Teaching

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Prof. Dr. Jelena Bäumler

Ph. D. Colloquium (Law)


Im Kolloquium stellen Promovierende ihre Forschungsvorhaben vor.

Ziel: Jede*r Promovierende ist aufgefordert, zwei Präsentationen zu halten. Im Idealfall findet die erste Präsentation in einem frühen Stadium der Arbeit an der Dissertation statt und enthält eine Vorstellung der Forschungsfrage und der ins Auge gefassten Herangehensweise.

Gegen Ende der Arbeit an der Dissertation sollte die zweite Präsentation stattfinden; dann entsprechend mit einer kurzen Vorstellung der Ergebnisse.

Leuphana Law Lab for Sustainability Transformation


Wie müsste Recht sein, um Transformationsprozesse in Richtung der Nachhaltigkeit zu gestalten? Welche Überlegungen müssen angestellt, welche Akteure einbezogen und welche Prozesse durchlaufen werden, damit gesetzgeberische Ziele erreicht werden können? Welche Bedarfe an das Recht bestehen nach Maßgaben anderer Disziplinen und wie könnten diese umgesetzt werden? In diesem Kurs wird Recht nicht als statischer, sondern vielmehr als veränderbarer Gegenstand betrachtet. Im Zentrum steht das transformative Potential des Rechts als gesellschaftliches Hebelinstrument bei den großen Herausforderungen unserer Zeit, wie dem Klimawandel, dem Biodiversitätsverlust oder der Flächenversieglung. Im Leuphana Law Lab befassen wir uns einerseits mit dem Prozess der Gesetzgebung und andererseits mit inhaltlichen Fragen für eine Nachhaltigkeitstransformation. Neben Design Thinking, wenden wir uns u.a. Fragen der Partizipation, des rule-mapping und Systemtheorien zu, um ein holistisches Verständnis der Rechtsgestaltung zu erarbeiten.

Ziel: Der Kurs hat zum Ziel im Dialog mit zivilgesellschaftlichen Akteuren auf Kommunal- oder Landesebene in einen Austausch zu treten und ein Dialogformat zu entwickeln. So werden Studierende in Transformationsprozesse umfassend eingebunden, verstehen Komponenten des Gesetzgebungsverfahrens, eignen sich Kompetenzen der Rechtsberatung an und können gesetzgeberische Gestaltung anwenden.

Sustainability Governance/International Sustainability Law


This course focuses on the international regulatory approaches and intersections among the three pillars of sustainable development: economic, environmental and social law. Having developed in different contexts and by different institutions, Human Rights Law, International Environmental Law and International Economic Law each have unique structures, narratives and enforcement mechanisms.

In line with the 2030 Sustainable Development Goals, which envisage an integrative framework for sustainable development, the course will also explore mechanisms and tools for the systemic integration of the three pillars, gender equality and recent developments in treaty lawmaking as an essential basis for a sustainable world.

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Ass. iur. Jan Dorwig

International Economic Law


This course focuses on important WTO cases and supplements the lecture. Each week a particular WTO case will be discussed. This will also train the technique of case resolution in international economic law.

Ziel: Students gain practical knowledge about case resolution in international economic law.

The refugee law clinic for Leuphana


Das Seminar soll die wesentlichen theoretischen und praktischen Grundkenntnisse vermitteln, um selbstständig am weiteren Aufbau und der Durchführung einer ehrenamtlichen studentischen Rechtsberatung für Geflüchtete mitzuarbeiten, nämlich der Refugee Law Clinic Lüneburg.

Die Termine des Seminars finden wöchentlichen in der ersten Semesterhälfte statt, ergänzt durch einen dreitägigen Blocktermin Mitte November, der eine Exkursion einschließt.

Zur Einführung beschäftigen sich die Studierenden mit der Frage, inwiefern das deutsche Rechtssystem das Recht auf effektiven Rechtsschutz erfüllt und inwiefern die studentische Rechtsberatung in Form von sogenannten Law Clinics dazu einen Beitrag leisten kann.

Im Anschluss werden die wesentlichen Grundlagen der Rechtsanwendung und die Grundstrukturen der deutschen Rechtsordnung, insbesondere des öffentlichen Rechts und des allgemeinen Verwaltungsrechts, im Überblick behandelt. Die Studierenden sollen so ein Grundverständnis für die Funktionsweise des deutschen Rechtssystems erlangen. Zudem werden die Methoden des rechtswissenschaftlichen Arbeitens in der Praxis besprochen. Dabei wird auch gemeinsam überlegt, wie sich diese Arbeitsweise in der konkreten Beratungspraxis der Refugee Law Clinic Lüneburg einsetzen lässt.

