Aktuelles Lehrangebot

Current Courses

Prof. Dr.-Ing. habil. Birgitt Brinkmann

Development, rehabilitation and restoration of water courses


- Rechtliche Grundlagen zur Gestaltung von Fließgewässern

- Hydrologische Grundlagen

- Hydrologische Daten für die Planung

- Natürliche Fließgewässer

- Fließgewässertypisierung (Grundlage für die Renaturierung)

- Anthropogen beeinflusste Fließgewässer

- Gerinnehydraulik

Maßnahmen zur Renaturierung von Fließgewässern

- Eigendynamische Gewässerentwicklung

- Baumaterialien im naturnahen Wasserbau

- Sicherung gegen Erosion

- Verbesserung der Durchgängigkeit (Fischwanderhilfen)

(- Überschwemmungsbereiche)

(- Gewässerunterhaltung)

Ziel: Die Studierenden lernen die Ziele und die Problematik der Renaturierung von Fließgewässern zu verstehen und zu beurteilen.

Basics of water management and hydraulic construction


1. Wasserwirtschaft und Hydrologie (Begriffserläuterungen und deren Inhalte)

- Wasserhaushalt und Wasserkreislauf

- Einteilung der Gewässer

- Hydrometrie

2. Es werden die rechnerischen Grundlagen vermittelt, deren Kenntnisse bei der Planung von Fließgewässern (z.B. Erzielung der Durchgängigkeit) erforderlich sind.

- Physikalische Grundgrößen

- Hydrostatik: Berechnung des Wasserdrucks und des Auftriebs

- Hydrodynamik: Kontinuitätsgleichung, Bernoullische Gleichung (Energiegleichung)

- Gerinnehydraulik: Energiebetrachtungen, Strömen und Schießen, Fließformeln, Gerinnequerschnitte, Ausfluss (z.B. unter Schützen) und Überfälle (z.B. über Wehre)

Ziel: Kenntnisse der hydromechanischen Grundlagen und Zusammenhänge. Befähigung zur eigenständigen Lösung von einfachen praxisnahen Aufgaben.

Reactivation of the Alte Ilmenau river


Die Ilmenau wurde seit der Karolingerzeit für die Schifffahrt genutzt. Mit der Entdeckung großer Salzvorkommen in Lüneburg im 10. Jahrhundert gewann diese Nutzung an Bedeutung, denn die Ilmenau war der wichtigste Transportweg für den Salzhandel. Mit dem Anschluss Lüneburgs an das Eisenbahnnetz gegen Mitte des 19. Jahrhunderts verringerte sich die Nutzung dieses Transportweges und blieb noch bis ins 20. Jahrhundert in geringem Umfang erhalten. Um der drohenden Konkurrenz durch die Eisenbahn Einhalt zu bieten, wurde der Unterlauf der Ilmenau während der Jahre 1886-1890 abgetrennt und in den Ilmenaukanal verlegt. Hierdurch verlor der Unterlauf eine Fließstrecke von rund 6 km. Zusätzlich wurden mehrere Nadelwehre errichtet, um die Tidegrenze festzulegen und bis Lüneburg eine schiffbare Wassertiefe zu gewährleisten. Die Bemühungen waren vergebens, denn heute findet praktisch keine Schifffahrt mehr auf der als Bundeswasserstraße gewidmeten Ilmenau statt.

Durch eine Wiederanbindung der Alten Ilmenau an die Ilmenau könnte der vorhandene Bachlauf reaktiviert und zu einem tidebeeinflussten Gewässer entwickelt werden. Es könnte sich eine fließgewässertypische Flora und Fauna einstellen und der starken Verlandung und somit dem Verlust von Gewässerlebensräumen könnte entgegengewirkt werden.

Für dieses Großprojekt sind umfangreiche Untersuchungen und Planungen notwendig, die im Rahmen des Seminars im Sommersemester 2020 begonnen wurden und im Sommersemester 2021 fortgeführt werden sollen.

Ziel: Die Studierenden

- erlernen den reflektierten Umgang mit Informationen aus unterschiedlichen Wissens- und Handlungsbereichen

- lernen, im Team mit anderen Aufgaben zu bearbeiten und Lösungen zu erarbeiten. Sie können zielgerichtet im Hinblick auf die Erarbeitung von Lösungsvorschlägen schriftlich wie mündlich kommunizieren.

Fundamentals of hydraulic engineering


Die Ressource Wasser erfreut sich vielseitiger Nutzung. In dieser Veranstaltung werden zunächst Grundlagen wie der Wasserhaushalt der Erde, wasserwirtschaftliche und wasserbauliche Begriffe sowie die administrative Gliederung wasserwirtschaftlicher Planungen vermittelt.

Darauf aufbauend werden sowohl die Nutzung kleiner und großer Fließgewässer als auch grundsätzliche Möglichkeiten des Hochwasserschutzes behandelt.

Einen weiteren Schwerpunkt der Veranstaltung bildet der Küstenschutz, der aufgrund des Bevölkerungswachstums und des daraus resultierenden Siedlungsdruckes eine immer größere ökonomische, ökologische und gesellschaftliche Rolle einnimmt.

Ziel: Das Seminar gibt einen Überblick über wasserbauliche Aufgaben und Fragestellungen.

Es fördert die Erfassung der komplexen Problemfelder, die bei wasserbaulichen Projekten auftreten sowie die Analysefähigkeit der technischen, ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Fragestellungen bei wasserbaulichen Projekten.

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