Veranstaltungen

Wintersemester 2023/2024

Im Wintersemester 2023/24 legen wir den Schwerpunkt auf ein Schlüsselthema des Graduiertenkollegs: das Verhältnis von Kritik und Darstellung. Kritik findet ihre Gegenstände nicht einfach vor, vielmehr (re-)konstruiert sie diese unter Einsatz von Darstellungsverfahren, Stilen und Medien. Im Basiskolleg diskutieren wir, wie man dieser Darstellungsgebundenheit von Kritik Rechnung tragen kann. Dabei konzentrieren wir uns auf drei Themenkomplexe: Materialistische Theorien der Repräsentation, Darstellung der/des Anderen und alternative Schreib- und Darstellungsformen. Im Rahmen des Themas „Darstellung der/des Anderen“ schauen wir gemeinsam mit Kolleg*innen der Uni Hamburg den Film Stop Filming Us but Listen, der (post-)koloniale Blickregime und Produktionsbedingungen im zeitgenössischen Dokumentarfilm reflektiert. Wir freuen uns sehr, die Filmemacherin Bernadette Vivuya (Goma, Kongo) und den Kulturmanager Ganza Buroko (Gomas, Kongo / Burkina Faso) im Basiskolleg zu Gast zu haben. Bei der Diskussion von Schreib- und Darstellungsformen bekommen wir Unterstützung von Ayo Osisanwo (Chrisland University, Abeokuta, Nigeria), der uns seine Forschung zur journalistischer Repräsentation von terroristischer Gewalt präsentieren wird.

Eine weitere Filmvorführung, ein Book launch und zwei Workshops ergänzen unser Programm: Mitte Oktober starten wir mit der Präsentation des Buches On Withdrawal, das von einer Gruppe Kollegiat*innen der zweiten Generation herausgegeben wurde. Anfang November freuen wir uns auf einen intensiven Austausch über Fragen der leiblichen, sozialen und ökologischen Reproduktion beim Workshop Researching Care. Ende November folgt das Kurzfilmscreening „Erinnern“, dessen Beiträge Familiengeschichte(n) in den Blick rücken, die Privates, Intimes, Politik und Geschichte verschränken. Die Beiträge diskutieren wir mit den Filmemacher*innen Katja Lell (Hamburg/Köln), Zi Li (Köln) und Marian Mayland (Mannheim). Im Januar schließt der Workshop Alienating Presents, Recovering Futures das Programm. Er fragt danach, wie der gegenwärtigen Stimmung der Zukunftslosigkeit begegnet werden kann, ohne in lineare und progressivistische Zeitvorstellungen zurückzufallen. Dazu begrüßen wir die Künstlerin Bahar Noorizadeh (London), Journalistin Günseli Yalcinkaya (London), Medienphilosophin Katia Schwerzmann (Ruhr-Universität Bochum) und Autor Richard Seymour (London).

 

24.01.2024 Workshop | Flyer

Alienating Presents. Recovering Futures: On ‚Futures Industries‘ and the Political Imagination.

24.01.2024, 6 pm – 8 pm, Panel discussion, Kunstraum (Campus Hall 25)
25.01.2024, 10 am – 6 pm, Workshop, Central building (C 40.153)

Organized by Liza Mattutat (Cultures of Critique) and Lukas Stolz (Cultures of Critique)

Panel discussion with Bahar Noorizadeh (London), Katia Schwerzmann (Ruhr-Universität Bochum), Richard Seymour (London) and Günseli Yalcinkaya (London)

Workshop contributions by Jandra Böttger (FU Berlin), Volha Davydzik (Leuphana University Lüneburg), Alan Diaz (Leuphana University Lüneburg), Laura Hille (Leuphana University Lüneburg), Liza Mattutat (Leuphana University Lüneburg), Donovan Stewart (Leuphana University Lüneburg), Lukas Stolz (Leuphana University Lüneburg) and Julian Volz (Leuphana University Lüneburg).

Talking about the future is not so easy today. It risks depoliticisation from two opposing sides. Our political imagination oscillates between feelings of hopelessness and fatalism on the one hand, and hollow stories of cruel optimism on the other. Both doom via irreversible climate catastrophe or AI and salvation via technology and green capitalism seem to be waiting just around the corner. All the while, the idea of progress lingers around like a ghost, clearly no longer alive, it refuses to disappear.

In order to avoid nostalgia and futile calls for utopias, the workshop "Alienating Presents, Recovering Futures" addresses questions of future(lessness) and the political imagination from a materialist perspective. We start from the assumption that power has always produced images of the future to program the present according to its interests. Today, this role has been taken over by "futures industries," a concept we borrow from cultural theorist Kodwo Eshun. It allows us to ask how the current imaginative impasse is produced: How can we analyse the workings of today‘s futures industries and what are the material forces that shape our imaginative worlds? Which hegemonic projects compete for our imaginaries of the future, who's part of them and who benefits from them? Beyond a paranoid reading of the present, where can we find latent traces of the not-yet in existing contradictions? What are the terms, concepts, and images that could help us alienate ourselves from the present in order to recover (past) futures? In short: how can we move from the return of history to the return of the end of capitalism?

The workshop is a cooperation between the Cultures of Critique DFG Research Training Group and the Center for Critical Studies (CCS).

Please register by January 07, 2024 by sending an email to kdk@leuphana.de.

12.12.2023 Screening | Poster

“Stop Filming Us But Listen“ mit Bernadette Vivuya und Ganza Buroko

12.12.2023, 18:00 – 20:00 Uhr
Universität Hamburg (ESA O 221), Edmund-Siemers-Allee 1, Ost-Flügel, Raum 221
Eintritt frei

Das DFG Graduiertenkolleg „Kulturen der Kritik“ Leuphana Universität Lüneburg zeigt gemeinsam mit dem Institut für Ethnologie der Universität Hamburg den Film „Stop Filming Us But Listen“, der (post-)koloniale Blickregime und Produktionsbedingungen im zeitgenössischen Dokumentarfilm reflektiert.

