Kulturen der Kritik

Graduiertenkolleg (DFG-GRK 2114)

Das Kolleg untersucht anhand konkreter Fälle der Kunst-, Medien- und Sozialkritik den Zusammenhang von Kritik und Kultur in der Geschichte der Moderne bis zur Gegenwart. Ziel ist es, diesen Zusammenhang neu zu erfassen und ein aktualisiertes, kulturwissenschaftlich fundiertes Kritikverständnis zu entwickeln.

Das Kolleg hat seine Arbeit am 1. Oktober 2016 aufgenommen.

Sprecherin: Prof. Dr. Beate Söntgen
Stellvertretender Sprecher: Prof. Dr. Erich Hörl

 

Ausschreibung

2 Promotionsstellen (65%, EG 13, TV L) zum Wintersemester 2022

Wir freuen uns sehr, dass die DFG unserem Antrag auf zwei weitere Promotionsstellen stattgegeben hat. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir zwei Doktorand*innen, deren Dissertationsvorhaben in einem der folgenden Felder verortet ist: Kritik und Identität; postmigrantische Allianzen, Organisations- und Protestformen; kritische Migrations- und Grenzregimeforschung; affektive Gewalt und Kritik; Kritik und Recht; Abolitionismus; Darstellungsweisen der Sozialkritik.

Die Bewerbungsfrist ist der 04. Oktober 2022. Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

Buchvorstellung "Why Art Criticism?"

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe K21 Encounters der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf stellten Julia Voss und Anna Kipke den 2022 bei Hatje Cantz erschienen Band „Why Art Criticism?“ vor.

Der Reader leistet Pionierarbeit, indem er unterschiedlichste kunstkritische Stimmen aus der Gegenwart und aus der Geschichte versammelt und kommentiert. Die Vielfalt der Argumente, der Darstellungsweisen und der Kriterien fordert die Diskussion heraus, wie sich Kunstkritik unter Bedingungen von Globalität verstehen und schreiben lässt.
 

 

DAS GRADUIERTENKOLLEG TRAUERT UM CHRISTOPH JAMME

Die Nachricht vom Tod Christoph Jammes, der am 2. Mai verstorben ist, hat uns tief getroffen. Mit ihm verlieren wir einen leidenschaftlich engagierten Philosophen, der unsere Diskussionen kritischer Theorien und Praktiken mit seinen historisch-systematisch orientierten Beiträgen bereichert hat.


Zu den Nachrufen

 

Projekte der Post-Docs