Lehre

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Prof. Dr. Jelena Bäumler

Ph. D. Colloquium (Law)


Im Kolloquium stellen Promovierende ihre Forschungsvorhaben vor.

Ziel: Jede*r Promovierende ist aufgefordert, zwei Präsentationen zu halten. Im Idealfall findet die erste Präsentation in einem frühen Stadium der Arbeit an der Dissertation statt und enthält eine Vorstellung der Forschungsfrage und der ins Auge gefassten Herangehensweise.

Gegen Ende der Arbeit an der Dissertation sollte die zweite Präsentation stattfinden; dann entsprechend mit einer kurzen Vorstellung der Ergebnisse.

Research Forum Joachim Herz Doctoral School of Law


Leuphana Law Lab for Sustainability Transformation


Interdisziplinäres Forschen erfordert ein großes Reflexionspotential und gleichzeitig konkrete Schritte, um die eigenen Kompetenzen weiterzuentwickeln. Um in interdisziplinären Teams arbeiten zu können, ist die eigene Verortung sowie die Wahrnehmung der eigenen fachlichen Kompetenz als Beitrag zu einem solchen Team unabdingbar.

In der Vorlesung werden Herausforderungen im interdisziplinären Arbeiten basierend auf den Erfahrungen aus dem bisherigen Studium und darüber hinaus reflektiert.

Ebenso werden konkret Lösungsvorschläge erarbeitet, um die eigene Rolle in interdisziplinären Teams zu verorten. Die Studierenden schlagen eigene Themenkomplexe vor und basierend auf den diversen Erfahrungen der Studierenden werden entsprechende Wahrnehmungen von Herausforderungen konkretisiert. Hierdurch bereitet dieses Modul auch vor auf die Abschlussarbeit sowie das spätere Berufsfeld mit den dafür nötigen Kompetenzen.

Im Rahmen der Seminare werden konkrete Themen aus den Umwelt- und Nachhaltigkeitswissenschaften bearbeitet. Hierbei werden unterschiedliche disziplinäre Perspektiven sowie die Harmonien und Dissonanzen zwischen wissenschaftlichen Disziplinen problematisiert.

In diesem Seminar richtet sich der Blick auf das Recht und die Rechtsgestaltung. Zu selten wird das transformative Potential des Rechts als gesellschaftliches Hebelinstrument bei erheblichen Herausforderungen etwa durch den Klimawandel, Biodiversitätsverlust, der Flächenversieglung oder einer nachaltigen Wassernutzung genutzt. Hier knüpft das Leuphana Law Lab an, das ein experimentelles und innovatives Labor zur Ausgestaltung für rechtliche Lösungen aus den Themenfeldern Klima, Biodiversitätsverlust, Lieferketten, Verkehr, Flächennutzung sowie der Wasserwirtschaft bietet. Die Seminarteilnehmer*innen und Expert*innen/Forschende aus Wissenschaft und Praxis sowie ggf. Vertreter*innen der Zivilgesellschaft arbeiten gemeinsam an Lösungsansätzen, um aktuelle Debatten durch Werkzeuge des transformativen Rechts konstruktiv voranzubringen. So werden Studierende in Transformationsprozesse umfassend eingebunden, verstehen Komponenten des Gesetzgebungsverfahrens, eignen sich Kompetenzen der Rechtsberatung an und treten in den Dialog mit relevanten Interessensträger*innen aus der Praxis.

!!! Beachten Sie bitte den zeitlichen Ablauf dieser Veranstaltung im Seminarplan. Eine Teilnahme erscheint nur sinnvoll, wenn Sie an der Auftaktveranstaltung am 23.4.-24.4 (Beginn 23.4. 15.50 Uhr, Ende am 24.4. ca. 17 Uhr) teilnehmen können.

Ziel: Ziel des Moduls ist es, einen repräsentativen Überblick über die Vielfalt der Fakultät Nachhaltigkeit zu bieten, wobei die Studierenden in den Seminaren gezielt spezifische Fokussierungen auswählen können.

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Julieta Sarno

Spatial regulation in international law


What is the international regulation for the different spaces and global commons?

During the course, participants will learn about the international legal and policy framework governing the protection of spaces as a regulatory approach, from land, water, and polar regions, to outer space (space law).

This regulatory approach will be analysed in the light of different Multilateral Environmental Agreements such as the Antarctic Treaty, the Convention on Biological Diversity and the United Nations Framework Convention on Climate Change, among others.

What are the opportunities and challenges of spatial regulation in international law?

The seminar will also discuss current negotiations involving the different spaces covered (e.g., BBNJ).

*For more information about the content of the course, see our Syllabus in the Material Folder

*It is planned that we will include (non-mandatory) excursions to the International Tribunal of the Law of the Sea and KLIMAHAUS.

Ziel: The course aims to provide students with a basic knowledge of spatial regulation in international law and raise their interest in current legal and policy questions surrounding this field.

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Ass. iur. Jan Dorwig

Developing the refugee law clinic for Leuphana


Das Seminar soll die wesentlichen theoretischen und praktischen Grundkenntnisse vermitteln, um selbstständig am weiteren Aufbau und der Durchführung einer ehrenamtlichen studentischen Rechtsberatung für Geflüchtete mitzuarbeiten, nämlich der Refugee Law Clinic Lüneburg.