Der Film entstand in Reaktion auf die Dokumentation „Stop Filming Us“, in der der niederländische Filmemacher Joris Postema die kongolesische Stadt Goma portraitiert, während er sich zugleich selbst befragt: Welche Machtdynamiken sind im Spiel, wenn ein westlicher Filmemacher eine kongolesische Stadt darstellt? Für „Stop Filming Us But Listen“ eigneten sich die kongolesischen Filmemacher*innen Bernadette Vivuya und Kagoma Ya Twahirwa das Bildmaterial Postemas an, arbeiteten es um, verwarfen es oder rekontextualisierten es mit teilweise neuem Bildmaterial. Ihr Re-edit wirft einen genaueren Blick auf die postkolonialen Machtungleichgewichte und deren Folgen für die filmische Repräsentation der Demokratischen Republik Kongo, die in abgewandelter Form in dem (selbst-)kritischen Gestus Postemas fortbestehen. Durch die Darstellung von Gesprächen mit Filmemacher*innen, Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Bewohner*innen Gomas versucht „Stop Filming Us But Listen“, koloniale Blickregime zu hinterfragen, zu untergraben und einen neuen Weg für die filmische Selbstdarstellung zu finden.

Die Filmemacherin Bernadette Vivuya und der Kulturmanager Ganza Buroko sind bei dem Screening anwesend und werden mit uns diskutieren.

 

 

29.11.2023 Screening | Flyer

Erinnern
Kurzfilmscreening und Diskussion

29.11.2023, 19:30 – 21:00 Uhr
SCALA Programmkino, Apothekenstr. 17, 21335 Lüneburg

Organisiert von Leon Follert (Kulturen der Kritik/ArchipelagoLab) und Marie Lynn Jessen (Kulturen der Kritik/ArchipelagoLab)

Erzählt in der Familie, erfühlt zwischen Generationen, im Material versteckt und wiederentdeckt. In den essayistischen, dokumentarischen und poetischen Arbeiten der Filmemacherinnen Katja Lell, Marian Mayland und Zi Li transformieren sich Prozesse der Erinnerung. Die drei Kurzfilme „Wie sich erinnern […] Вспоминать“ (10 Min., Katja Lell), „Lamarck“ (28 Min., Marian Mayland) und „Der Fluss ins Vergessen“ (18 Min., Zi Li) eröffnen an diesem Abend Einblicke in private Welten, die zugleich vertraut wirken. Sie erzählen Familiengeschichte(n), die Intimes, Politik und Geschichte miteinander verschränken.

Im Anschluss an das Screening wird es ein Gespräch mit den Filmemacherinnen ge- ben, das ihre verschiedenen materiellen und filmischen Zugänge beleuchtet und Grenzen zwischen Erinnertem, Erinnerung und Imaginiertem erkundet.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation von ArchipelagoLab und Graduiertenkolleg Kulturen der Kritik.

 

 

02.11.2023 Workshop | Flyer

Researching Care. Leibliche, soziale und ökologische Reproduktion in Krisenzeiten

02.11.2023, 10:30 – 17:30 Uhr, Leuphana Universität Lüneburg, Raum C40.153

Organisiert von Julia Böcker (ISKO) und Liza Mattutat (Kulturen der Kritik)

Im Rahmen der Forschungswerkstatt Researching Care treffen sich Wissenschaftler*innen der Leuphana zum Austausch über ihre laufenden Forschungsprojekte, die Themen der leiblichen, sozialen oder ökologischen Reproduktion zum Gegenstand haben. Im Workshop werden wir diskutieren, welche Fragen und Interessen unsere Forschung zu Reproduktion leiten. Wir werden die unterschiedlichen theoretischen Zugänge und Methoden der Forschungsprojekte reflektieren und nach ihren Berührungspunkten fragen. Mit Beiträgen von Julia Böcker, Volha Davydzik, Anne Gräfe, Laura Hille, Liza Mattutat, Heiko Stubenrauch und Christina Wessely.

Der Workshop ist eine Kooperation des Graduiertenkollegs Kulturen der Kritik, des Instituts für Soziologie und Kulturorganisation (ISKO), des Gender and Diversity Research Netzwerks und des Centers for Critical Studies (CCS).

Die Diskussionen werden teilweise auf Deutsch und teilweise auf Englisch geführt werden.

Anmeldung bitte bis 23.10.2023 per Email an julia.boecker@leuphana.de

 

15.10.2023 Book Launch | Flyer

On Withdrawal
with screening and readings

Sunday, October 15, 6 pm
Hopscotch Reading Room, Gerichtstraße 45, 13347 Berlin-Wedding.

Join us on Sunday, October 15, 6 pm at Hopscotch Reading Room Berlin for the book launch of On Withdrawal. Scenes of Refusal, Disappearance, and Resilience in Art and Cultural Practices.

Ranging from philosophy and art history to literary and artistic contributions, the authors explore various modalities of withdrawal—from a silencing of critical voices to a political and aesthetic strategy of refusal. The volume asks what movement(s) withdrawal creates or follows in specific contexts, and with what theoretical, material, and political consequences.  

The book launch combines two readings and a screening. We will show Helen Cammock’s film They Call it Idlewild (2019), on which her contribution in the book is based. Cammock's essayistic film reflects on the politics of idleness, dealing with the qualities and effects of work refusal including silence, mourning, waiting, and impotentiality.

After the presentations, we would be pleased if you like to join us for a drink and informal conversations.

On Withdrawal. Scenes of Refusal, Disappearance, and Resilience in Art and Cultural Practices is published with Diaphanes in the context of the DFG Research Training Group “Cultures of Critique” at Leuphana University in Lüneburg. 
Edited by Sebastiián Eduardo Dávila, Rebecca Hanna John, Ulrike Jordan, Thorsten Schneider, Judith Sieber, Nele Wulff.
With contributions by Arnika Ahldag, Sofia Bempeza, Lauren Berlant, Kathrin Busch, Helen Cammock, Knut Ebeling, Sebastián Eduardo Dávila, Mutlu Ergün-Hamaz, Stefanie Graefe, Rebecca Hanna John, Ulrike Jordan, Pınar Öǧrenci, Pallavi Paul, Thorsten Schneider, Judith Sieber, Diana Taylor, Deniz Ultu, Marivi Véliz, Nele Wulff, Akram Zaatari.
Including translations by Angela Anderson, Valentine A. Pakis, Matthew James Scown, Katherine Vanovitch.
Cover image by Pallavi Paul.

