DIALOG: Designautomatisierung in offenen, adaptiven Entwicklungsökosystemen
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DIALOG entwickelt ein offenes und modular aufgebautes Framework, mit dem sich Vorrichtungen und funktionsrelevante Positionierelemente teilautomatisiert konstruieren lassen. Im Mittelpunkt steht die Verbindung von KI-gestützter Geometrieanalyse, regelbasierter Entscheidungslogik und parametrisierten Komponentenmodellen – als Grundlage für effizientere, zuverlässigere und flexibel anpassbare Konstruktionsprozesse.
Kern des Frameworks ist ein durchgängiger digitaler Workflow, der praxisnahe Anforderungen aus der industriellen Fertigung systematisch erfasst und in ein strukturiertes Daten- und Wissensmodell überführt. Auf dieser Basis werden geeignete Konstruktionsprinzipien und Komponenten identifiziert, geometrische Zusammenhänge analysiert und parametrische Modelle für die automatisierte Weiterverarbeitung bereitgestellt. Ergänzt wird der Workflow durch ein vollständig dokumentiertes Software Development Kit, das eine technologie- und domänenübergreifende Nutzung ermöglicht.
So reduziert DIALOG den manuellen Konstruktionsaufwand, vermeidet wiederkehrende Fehler und unterstützt die nachhaltige Sicherung von Erfahrungswissen. Standardisierte Schnittstellen, generische Datenstrukturen und modularisierte Funktionsbausteine sorgen dafür, dass das Framework auf unterschiedliche industrielle Anwendungsfälle übertragen und insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen mit geringem Integrationsaufwand angepasst werden kann.
Mit einem offenen Demonstratorsystem, umfassender technischer Dokumentation und dem Aufbau eines regionalen Anwendungsnetzwerks stärkt DIALOG den Wissens- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Das Projekt unterstützt regionale Unternehmen dabei, Entwicklungsprozesse zu beschleunigen, vorhandenes Konstruktionswissen langfristig nutzbar zu machen und ihre Wettbewerbsfähigkeit durch offene und adaptive Automatisierungslösungen zu erhöhen.
TEAM
- Prof. Dr.-Ing. Arthur Seibel