Lehre

Aktuelle Lehrveranstaltungen

Prof. Dr. Dr. h. c. (GTU Tiflis) Thomas Schomerus

Energiewirtschaftsrecht


- EnWG einschließlich Netzregulierung

- Recht der erneuerbaren Energien

- Atomrecht

- Energieeffizienz und Energiedienstleistungen

Ziel: Die Studierenden beherrschen die Grundlagen des Energiewirtschaftsrechts mit seinen wesentlichen Ausprägungen. Insbesondere kennen sie die Unterschiede zwischen dem traditionellen Energierecht mit dem EnWG und dazugehörigen Rechtsvorschriften und dem Recht der erneuerbaren Energien mit dem Erneuerbare Energien Gesetz sowie dem Recht der Energieeffizienz. Sie sind in der Lage, die allgemeinen rechtswissenschaftlichen Methoden auf die besonderen Probleme und Fallgestaltungen des Energierechts anzuwenden und zu sachgerechten Lösungen zu gelangen. Die Studierenden sind in der Lage, in Unternehmen der Energiewirtschaft Praktika abzuleisten und energierechtliche Abschlussarbeiten anzufertigen.

Die Studierenden können in Zusammenarbeit mit anderen praktische Rechtsfragen des Energierechts bearbeiten und ihre Lösungen vor anderen präsentieren und diese mit anderen diskutieren. Sie erarbeiten die komplexen Grundlagen des Energierechts eigenständig und unterziehen die gefundenen Lösungswege einer kritischen Reflektion.

Promotionskolloquium der Rechtswissenschaften


Im Kolloquium stellen Promovierende ihre Forschungsvorhaben vor.

Ziel: Jeder Studierende ist aufgefordert, zwei Präsentationen zu halten. Im Idealfall findet die erste Präsentation in einem frühen Stadium der Arbeit an der Dissertation statt und enthält eine Vorstellung der Forschungsfrage und der ins Auge gefassten Herangehensweise.

Gegen Ende der Arbeit an der Dissertation sollte die zweite Präsentation stattfinden; dann entsprechend mit einer kurzen Vorstellung der Ergebnisse.

Grundlagen des Umweltrechts - Kurs 1


Nachhaltige Energien


Inhalt des Seminars ist im Studiengang Nachhaltigkeitswissenschaften ist das übergreifende Thema des Klimaschutzes, insbes. der aktuell diskutierte Kohleausstieg. Das Thema bietet sich auch an, weil ich zur Zeit für das BMU ein Gutachten zu den Rechtsfragen eines möglichen Kohleausstiegsgesetzes erarbeite.

Nach entsprechender Vorbereitung werden wir für zwei Tage nach Berlin fahren und dort im Bundestag in einem mit Unterstützung des Lüneburger MdB Eckhard Pols für uns reservierten Raum (Raum 1.501 im Paul-Löbe-Haus (PLH) am 17. und 18. Januar 2019 über das Thema diskutieren. Dazu halten die Studierenden dort Referate zu einzelnen Unter-Themen, und sie sorgen auch dafür, dass zu jedem Thema ein kurzes Koreferat von einer Expertin/einem Experten aus der Politik, Verwaltung o.ä. gehalten wird. Das Format der Veranstaltung hat sich in früheren Jahren sowohl im Bundestag als auch im Eur. Parlament in Brüssel bewährt. Ihre Teilnahme zugesagt haben u.a. Dr. Julia Verlinden, MdB sowie Prof. Dr. Günter Bachmann vom Rat für nachhaltige Entwicklung.

Ziel: Ziel des Seminars ist es, in der Atmosphäre des Bundestags tiefere Einsichten über die Fragen des Klimaschutzes mit besonderer Hervorhebung des Kohleausstiegs zu gewinnen.

Nachhaltigkeitssteuerung/Umweltrecht


Das normative Ziel der Nachhaltigkeit erfordert die langfristige Bewahrung der Natur einschließlich ihrer Funktionen und Dienstleistungen für den Menschen. Nachhaltigkeitsgovernance beschäftigt sich damit, wie dieses umfassende Gerechtigkeitsziel in einer pluralen und multi-skaligen Gesellschaft erreicht werden kann. Dies geschieht in integrierter Weise auf der Grundlage wissenschaftlicher Konzepte und Methoden der Disziplinen Ökonomie, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft und Planungswissenschaft.

Anhand des verbindenden Beispiels Biodiversität werden wir in dieser Veranstaltung die wesentlichen Perspektiven sowie fortgeschrittene Konzepte und Methoden der Nachhaltigkeitsgovernance diskutieren. Der Bezug auf das Beispiel Biodiversität dient dabei als integrierendes Element, um die zunächst getrennten Perspektiven der Disziplinen Ökonomie, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft und Planungswissenschaft auf Nachhaltige Entwicklung zu verbinden.

Im Laufe dieser Veranstaltung wird eine Exkursion nach Brüssel mit Besuchen bei allen relevanten Institutionen, einer Anwaltskanzlei usw. durchgeführt. Der genaue Zeitpunkt der Exkursion wird später festgelegt.

Ziel: Die Teilnehmenden werden in dieser Veranstaltung an grundlegende Perspektiven, Konzepte und Methoden der Nachhaltigkeitsgovernance aus einem voran gegangenen Bachelorstudium anknüpfen, diese weiterentwickeln, und fokussiert auf die Analyse und Steuerung nachhaltiger Entwicklung anwenden. Falls diese nicht in vollem Umfang aus einem voran gegangenen Bachelorstudium bekannt sein sollten, bietet diese Veranstaltung die Gelegenheit, evtl. vorhandene Lücken zu schließen. Diese Veranstaltung ist damit die Voraussetzung für eine weitere Vertiefung in Nachhaltigkeitsgovernance im Vertiefungsbereich des Studiengangs im 2. und 3. Semester.

Weitere Angaben zu den Lehrveranstaltungen finden Studierende im Studienportal myStudy.

Abschlussarbeiten der Professur