Sommersemester 2023

Im Sommersemester 2023 legt das Graduiertenkolleg einen Schwerpunkt auf post- und dekolonialen Positionen. In Vorbereitung auf eine dreiwöchige Studienreise nach Brasilien zur Biennale von São Paulo im Herbst lesen wir im Basiskolleg klassische und zeitgenössische Texte der post- und dekolonialen Theorie. Wir haben das große Glück, dabei durch einige hochkarätige Wissenschaftler*innen aus diesem Themengebiet unterstützt zu werden: Mit der Philosophin Susan Buck-Morss werden wir über ihr Buch Hegel und Haiti (Suhrkamp, 2011) sprechen. Der Historiker Todd Shepard wird mit uns diskutieren, wie man Verflechtungen zwischen (ehemals) kolonisierten und kolonisierenden Ländern erforscht und beschreibt.

Diese beiden Wissenschaftler*innen konnten wir auch für öffentliche Workshops gewinnen. Todd Sheppard wird sich mit einem Vortrag am Workshop Radical Desires and Decolonial Critique im Juni beteiligen. Susan Buck-Morss haben wir in Kooperation mit dem Center for Critical Studies zu einem hochschulöffentlichen Abendvortrag im Juli eingeladen. Neben diesen beiden Veranstaltungen freuen wir uns auf einen Workshop mit der Kunsthistorikerin Amelia Jones und einen Online-Vortrag des politischen Theoretikers Rodrigo Nunes, der uns an seiner Analyse der neueren politischen Entwicklungen in Brasilien teilhaben lassen wir.

 

05.07.2023 Internal Workshop

Doing what you are Examining: Performativity in Research and Writing
Guest: Amelia Jones (USC Roski School of Art and Design)
Organized by Stasya Korotkova, Melcher Ruhkopf, Ben Trott and Mimmi Woisnitza

In her latest book In between subjects, Amelia Jones develops a critical genealogy of the intertwined concepts of queer and performance, taking into account both theoretical positions from various fields and subjective descriptions of art performances and other situations that inform her writing. The workshop takes this as a point of departure to explore the complex relation between embodied experiences and academic modes of writing. In conversation with Amelia Jones, we share accounts from our own research process and collectively reflect on how our physical situatedness shape our writing and thinking. How do we interact with bodies and spaces in fieldwork? How does the physical experience of the archive influence what we find in it? Do our writings bear traces of where and with whom we write, read and think? Through questions like these, we try to explore how thinking through and about performativity can be made productive beyond the immediate context of Queer and Performance Studies.

The workshop is a cooperation of the DFG Research Training Group Cultures of Critique, the Center for Critical Studies (CCS) and the Collaborative Research Centre Intervening Arts (FU Berlin).

 

04.07.2023 Public Lecture | Flyer

In Between Subjects
Guest: Amelia Jones (USC Roski School of Art and Design)
6-8 pm, Leuphana Universität Lüneburg, Kunstraum

This presentation gives an overview of Jones’s book In Between Subjects: A Critical Genealogy of Queer Subjects, with attention to deeper motivations behind its development, and tracks her thinking about the intersection of “queer” and “performance” or “performativity” since the book was published. Given the rise of anti-trans culture wars and legislation in the United States, for example, what does it mean to historicize this intersection? What aspects of the intersection can be revitalized to empower the struggles for trans existence and political rights today?

This lecture is organized by the Research Training Group Cultures of Critique, the Center for Critical Studies and the Gender and Diversity Research Network. It is organised in cooperation with the Collaborative Research Center Intervening Arts (FU Berlin).

 

22.06.2023 Internal Workshop | Flyer

Hegel and Haiti: Critique of Enlightenment Philosophy beyond Apologia and Condemnation (tbc)
Guest: Susan Buck-Morss (City University of New York)
Organized by Susanne Leeb and Liza Mattutat

Susan Buck-Morss is Distinguished Professor of Political Theory at the CUNY Graduate Center, NYC, where she is a core faculty member of the Committee on Globalization and Social Change. She is Professor Emeritus in the Government Department of Cornell University, Ithaca, NY. She is the author of numerous books including Year 1: A Philosophical Recounting (2021), Revolution Today (2019), Hegel, Haiti, and Universal History (2009), The Dialectics of Seeing: Walter Benjamin and the Arcades Project (1989) and The Origin of Negative Dialectics: Theodor W. Adorno, Walter Benjamin, and the Frankfurt Institute (1977).

When Susan Buck-Morss's essay Hegel and Haiti appeared in Critical Inquiry in 2000, it stirred public excitement far beyond academia. In retrospect, this essay turns out to be a starting point for a broad discussion of the hidden historical influences on enlightenment philosophy, on the one hand, and its highly problematic racist and colonial legacy, on the other. While contemporary discussions are often polarizing, Buck-Morss proposes in her essay an ambivalent assessment of Hegel and his philosophical contributions. Hegel, she argues, achieved at least glimpses of a truly global perspective, by interpreting the Saint-Domingue slave revolt as a manifestation of universal freedom, but he nevertheless remained wedded to racist patterns of thought.

In the workshop, we will reread the essay Hegel and Haiti against the backdrop of debates on canceling culture in academia. With Susan Buck-Morss we will discuss different critical approaches to the contested legacy of the Enlightenment. How should we deal with this heritage? How can we take the historical situatedness of philosophy and theory into account without completing them of any responsibility? What hermeneutical strategies can help us in our critical assessments?

 

21.06.2023 Public Lecture | Poster

A Philosophical Dissolution of History: The Myth of Year 1
Susan Buck-Morss (City University of New York)
6-8 pm, Central Building, C40.256
Organized by Anne Gräfe, Erich Hörl, Susanne Leeb, Liza Mattutat and Ben Trott

Susan Buck-Morss is Distinguished Professor of Political Theory at the CUNY Graduate Center, NYC, where she is a core faculty member of the Committee on Globalization and Social Change. She is Professor Emeritus in the Government Department of Cornell University, Ithaca, NY. She is the author of numerous books including Year 1: A Philosophical Recounting (2021), Revolution Today (2019), Hegel, Haiti, and Universal History (2009), The Dialectics of Seeing: Walter Benjamin and the Arcades Project (1989) and The Origin of Negative Dialectics: Theodor W. Adorno, Walter Benjamin, and the Frankfurt Institute (1977).

