch und reflektieren ihre Einsatzmöglichkeiten und Grenzen im schulischen Kontext.

Ergänzt wird die wissenschaftliche Auseinandersetzung durch verschiedene Praxisperspektiven. Erfahrungen aus Schulen sowie die Perspektive der Polizei ermöglichen einen Einblick in konkrete Fälle, Herausforderungen und Vorgehensweisen bei Cybermobbing. Auch rechtliche Fragestellungen und die Frage, wann Handlungen im digitalen Raum strafrechtlich relevant werden können, werden aufgegriffen.

Das Seminar verbindet damit aktuelle Forschung, theoretische Erklärungsansätze, praktische Übungen und Erfahrungen aus der schulischen Praxis. Ziel ist es, Cybermobbing differenziert zu verstehen, Handlungssicherheit im Umgang mit konkreten Situationen zu entwickeln und Möglichkeiten kennenzulernen, wie Schule präventiv tätig werden kann, ohne dabei die Beziehung zu den beteiligten Kindern und Jugendlichen aus dem Blick zu verlieren.

Wichtiger organisatorischer Hinweis:

Im Rahmen des Seminars nehmen wir gemeinsam an einem 90-minütigen Webinar von Law4School teil. Der Termin wird außerhalb der regulären Seminarzeit stattfinden (vermutlich mittwochnachmittags) und asap bekannt gegeben. Die Teilnahme an diesem zusätzlichen Termin wird von den Studierenden erwartet. Als zeitlicher Ausgleich entfällt die letzte reguläre Seminarsitzung.
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Thursday, 2026-10-15 at 08:15
Gewalt an Schulen kann unterschiedliche Formen annehmen – von verbalen und sozialen Aggressionen über körperliche Gewalt bis hin zu Mobbing und Cybermobbing. Schulen stehen vor der Herausforderung, solche Dynamiken frühzeitig zu erkennen, präventiv zu handeln und bei konkreten Vorfällen angemessen zu intervenieren. Im Projektband beschäftigen wir uns mit der Frage, wie wissenschaftlich fundierte Präventions- und Interventionsansätze in der schulischen Praxis umgesetzt und hinsichtlich ihrer Wirkungen untersucht werden können.

Forschung in und mit Schulen
Das Projektband ist ausdrücklich **praxis- und forschungsorientiert** angelegt. Die Studierenden führen in kleinen Gruppen ein eigenes Forschungsprojekt an einer kooperierenden Schule durch. Im Mittelpunkt steht dabei eine **Interventionsforschung**: Auf Grundlage einer selbst entwickelten Forschungsfrage wird eine geeignete Intervention geplant, in der schulischen Praxis umgesetzt und anschließend systematisch ausgewertet.

Für die Projekte stehen aktuell Kooperationen mit vier Schulen zur Verfügung:

* Hauptschule Munster
* IGS Kaltenmoor
* Grundschule Barendorf
* Heiligengeistschule Lüneburg

An der **Hauptschule Munster** ist der thematische Schwerpunkt bereits festgelegt: Hier werden sich die Studierenden mit der Rolle von **Bystandern im Kontext von Cybermobbing** beschäftigen. An den anderen Schulen können die Forschungsfragen innerhalb des Themenfeldes Gewaltprävention und -intervention gemeinsam mit der jeweiligen Schule entwickelt und weitgehend frei gewählt werden.

Von der Forschungsfrage zur eigenen Intervention
Die Studierenden durchlaufen im Projektband einen vollständigen Forschungsprozess. Dazu gehören die Entwicklung und theoretische Fundierung einer Forschungsfrage, die Abstimmung mit der Kooperationsschule, die Planung eines geeigneten Forschungsdesigns sowie die Konzeption einer schulischen Intervention. Die Intervention wird – unter Begleitung und Anleitung durch die Seminarleitung – von den Studierenden selbstständig an der jeweiligen Schule durchgeführt. Anschließend werden die erhobenen Daten ausgewertet, die Ergebnisse kritisch reflektiert und in einem **Forschungsbericht** dokumentiert. Abschließend werden die Projekte und ihre Ergebnisse präsentiert und diskutiert.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt damit auf der Verbindung von wissenschaftlichem Arbeiten und konkreter schulischer Praxis. Die Studierenden erhalten die Möglichkeit, Forschung nicht nur theoretisch zu planen, sondern die Bedingungen, Möglichkeiten und Herausforderungen schulischer Interventionsforschung unmittelbar kennenzulernen.

Was von den Teilnehmenden erwartet wird
Das Projektband richtet sich besonders an Studierende, die Lust auf einen hohen Praxisanteil haben und bereit sind, Verantwortung für ein eigenes Forschungsprojekt zu übernehmen. Erwartet werden Eigeninitiative, Verbindlichkeit und eine proaktive Zusammenarbeit mit den Schulen. Dazu gehört beispielsweise, selbstständig mit Schulleitungen und weiteren schulischen Ansprechpartner:innen Kontakt aufzunehmen, Forschungsbedingungen und Termine abzustimmen und die Durchführung der Intervention vor Ort zu organisieren.