Die Termine des Seminars finden wöchentlichen in der zweiten Semesterhälfte statt, ergänzt durch einen dreitägigen Blocktermin Mitte Juni, der eine Exkursion einschließt.

Zur Einführung beschäftigen sich die Studierenden mit der Frage, inwiefern das deutsche Rechtssystem das Recht auf effektiven Rechtsschutz erfüllt und inwiefern die studentische Rechtsberatung in Form von sogenannten Law Clinics dazu einen Beitrag leisten kann.

Im Anschluss werden die wesentlichen Grundlagen der Rechtsanwendung und die Grundstrukturen der deutschen Rechtsordnung, insbesondere des öffentlichen Rechts und des allgemeinen Verwaltungsrechts, im Überblick behandelt. Die Studierenden sollen so ein Grundverständnis für die Funktionsweise des deutschen Rechtssystems erlangen. Zudem werden die Methoden des rechtswissenschaftlichen Arbeitens in der Praxis besprochen. Dabei wird auch gemeinsam überlegt, wie sich diese Arbeitsweise in der konkreten Beratungspraxis der Refugee Law Clinic Lüneburg einsetzen lässt.

Aufbauend auf diesem Grundverständnis wird der Kurs mit einem dreitägigen Blocktermin fortgesetzt: An den ersten beiden Tagen vermittelt der auf Migrationsrecht spezialisierte Rechtsanwalt Matthias Höllerer an Hand von konkreten Fallbeispielen, welche Fragestellungen bei der Beratung von Geflüchteten auftreten und wie diese sich praxisgerecht lösen lassen. Dabei geht es insbesondere um die Frage, wie eine studentische Rechtsberatung die anwaltliche Arbeit effektiv zum Vorteil der Betroffenen ergänzen kann. In dem Blocktermin sollen außerdem Probleme aus der bisherigen Beratungspraxis der Refugee Law Clinic Lüneburg exemplarisch besprochen werden. Die Refugee Law Clinic Lüneburg wurde im Wintersemester 2022/23 als studentische Initiative gegründet und hat im Oktober 2023 damit begonnen, in der Region untergebrachten Geflüchtete rechtlich zu beraten.

Eine freiwillige Exkursion zur Ausstellung des Auswandererhauses in Bremerhaven am dritten Tag rundet den Blocktermin ab. Während der Exkursion setzen sich die Studierenden mit den Themen des Seminares aus einer historischen und politischen Perspektive im neu geschaffenen Ausstellungsbereich zum Thema Einwanderung auseinander. Der Perspektivenwechsel soll ermöglichen, die Themen des Seminares umfassender zu begreifen und für einen verstärkten Austausch innerhalb der Gruppe sorgen.

Nach dem Blocktermin halten die Teilnehmenden nach einer einwöchigen Vorbereitungspause in den folgenden wöchentlichen Terminen kurze Gruppenvorträge. Die Vorträge stellen einen Teil der Prüfungsleistung dar. Inhaltlich dürfen die Vortragsthemen frei und selbstständig ausgewählt werden. Zur Auswahl stehen die Bereiche Migrationsrecht und -politik sowie die rechtlichen und praktischen Grundlagen der studentischen Rechtsberatung. Als zweiten Teil der Prüfungsleistung für das Seminar fertigen die Gruppen außerdem kurze schriftliche Ausarbeitungen an. Diese Ausarbeitungen sollen das in der Vorbereitung auf die Vorträge erworbene Wissen für die Beratungspraxis aufbereiten und dauerhaft sichern.

Zum Hintergrund: Eine studentische Rechtsberatung von Geflüchteten durch sog. Refugee Law Clinics wird an vielen Universitäten in Deutschland bereits erfolgreich durchgeführt. Interessierte Studierende sind daher eingeladen, sich am weiteren Aufbau der Refugee Law Clinic Lüneburg zu beteiligen. Sie können sich sowohl in der Organisation als auch Beratung engagieren. Auch für Studierende, die kein Interesse haben, sich in einer Refugee Law Clinic zu engagieren, ist der Kurs jedoch geeignet. Alle Studierenden lernen die Grundstrukturen des öffentlichen Rechts exemplarisch in der Theorie und Praxis kennen.

Das Seminar findet ausschließlich in der zweiten Semesterhälfte statt.

Ziel: Das Hauptziel des Kurses ist es, dass die Teilnehmenden ein Grundverständnis für das deutsche Rechtssystem entwickeln und kritisch hinterfragen, welche tatsächliche Wirkung das Recht hat. Indem sich die Studierenden nicht nur abstrakt mit der allgemeinen Rechtsdogmatik auseinandersetzen, sondern auch mit praktischen Fragestellungen aus der bisherigen Arbeit der Refugee Law Clinic Lüneburg und der anwaltlichen Beratung, soll sich ihr Verständnis vertiefen. Außerdem soll sich dadurch ihr Interesse und ihre Motivation für das weitere Studium erhöhen.

Der Kurs richtet sich sowohl an Studierende der Rechtswissenschaft als auch an fachfremde Studierende. Angehende Rechtswissenschaftler*innen können ihr erworbenes Wissen durch den Kurs von Anfang an auf die Praxis übertragen. Studierende anderer Fächer erhalten einen praxisorientierten und kritischen Einblick in das deutsche Rechtssystem mit seinen europäischen und völkerrechtlichen Bezügen.

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