Dissolving the history of “origin” stories means unravelling of modernity’s myth about itself. National/religious/cultural traditions are exclusionary histories. Against these conventions of the ownership of slices of historical time, I argue for a communist inheritance of the past.

Hosted by the DFG Research Training Group 'Cultures of Critique’, the Center for Critical Studies (CCS), and the Research Initiative ‘The Disruptive Condition’, Leuphana University Lüneburg.

 

13.-15.06.2023 Public Conference | Flyer

Radical Desires and Decolonial Critique
Kunstraum and Room C40.601
Organized by Hauke Branding and Julian Volz

Guests: Todd Shepard (Johns Hopkins University, USA), Émilie Notéris (Paris), Sido Lansari (Ecole des Beaux-arts of Lyon, France), Jule Govrin (Berlin), Lukas Betzler (Leuphana Universität Lüneburg), Julian Volz (Leuphana Universität Lüneburg), Jan-Hauke Branding (Leuphana Universität Lüneburg) and Stasya Korotkova (Leuphana Universität Lüneburg).

About 50 years ago, the mass-protest of gays and lesbians against discrimination was at once an assertion of a new collective consciousness, while also creating a radical new subjectivity and a collective sense of identity. They fought for social and legal equality while at the same time refused to be co-opted by bourgeois society as just another civil rights movement. Politics were supposed to be wild, playful, and subjective; experiences and desires were put in the foreground of collective action – aiming at the interconnection between subjective, bodily experiences, radical avant-garde theory and emancipatory politics. Starting with the unboundedness of (sexual) desire they sought to transgress schemes of binarity and wanted to transform society as a whole.

In their pursuit of a general revolution, the gay liberation movement also produced very problematic but also productive ambivalences and contradictions. With regard to France there is one particular conflict-laden issue: the relations between ›Arab men‹ (especially Algerian men) and French gays. In different formats, we want to go beyond mere historicization of these ambivalences and explore which problems of the present appear in a different light through them, and which aspects could be linked to today's problems.

“The Coloniality of the ‚Annular‘? – Hocquenghem, Guyotat, and the Arab Revolution” by Todd Shepard
Over the course of the 1970s, a surprising number of well-known French artists, activists, philosophers, and political theorists invoked anal sex as a way to rethink the operations of power, and resistance. In "Sex, France, and Arab Men, 1962-1979" (2017), I analyzed this in the context of the dense thicket of troubling and meaningful sexualized French invocations of “Arab men” in the era. This talk delves further into the writings of the French philosopher and gay militant Guy Hocquenghem and the French writer Pierre Guyotat—who wrote much of (anal) sex between males but rejected homosexual identity, preferring to raise questions about gendered identities—to assess how questions of empire, race, and gender both were central to their claims and raise questions about the limits as well as the horizons of their radicality.
 

Programme

Tuesday. June 13, 2023
Kunstraum, Campus Hall 25, 6 pm – 7.30 pm,
Book presentation: Guy Hocquenghem’s “Homosexual Desire” with Lukas Betzler & Hauke Branding
Moderation: Stasya Korotkova

Wednesday. June 14, 2023
Central Building, C40.601,
4 pm – 4.15 pm
Welcome and Introduction: Hauke Branding, Julian Volz

4.15 pm – 4.30 pm
Film Screening: Les derniers paradis by Sido Lansari

4.30 pm – 6.30 pm
Panel discussion: “Radical Desires and Decolonial Critique” with Sido Lansari, Jule Govrin, Émilie Notéris
Moderation: Julian Volz, Hauke Branding

6.30 pm – 7.30 pm
Evening Break

7.30 pm – 7.45 pm
Film Screening: »La guerre d'Algérie avait tout transformé«

7.45 pm – 9 pm
Keynote Todd Shepard: “The Coloniality of the ‚Annular‘? – Hocquenghem, Guyotat, and the Arab Revolution”

Thursday. June 15, 2023
10 am – 12 am
Internal Workshop with Todd Shepard

Kunstraum, Campus Hall 25
7 pm – 9 pm
​​​​​​​Filmscreening "Bashtaalak sa'at" (Shall I Compare You to a Summer's Day?) by Mohammad Shawky Hassan (66 min, AR & E with English ST, EG, LB, D 2022).
Film program curated and presented by Sido Lansari. Sido Lansari is an artist and the former director of the Cinémathèque de Tanger.


Partner Event
June 15 – 16, 2023
„Aufstand der Perversen. Die Schwulenbewegung der 1970er im Spannungsfeld von Psychoanalyse und historischem Materialismus” with Martin Dannecker & Antoine Idier
Organized by AK Ungeduld & Theorie
For further information: siakut@leuphana.de

 

18.04.2023 Online Vortrag

Is Bolsonarismo over? Making sense of the far right in Brazil and Globally
Rodrigo Nunes
16:15- 17:45 Uhr

Nach vier Jahren unter dem rechtsextremen Präsidenten Jair Bolsonaro haben die Wähler*innen Brasiliens den ehemaligen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva wieder an die Macht gebracht. Ein knapperes Rennen als dies von den meisten erwartet wurde, sowie eine Reihe von immer gewagteren Protesten im Nachgang deuten jedoch darauf hin, dass diese Wahlniederlage noch nicht das Ende der sozialen und politischen Kraft ist, die Bolsonaros Kampagne 2018 katalysiert hat. Rodrigo Nunes Vortrag behandelt den „Bolsonarismo“ im breiteren Kontext einer wiederauflebenden extremen Rechten und untersucht die Bedingungen, die ihn möglich gemacht haben, um schließlich zu fragen, was seine dauerhafte Niederlage bedeuten würde – und was dies für die neue Regierung der Arbeiterpartei (Partido dos Trabalhadores) bedeutet.