Da die Forschungsprojekte direkt an den Kooperationsschulen stattfinden, ist außerdem zeitliche und räumliche Flexibilität erforderlich. Die Termine für Gespräche, Erhebungen und Interventionen an den Schulen werden in der Regel nicht innerhalb der regulär ausgewiesenen Seminarzeiten liegen. Der hierfür aufgewendete Arbeits- und Präsenzumfang wird entsprechend bei den Präsenzzeiten der Blockveranstaltungen berücksichtigt.

Die Studierenden sollten daher grundsätzlich bereit sein, auch außerhalb der ausgewiesenen Seminarzeiten Termine an den Schulen wahrzunehmen und zu den jeweiligen Schulstandorten zu fahren. Dies gilt auch für die Hauptschule Munster; bei Terminen dort kann gegebenenfalls eine gemeinsame Anfahrt mit der Seminarleitung organisiert werden.

Das Projektband bietet damit die Gelegenheit, einen vollständigen Forschungsprozess eigenständig zu gestalten, wissenschaftliche Erkenntnisse mit konkreten schulischen Herausforderungen zu verbinden und Erfahrungen in der Planung, Durchführung und Evaluation schulischer Präventions- und Interventionsmaßnahmen zu sammeln.
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Friday, 2026-10-23 at 14:15
Gewalt im schulischen Alltag ist nicht immer eindeutig zu erkennen. Wann handelt es sich um einen Konflikt, wann um aggressives Verhalten und wann um Gewalt? Wie können Lehrkräfte problematische Situationen frühzeitig wahrnehmen und angemessen einordnen? Und vor allem: Wie können sie präventiv handeln und in schwierigen oder eskalierenden Situationen professionell reagieren?

Im Seminar beschäftigen wir uns zunächst damit, Gewalt sehen und unterscheiden zu lernen. Dabei geht es darum, Situationen nicht vorschnell zu bewerten, sondern genauer hinzusehen und unterschiedliche Formen und Dynamiken von Gewalt zu erkennen.

Darauf aufbauend nehmen wir einen Perspektivwechsel vor: Statt ausschließlich das vermeintlich „auffällige Kind“ in den Mittelpunkt zu stellen, fragen wir nach der Funktion von Verhalten und den Bedingungen, unter denen es entstehen. Welche Bedürfnisse, Situationen oder Dynamiken können hinter aggressivem Verhalten stehen – und was bedeutet diese Perspektive für pädagogisches Handeln?

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Prävention von Gewalt. Dabei betrachten wir insbesondere Beziehungsgestaltung, Klassenklima und schulische Strukturen als Ansatzpunkte. Zugleich beschäftigen wir uns mit Situationen, in denen Prävention nicht ausreicht: Wie können Lehrkräfte bei Eskalationen reagieren, Grenzen setzen und gleichzeitig die eigene Selbstregulation im Blick behalten?

Schließlich geht es um die konkrete Kommunikation mit Kindern und Jugendlichen. Ansätze der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) werden aufgegriffen und auf herausfordernde schulische Gesprächssituationen übertragen.

Das Seminar verbindet wissenschaftliche Perspektiven mit konkreten Situationen aus dem schulischen Alltag. Ziel ist es, Gewalt differenzierter wahrzunehmen und zu verstehen sowie Handlungsmöglichkeiten für Prävention, Deeskalation und Gesprächsführung zu entwickeln.
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Tuesday, 2026-10-13 at 12:15
# Lernförderliches Feedback – verstehen, reflektieren, trainieren

Feedback gehört zum Alltag von Lehrkräften – und gleichzeitig ist gutes Feedback anspruchsvoller, als es auf den ersten Blick erscheint. Wie kann ich auf Fehler hinweisen, ohne lediglich zu bewerten? Wie formuliere ich Rückmeldungen so, dass Lernende erkennen, was bereits gelungen ist und was ihr nächster Schritt sein kann?

Im Zentrum des Seminars steht deshalb die Frage: **Was macht Feedback tatsächlich lernförderlich – und wie können wir lernen, solches Feedback zu geben?**

Ausgehend von eigenen Vorstellungen und Erfahrungen erarbeiten wir zentrale wissenschaftliche Perspektiven auf lernförderliches Feedback. Dabei beschäftigen wir uns mit Feedback als Möglichkeit, die **Lücke zwischen dem aktuellen Lernstand und einem angestrebten Lernziel** zu verkleinern, sowie mit dem Zusammenspiel von **Feed up, Feed back und Feed forward**.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Bedeutung von Feedback für Motivation und Selbstkonzept. Anknüpfend an die Arbeiten von **Carol Dweck** setzen wir uns insbesondere mit **Effort Feedback und Intelligence Feedback** auseinander. Welche Botschaften vermitteln unterschiedliche Formen der Rückmeldung und welche Rolle spielt dabei das eigene Mindset?