Aufbauend auf diesem Grundverständnis wird der Kurs mit einem dreitägigen Blocktermin fortgesetzt: An den ersten beiden Tagen vermittelt der auf Migrationsrecht spezialisierte Rechtsanwalt Matthias Höllerer an Hand von konkreten Fallbeispielen, welche Fragestellungen bei der Beratung von Geflüchteten auftreten und wie diese sich praxisgerecht lösen lassen. Dabei geht es insbesondere um die Frage, wie eine studentische Rechtsberatung die anwaltliche Arbeit effektiv zum Vorteil der Betroffenen ergänzen kann. In dem Blocktermin sollen außerdem Probleme aus der bisherigen Beratungspraxis der Refugee Law Clinic Lüneburg exemplarisch besprochen werden. Die Refugee Law Clinic Lüneburg wurde im Wintersemester 2022/23 als studentische Initiative gegründet und begann im Wintersemester 2023/24 damit, in der Region untergebrachten Geflüchtete rechtlich zu beraten.

Eine freiwillige Exkursion zur Ausstellung des Auswandererhauses in Bremerhaven am dritten Tag rundet den Blocktermin ab. Während der Exkursion setzen sich die Studierenden mit den Themen des Seminares aus einer historischen und politischen Perspektive im neu geschaffenen Ausstellungsbereich zum Thema Einwanderung auseinander. Der Perspektivenwechsel soll ermöglichen, die Themen des Seminares umfassender zu begreifen und für einen verstärkten Austausch innerhalb der Gruppe sorgen.

Nach einer einwöchigen Vorbereitungspause halten die Teilnehmenden in den folgenden wöchentlichen Terminen kurze Gruppenvorträge. Die Vorträge stellen einen Teil der Prüfungsleistung dar. Inhaltlich dürfen die Vortragsthemen frei und selbstständig ausgewählt werden. Zur Auswahl stehen die Bereiche Migrationsrecht und -politik sowie die rechtlichen und praktischen Grundlagen der studentischen Rechtsberatung. Die Vorträge stehen auch den bereits in der Refugee Law Clinic aktiv tätigen Studierenden offen und dienen damit als Fortbildung.

Als zweiten Teil der Prüfungsleistung für das Seminar nehmen die Studierenden an einer einstündigen Klausur teil. Die Klausur prüft ein Grundverständnis für das Migrationsrecht ab und besteht aus einem

einfachen juristischen Fall sowie Verständnisfragen. Da die Studierenden, die erfolgreich an dem Seminar teilgenommen haben, unter Aufsicht Geflüchtete im Rahmen der Refugee Law Clinic beraten dürfen, stellt die Klausur auch die Qualität der Beratungen sicher.

Zum Hintergrund: Eine studentische Rechtsberatung von Geflüchteten durch sog. Refugee Law Clinics wird an vielen Universitäten in Deutschland bereits erfolgreich durchgeführt. Interessierte Studierende sind daher eingeladen, sich am weiteren Aufbau der Refugee Law Clinic Lüneburg zu beteiligen. Sie können sich sowohl in der Organisation als auch Beratung engagieren. Auch für Studierende, die kein Interesse haben, sich in einer Refugee Law Clinic zu engagieren, ist der Kurs jedoch geeignet. Alle

Studierenden lernen die Grundstrukturen des öffentlichen Rechts exemplarisch in der Theorie und Praxis kennen.

Das Seminar -einschließlich der Prüfungsleistungen- wird bereits Mitte Dezember 2024 abgeschlossen sein. Für alle Studierenden, die sich dann tatsächlich dazu entschließen, sich im Rahmen der Refugee Law Clinic Initiative zu engagieren, wird die zweite Semesterhälfte von den bisher in der Initiative engagierten Studierenden gestaltet. In dieser Zeit sollen die im Seminar erworbenen Kenntnisse gemeinsam vertieft und die Beratung trainiert werden.

Ziel: Das Hauptziel des Kurses ist es, dass die Teilnehmenden ein Grundverständnis für das deutsche Rechtssystem entwickeln und kritisch hinterfragen, welche tatsächliche Wirkung das Recht hat. Indem sich die Studierenden nicht nur abstrakt mit der allgemeinen Rechtsdogmatik auseinandersetzen, sondern auch mit praktischen Fragestellungen aus der bisherigen Arbeit der Refugee Law Clinic Lüneburg und der anwaltlichen Beratung, soll sich ihr Verständnis vertiefen. Außerdem soll sich dadurch ihr Interesse und ihre Motivation für das weitere Studium erhöhen.

Der Kurs richtet sich sowohl an Studierende der Rechtswissenschaft als auch an fachfremde Studierende. Angehende Rechtswissenschaftler*innen können ihr erworbenes Wissen durch den Kurs von Anfang an auf die Praxis übertragen. Studierende anderer Fächer erhalten einen praxisorientierten und kritischen Einblick in das deutsche Rechtssystem mit seinen europäischen und völkerrechtlichen Bezügen.

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