Rodrigo Nunes ist Dozent für politische Theorie und Organisation an der Universität von Essex. Er ist der Autor von Neither Vertical Nor Horizontal: A Theory of Political Organisation (Verso, 2021) und Do Transe à Vertigem: Ensaios sobre Bolsonarismo e um Mundo em Transição [Von der Trance zum Schwindel: Essays über den Bolsonarismo und eine Welt im Wandel] (Ubu, 2022), sowie Artikel in mehreren internationalen Publikationen. Die Veranstaltung wird von Ben Trott und Raphael Daibert organisiert und vom Center for Critical Studies (CCS) in Zusammenarbeit mit dem DFG-Graduiertenkolleg Kulturen der Kritik ausgerichtet

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache, sowie online über Zoom statt. Um sich für das Event anzumelden und die Zoom Login-Daten zu erhalten, senden Sie bitte eine Mail an: kdk@leuphana.de

Wintersemester 2022/23

Dieses Semester begrüßen wir sehr herzlich die dritte Generation Doktorand*innen bei Kulturen der Kritik. Im Laufe des Semesters werden sie ihre Dissertationsvorhaben im wöchentlichen Forschungskolleg präsentieren und zur Diskussion stellen. Im Basiskolleg setzen wir uns mit verschiedenen Kritikbegriffen von der Aufklärung bis zur Gegenwart auseinander und freuen uns dabei auf Unterstützung durch unsere Alumnae Isabel Mehl, Anna Königshofer und Alia Rayyan sowie unseren Alumnus Heiko Stubenrauch. Mit ihnen werden wir jeweils Texte diskutieren, die für die kritischen Perspektiven ihrer Dissertationen zentral waren.

Als Willkommensveranstaltung für die dritte Generation und als Abschiedsveranstaltung für die zweite Generation Doktorand*innen haben wir für Januar einen Workshop mit Beiträgen von Manuela Bojadžijev, Silvia Federici, Isabelle Graw, Orit Halpern, María Inés Plaza Lazo und Nishant Shah geplant. Vor dem Hintergrund der Forschung unserer Gäste werden wir mit ihnen über die jüngeren Entwicklungen im Bereich der Kritik diskutieren. Außerdem freuen wir uns auf den Workshop Feministische Kritik des Strafrechts, der Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen miteinander ins Gespräch bringt, die sich durch widerstreitende feministische Positionen zum Strafrecht auszeichnen.
 

18. - 26.11.2022 Kongress | Flyer
Die Zukunft der Kritik 
Kongress – Vorträge, Workshops, Performances

Bonn 18.– 19.11.22
Berlin 24.– 26.11.22

Jeder Mensch ist heute ein Kritiker. Aber wo ist die Kritik?
Wir sind alle Expert*innen, die einander bewerten.
Aber woher nehmen wir die Kriterien?

Die „Zukunft der Kritik“ ist eine Kooperation der Akademie der Künste, Berlin, und der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH, Bonn, in Zusammenarbeit mit der deutschen Sektion des Internationalen Kunstkritiker*innenverbands AICA, dem DFG-Graduiertenkolleg „Kulturen der Kritik“ der Leuphana Universität Lüneburg und dem Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin.

12.1.2023 Workshop | Flyer | Booklet
Critique Now. Interdisciplinary Perspectives on Critical Practices
Gäste: Manuela Bojadžijev (HU Berlin), Isabelle Graw (Städelschule, Frankfurt), Orit Halpern (TU Dresden), María Inés Plaza Lazo (The New Institute, Hamburg) und Nishant Shah (ArtEZ University of the Arts, The Netherlands)

Organisiert von Beate Söntgen und Liza Mattutat
Moderator*innen: Amelie Buchinger, Rebecca John, Ulrike Jordan, Liza Mattutat, Thorsten Schneider

Donnerstag, 14.00 - 19.00 Uhr
Leuphana Universität Lüneburg, C40.704

In recent years, different developments have challenged the concept of critique. On the one hand, new technologies and modes of distribution have given rise to a large number of new practices of expressing dissent, discomfort and objection whose criticality needs to be clarified in each case. On the other hand, postcolonial, decolonial, and transcultural perspectives have problematized fundamental assumptions about critique rooted in the Enlightenment. These developments raise new questions about the validity claims, situatedness, and subjects of critique.

We invited international scholars from various academic disciplines to address these questions against the background of their own research. Their contributions will be the starting point of discussions about a contemporary concept of critique among the third generation of PhD students of the Research Training Group Cultures of Critique. As with this event we would like to welcome the new fellows and say goodbye to the parting group.
 

26. - 27.1.2023 Workshop | Flyer
Feministische Kritik des Strafrechts
Gäste: Dania Alasti (FU Berlin), Daria Bayer (Universität Hamburg), Boris Burghardt (HU Berlin/Leuphana Universität Lüneburg), Dilken Çelebi (WWU Münster), Franziska Dübgen (WWU Münster), Rehzi Malzahn (Köln), Liza Mattutat (Leuphana Universität Lüneburg) und Leonie Steinl (HU Berlin)

Organisiert von Daria Bayer, Boris Burghardt, Liza Mattutat und Leonie Steinl

Leuphana Universität Lüneburg, C40.606
Um Anmeldung wird gebeten. Bitte senden Sie dazu bis zum 06. Januar 2023 eine E-Mail mit dem Betreff „Strafrechtskritik“ an kdk@leuphana.de.

Es gibt nicht eine feministische Kritik des Strafrechts, sondern verschiedene Kritiken, die bisweilen auch im Konflikt miteinander liegen. Sie reichen von rechtsimmanenter Kritik, die auf die Streichung, Neukriminalisierung oder Reform einzelner Straftatbestände zielt, über Ansätze restaurativer und transformativer Gerechtigkeit bis hin zu abolitionistischer Kritik, die eine Abschaffung des Strafrechts fordert. Welche gesellschaftliche Funktion weisen diese Positionen dem Strafrecht jeweils zu? Welche Kritikbegriffe und welche Rechtsbegriffe sind ihnen implizit? Schließen sie einander aus oder können sie einander ergänzen? Diese Fragen möchte der Workshop Feministische Kritik des Strafrechts adressieren, indem er Vertreter*innen verschiedener Varianten feministischer Strafrechtskritik ins Gespräch miteinander bringt.

Der Workshop wird vom DFG-Graduiertenkolleg Kulturen der Kritik in Kooperation mit der Leuphana Law School ausgerichtet.

31.01.2023 Online Workshop
The Wages for Housework Campaign. What Yesterday's Struggles Mean for Today.

Guest: Silvia Federici (New York City)
Organized by Liza Mattutat and Ben Trott

Tuesday, 31.01.2023, 4:15-6:15 p.m.

In the 1970s, feminist groups around the world came together to demand wages for domestic work. Their demand was based on a feminist critique of the Marxist separation of productive and reproductive labor. They insisted that the capitalist wage labor system was only possible under the condition of women's unpaid housework. In doing so, they transformed domestic work into a political arena.