Im Mittelpunkt des Seminars steht schließlich das **praktische Feedbacktraining**. Die Studierenden erproben wiederholt, lernförderliches Feedback zu formulieren, reflektieren ihre eigene Sprache und erhalten Rückmeldungen zu ihrem Feedbackhandeln. Die Bereitschaft, sich aktiv auf diese Trainingssituationen einzulassen, ist daher ein wesentlicher Bestandteil des Seminars.

Ziel ist es, lernförderliches Feedback nicht nur theoretisch zu verstehen, sondern es in konkreten pädagogischen Situationen **bewusst, begründet und sicher einsetzen zu können**.
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Tuesday, 2026-10-20 at 12:15
Wie können Leistungen so erhoben, rückgemeldet und bewertet werden, dass sie Lernen unterstützen und zugleich unterschiedlichen Lern- und Leistungsvoraussetzungen gerecht werden?

Das Seminar beschäftigt sich mit formativer und summativer Leistungsbewertung aus einer neurodiversitätssensiblen Perspektive. Ausgangspunkt ist die Frage, was wir eigentlich erfassen, wenn wir schulische Leistung beobachten und bewerten: Inwiefern bildet eine Leistungssituation die angestrebte fachliche Kompetenz ab – und inwiefern wird das sichtbare Ergebnis zusätzlich durch Aufmerksamkeit, Arbeitsgedächtnis, Selbstregulation, Zeitmanagement, Reizverarbeitung, Kommunikation oder die Gestaltung einer Aufgabe beeinflusst?

Am Beispiel von ADHS und Autismus setzen sich die Studierenden mit unterschiedlichen Bedingungen des Lernens und der Informationsverarbeitung auseinander. Dabei wird Neurodivergenz nicht als Defizitperspektive oder als Grundlage für schematische Bewertungsrezepte verstanden. Vielmehr dient sie als Ausgangspunkt, um die häufig impliziten Anforderungen von Lern- und Leistungssituationen sichtbar und reflektierbar zu machen.

Auf dieser Grundlage werden zentrale Konzepte formativer und summativer Leistungsbewertung erarbeitet. Die Studierenden beschäftigen sich unter anderem mit der diagnostischen Aussagekraft von Leistungsaufgaben, formativen Assessmentstrategien, Feedback, Self- und Peer-Assessment sowie Fragen der Leistungsfeststellung und des Nachteilsausgleichs. Dabei wird untersucht, unter welchen Bedingungen formative und summative Bewertungsverfahren Lernende dabei unterstützen, ihre Kompetenzen sichtbar zu machen – und wann Assessmentbedingungen selbst zu Barrieren werden können.
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Thursday, 2026-10-15 at 10:15
Wie können Leistungen so erhoben, rückgemeldet und bewertet werden, dass sie Lernen unterstützen und zugleich unterschiedlichen Lern- und Leistungsvoraussetzungen gerecht werden?

Das Seminar beschäftigt sich mit formativer und summativer Leistungsbewertung aus einer neurodiversitätssensiblen Perspektive. Ausgangspunkt ist die Frage, was wir eigentlich erfassen, wenn wir schulische Leistung beobachten und bewerten: Inwiefern bildet eine Leistungssituation die angestrebte fachliche Kompetenz ab – und inwiefern wird das sichtbare Ergebnis zusätzlich durch Aufmerksamkeit, Arbeitsgedächtnis, Selbstregulation, Zeitmanagement, Reizverarbeitung, Kommunikation oder die Gestaltung einer Aufgabe beeinflusst?

Am Beispiel von ADHS und Autismus setzen sich die Studierenden mit unterschiedlichen Bedingungen des Lernens und der Informationsverarbeitung auseinander. Dabei wird Neurodivergenz nicht als Defizitperspektive oder als Grundlage für schematische Bewertungsrezepte verstanden. Vielmehr dient sie als Ausgangspunkt, um die häufig impliziten Anforderungen von Lern- und Leistungssituationen sichtbar und reflektierbar zu machen.

Auf dieser Grundlage werden zentrale Konzepte formativer und summativer Leistungsbewertung erarbeitet. Die Studierenden beschäftigen sich unter anderem mit der diagnostischen Aussagekraft von Leistungsaufgaben, formativen Assessmentstrategien, Feedback, Self- und Peer-Assessment sowie Fragen der Leistungsfeststellung und des Nachteilsausgleichs. Dabei wird untersucht, unter welchen Bedingungen formative und summative Bewertungsverfahren Lernende dabei unterstützen, ihre Kompetenzen sichtbar zu machen – und wann Assessmentbedingungen selbst zu Barrieren werden können.
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Thursday, 2026-10-15 at 12:15
Timo Ehmke, Maren-Kristina Lüders
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Lectures for this semester ended.