At our workshop Silvia Federici, one of the initiators of the campaign, opened with a talk on the history of the campaign, the feminist movements of the 1970s, and their reception today. The second half of the workshop was discussion-based and provided an opportunity for a critical reflection on the history, legacy and contemporary relevance of feminist theories of social reproduction.

The event was organized as a collaboration between the Research Training Group Cultures of Critique and the Center for Critical Studies (CCS).

Sommersemester 2022

Das Sommersemester 2022 fällt am Graduiertenkolleg Kulturen der Kritik ruhiger aus als gewohnt. Die Kollegiat*innen befinden sich seit Februar in der Schreibphase zum Abschluss ihrer Dissertationen. Damit sie diese Zeit möglichst konzentriert nutzen können, reduziert das Kolleg sein Veranstaltungsprogramm auf zwei Workshops: Ein Online-Workshop mit Susanne von Falkenhausen und Astrid Mania setzt Ende April die Reihe From Where I Stand fort. Ende Mai folgt ein Workshop mit Künstler*in Renuka Rajiv, bei dem die Doktorand*innen ein Zine erarbeiten werden. Jenseits dieser Veranstaltungen steht das Sommersemester ganz im Zeichen der Vorbereitungen für die dritte Generation des Kollegs, die zum Wintersemester 2022 beginnen wird.

27.04.2022 Öffentlicher Online-Workshop I Flyer
Mittwoch, 27.04.2022, 17-19 Uhr
From Where I Stand: Reading Mary Josephson
Lesung und Gespräch zwischen Susanne von Falkenhausen (HU Berlin), Astrid Mania (HfbK Hamburg) und Oona Lochner

Organisiert von Oona Lochner

Zu Beginn der 1970er Jahre schreibt die Kunstkritikerin Mary Josephson im Magazin Art in America mit bisweilen spitzer Zunge über Willem de Kooning, Andy Warhol und Ray Johnson, aber auch über weniger beachtete Künstler oder Popmusik. Erst zwanzig Jahre später erfährt die Kunstwelt: Mary Josephson ist (neben Patrick Ireland u.a.) ein Pseudonym von Brian O’Doherty, Künstler und zugleich Chefredakteur der von ihm 1971 ins Leben gerufenen Kunstkritikerin. Im Online-Workshop Reading Mary Josephson lesen und diskutieren wir Texte von Mary Josephson, die ihr Erfinder rückblickend als Feministin und zugleich als Möglichkeit beschreibt, mit Identitäten und Autorschaft zu experimentieren. Susanne von Falkenhausen und Astrid Mania stellen Mary Josephsons Texte vor und richten an sie u.a. Fragen nach Identität und Kritik von Autorschaft. Oona Lochner ergänzt dies um die Perspektive der Frauenbewegung in der US-Kunst um 1970.

Anmeldung bitte per Mail mit Betreff „From Where I Stand“ an kdk@leuphana.de

28.- 29.05.2022 Interner Online-Workshop
From Dream to Zine. Schreib- und Darstellungsweisen zwischen Wissenschaft und künstlerischer Praxis
Gast: Renuka Rajiv (Bangalore) 

Organisiert von Sebastián Eduardo, Rebecca John, Ulrike Jordan und Nele Wulff

Was passiert, wenn sich Wissenschaftler*innen in künstlerischen oder aktivistischen Schreib- und Darstellungsweisen erproben? Welchen vermeintlichen Randthemen können diese anderen Formen Raum geben? Die Idee dieses Workshops entstand in einer kollektiven Suche nach alternativen Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit dem Universitätsbetrieb, die das affektive Erleben desselben in den Vordergrund stellen. Im Workshop werden wir uns den Dissertationsträumen widmen, die unser wissenschaftliches Schreiben in den nächtlichen Ruhepausen begleiten. Unter Anleitung der Künstler*in Renuka Rajiv (Bangalore, Indien) erproben wir uns dafür in der Publikationsform des Fanzines – einem Format, das mit seinem spielerisch-skizzenhaften Charakter, seinem subjektiven und emotionalen Ausdruck sowie seiner informellen Verbreitungsweise zunächst in großer Distanz zu klassischen wissenschaftlichen Publikations- und Schreibweisen steht. 

Wintersemester 2021/22

Wir freuen uns, im Wintersemester 2021/22 nach langer Zeit im pandemiebedingten Home-Office wieder öffentliche Veranstaltungen durchführen zu können. Auch für die kollegsinternen Formate werden wir uns wieder auf dem Campus der Leuphana Universität einfinden.
Im Basiskolleg stehen neuere Publikationen der Medien- und Gesellschaftskritik auf dem Programm. Wir haben das Glück, einige davon mit den Autor*innen diskutieren zu können. Zu Gast im Basiskolleg sind in diesem Semester:
Iris Därmann (Humbold-Universität zu Berlin), Ana Teixeira Pinto (Akademie der Bildenden Künste Nürnberg), Ben Trott (Leuphana Universität Lüneburg) und Joseph Vogel (Humboldt-Universität zu Berlin).

18.03.2022: Öffentlicher Workshop und Vortrag | Flyer
Absentees: Some Effects of Violence on Latin American Performance Art in the 21st Century
Gast: Mariví Véliz (University of Miami)

Video des Workshops

Organisiert von Sebastián Eduardo und Ulrike Jordan
nGbK, event space, 1st floor, Oranienstraße 25, 10999 Berlin

If forced disappearance has already gained an endemic status in Latin America – how may artistic responses look like, coming from the very places of loss? This workshop with Marivi Véliz focuses on the different ways that violent deaths or disappearances relate to performance art in contemporary Latin America. In the public evening lecture “Women to Power: Art, Politics and Migration in Regina José Galindo and Tania Bruguera”, Véliz will address the disparities and complexities of migration, highlighting the role of female artists in Latin American performance art while focusing on Central American immigration to the United States and migration as culture. For further information please note the linked flyer.

Please register until March 16th with sebastian.eduardo@leuphana.de

27.-28.01.2022 Öffentlicher Workshop
Widerstandsfähigkeit versus Widerstand. Semantiken der Verletzlichkeit in den Diskursen der Resilienz und Immunisierung
Gäste: Stefanie Graefe (Universität Jena) und Sofia Bempeza

Organisiert von Thorsten Schneider, Judith Sieber und Nele Wulff
Leuphana Universität Lüneburg, Raum C40.606
Anmeldung per Mail an thorsten.schneider@leuphana.de

17.12.2021 Öffentlicher Vortrag
Purple Panic
Referentin: Pınar Öğrenci

Organisiert von Sebastián Eduardo und Ulrike Jordan
Anmeldung per Mail an ulrike.jordan@leuphana.de

9.-10.12.2021 Interner Workshop
Critical Potentials: Refusal – Fugitivity – Failure – Waywardness
Gäste: Kathrin Busch (Universität der Künste Berlin), Knut Ebeling (Weißensee Kunsthochschule Berlin)

Organisiert von Rebecca Hanna John, Malte Fabian Rauch
Leuphana Universität, Rotes Feld, W 106

26.-27.11.2021 Öffentlicher Workshop und Gespräch
Unbeschäftigte Positivität
Freitag, 10-17 Uhr: Lektüre-Workshop
Samstag, 19:30: Gespräch mit Katja Diefenbach, moderiert von Malte Fabian Rauch

Organisiert von Till Hahn, Malte Fabian Rauch und Thorsten Schneider
diffrakt, zentrum für theoretische peripherie, Crellestr. 22, 10827 Berlin

29. - 31.10.2021: Interner Workshop
Kritische Philosophiegeschichte
Gäste: Antonia Birnbaum (Universität für Angewandte Kunst, Wien/Université Paris VIII Saint Denis), Roberto Nigro (Leuphana Universität, Lüneburg), Frank Ruda (University of Dundee).

Organisiert von Till Hahn und Charlotte Szász
Leuphana Universität Lüneburg, C40.176

28. - 29.10.2021: Öffentliche Tagung |Flyer
Kritische Philosophiegeschichte
Gäste: Antonia Birnbaum (Universität für Angewandte Kunst, Wien/Université Paris VIII Saint Denis), Katja Diefenbach (Europa-Universität Viadrina Frankfurt / Oder), Monika Kirloskar-Steinbach (Universität Konstanz), Roberto Nigro (Leuphana Universität, Lüneburg), Frank Ruda (University of Dundee), Tove Soiland (Freie Universität, Berlin), Samo Tomšič (HfbK Hamburg / Humboldt-Universität zu Berlin)

Organisiert von Till Hahn und Charlotte Szász
Leuphana Universität Lüneburg, C40.704 und online
Anmeldung per Mail an till.hahn@leuphana.de

Sommersemester 2021

Aufgrund der anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen arbeiten wir auch im Sommersemester 2021 vollständig digital. An die Stelle des wöchentlichen Basiskollegs treten deshalb ein Workshop zu methodischen und forschungsethischen Fragen in Kooperation mit Birgit Kaiser (Utrecht University) und Kathrin Thiele (Utrecht University) vom Netzwerk Terra Critica sowie ein einführender Workshop zu Black Studies mit Susanne Leeb (Leuphana Universität Lüneburg).

9.- 11.6.2021: Interner Workshop, verschoben auf den 9.- 11.6.2021
Kritische Philosophiegeschichte

7.- 8.6.2021: Öffentliche Tagung, verschoben auf den 28. - 29.10.2021
Kritische Philosophiegeschichte

01.-03.07.2021 Interner Workshop
Black Studies
Organisation: Susanne Leeb (Leuphana Universität Lüneburg)

28.4., 30.4., 5.5., 7.5.2021: Student Workshop (limited number)| Flyer
From Where I Stand meets Pact of Silence – How to break it?
Institutional critique & instituting otherwise from a feminist perspective
Mit Arnika Ahldag (Delhi/Bangalore), Meenakshi Thirukode (Instituting Otherwise, Delhi)
Organized by Rebecca John, Oona Lochner, Isabel Mehl, and Nele Wulff
To receive the zoom link, please register: kdk@leuphana.de
(please indicate “From Where I Stand” in the subject line)

26.-28.05.2021: Interner Workshop
“HOW?“ Questions of methodology, intentionality, and situatedness in research as a (critical) praxis
In cooperation with Terra Critica - Interdisciplinary Network for the Critical Humanities
With Birgit M. Kaiser (Utrecht University) and Kathrin Thiele (Utrecht University)
Organisiert von Amelie Buchinger, Sebastián Edouardo, Katerina Genidogan und Judith Sieber.

22.-23.4.2021: Öffentliche Tagung| Flyer
Liquidity, Flows, Circulation: The Cultural Logic of Environmentalization. Part II
mit: Jakob Claus (University of Oldenburg), Martin Doll (Heinrich-Heine-University, Düsseldorf), Katerina Genidogan (Leuphana University, Lüneburg), Rahma Khazam (Institut ACTE, Sorbonne Paris 1), Sebastian Kirsch (ZfL, Berlin), Esther Leslie (Birbeck, University of London), Annie McClanahan (University of California, Irvine), Kassandra Nakas (Leuphana University, Lüneburg), Maryse Ouellet (University of Bonn), Malte Fabian Rauch (Leuphana University, Lüneburg), Hannah Schmedes (University of Potsdam), Beny Wagner (Winchester School of Art, Southampton University), Christian Schwinghammer (University of Potsdam).
In Kooperation mit der DFG Forschungsgruppe "Mediale Teilhabe" (TP 1 Elemente einer kritischen Theorie medialer Teilhabe)
Organisation: Mathias Denecke, Holger Kuhn and Milan Stürmer.
Für weitere Informationen und Registrierung: http://liquidity-flows-circulation.org/

16.4.2021: Öffentlicher Vortrag| Flyer
From Where I Stand meets Pact of Silence – How to break it? Institutional critique & instituting otherwise from a feminist perspective
Arnika Ahldag (Delhi/Bangalore), Meenakshi Thirukode (Instituting Otherwise, Delhi):
17.00 Uhr, Online-Vortrag
To receive the zoom link, please register: kdk@leuphana.de
(please indicate “From Where I Stand” in the subject line)

Wintersemester 2020/21

Im Basiskolleg wenden wir uns kritischen Praktiken zu. Sie ziehen nicht nur die seit der Aufklärung gängigen Register des Urteilens und Unterscheidens, sondern sie zielen auch auf Unterbrechungen, Hacking, Commoning, Vernebelung. Sie äußern sich in Lebensformen und widerständigen Ästhetiken. Zu Gast im Basiskolleg sind in diesem Semester: Ruth Sonderegger (Akademie der bildenden Künste wien), Matt Colquhoun (London), Julia Grosse und Yvette Mutumba (Contemporary &), Camilla Wills / Eleanor Weber (Divided Publishing).

10. - 11.12.2020: Öffentliche Tagung| Flyer
Liquidity, Flows, Circulation: The Cultural Logic of Environmentalization Part I
Ursula Biemann, Esther Leslie, Annie McClanahan, Yvonne Volkart
Veranstaltet vom DFG Graduiertenkolleg "Kulturen der Kritik"
Organisation: Mathias Denecke, Holger Kuhn und Milan Stürmer
Für weitere Informationen und Registrierung: http://liquidity-flows-circulation.org/

26. - 27.11.2020: Interner Workshop
Rhetorik – Kritik – Mondialisation. Zur rhetorischen Analytik strategischer Züge des Handelns beim Reden
mit Thomas Glaser (Universität Erfurt)

Sommersemester 2020

Im Sommersemester 2020 finden wegen der Corona-Pandemie leider keine öffentlichen Veranstaltungen statt. Kolleginterne Veranstaltungen wie Forschungs- und Basiskollegs werden per Videokonferenz durchgeführt. Im Basiskolleg wenden wir uns Fragen nach Darstellungsbedingtheit von Kritik, der kulturellen Situierung und der transkulturellen Wirkungsweise von Kritik zu. Themen sind z.B. unterschiedliche Schreibweisen, kritische Praktiken, Delinking/dekoloniales Denken.

Wintersemester 2019/20

Im Wintersemester 2019 / 2020 begrüßen wir ganz herzlich die neuen Kollegiat*innen, die am 1. Oktober 2019 ihre Arbeit am Kolleg aufgenommen haben, um in ihren Dissertationsprojekten Formen, Medien und Effekte von Kritik zu untersuchen. Die Veranstaltungen in diesem Semester dienen dazu, alle Projekte näher kennenzulernen. Im Rahmen des Basiskollegs werden wir uns über Kritikbegriffe von der Aufklärung bis zur Gegenwart verständigen. Dabei werden insbesondere Fragen nach der Weltweitwerdung von Kritik in den Fokus gestellt.

16.11.19: Öffentliche Tagung | Booklet
The Unforeseen. On the Lure of Risk in the Participatory Arts
A Conference by DFG Research Training Group Cultures of Critique,
Leuphana University of Lüneburg and Haus der Kulturen der Welt, Berlin
Conference in English, Free admission
Lecture Hall Haus der Kulturen der Welt, John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin

15.11.19: Interner Workshop
Marx from the Margins: Discussing Marxism from a post-colonial perspective
Nikita Dhawan (Justus-Liebig-Universität Gießen)
María do Mar Castro Varela (Alice Salomon Hochschule Berlin)
Veranstaltet vom DFG Graduiertenkolleg "Kulturen der Kritik"
Organisation: Sebastián Eduardo, Rebecca John

Sommersemester 2019

Im Sommersemester 2019 konzentriert sich das Graduiertenkolleg mit einem Schreibsemester auf den Abschluss der laufenden Dissertationsprojekte der Kollegiatinnen und Kollegiaten, nachdem es im Wintersemester 2018/19 den thematischen Bogen seiner drei Forschungsbereiche mit dem Thema "Sozialkritik" beschlossen hat.

06. - 08.06.19: Interner Workshop
Art Critique Revisited
Andreas Beyer (University of Basel), Juli Carson (University of California, Irvine), Parul Dave-Mukherji (Jawaharlal Nehru University, New Delhi), Maja and Reuben Fowkes (Translocal Institute for Contemporary Art, London), Yuriko Furuhata (McGill Uni- versity, Montreal), Johannes Grave (Bielefeld University), Isabelle Graw (Städelschule, Frankfurt), Julia Grosse (Berlin), Angela Harutyunyan (American University of Beirut), Camilo Sarmiento Jaramillo (Del Rosario University, Bogotá), Monica Juneja (Heidel- berg University), Wolfgang Kemp (Leuphana University, Lüneburg), Florencia Malbrán (New York University, Buenos Aires), Beatrice von Bismarck (Academy of Fine Art, Leipzig), Margarete Vöhringer (University of Göttingen), Haytham el-Wardany (Berlin), Sarah Wilson (The Courtauld Institute of Art, London), Michael F. Zimmermann (Catholic University of Eichstätt-Ingolstadt)
Veranstaltet vom DFG Graduiertenkolleg "Kulturen der Kritik"
Organisation: Prof. Dr. Beate Söntgen (Leuphana University, Lüneburg), Hon.-Prof. Dr. Julia Voss (Leuphana University, Lüneburg)
nicht öffentlich, Leuphana Universität Lüneburg

29.05.19: Öffentlicher Workshop| Ankündigung
Jodi Dean (Hobart and William Smith Colleges, Geneva, NY):Crowds and Party
Veranstaltet vom DFG Graduiertenkolleg "Kulturen der Kritik"
um Registrierung wird gebeten bis zum 14. Mai 2019
öffentlich, 11.00 — 15.00 Uhr, Leuphana Zentralgebäude C40.704

29.05.19: Öffentlicher VortragAnkündigung
Jodi Dean (Hobart and William Smith Colleges, Geneva, NY):Four Theses on the Comrade
Veranstaltet vom DFG Graduiertenkolleg "Kulturen der Kritik"
öffentlich, 18.00 Uhr, Leuphana Zentralgebäude C40.704

Wintersemester 2018/19

Im Wintersemester wenden wir uns dem Thema Sozialkritik zu. Im Fokus steht die aktuelle Renaissance kritischer Positionen, die sich in unterschiedlichen Szenen und Praktiken des Dissenses äußern. Parallel dazu wird von einem „Krisenboom“ der kritischen Soziologie gesprochen. Mehr als um die Analyse der Vereinnahmung, der Folgenlosigkeit und des vielzitierten Endes der Kritik scheint es um eine Rückkehr der „Kritik im Handgemenge“ (Marx) zu gehen, die sich den Formen, Medien und Effekten kritischer Praxis verschreibt. Damit rücken der Darstellungsaspekt und die Performativität sozialer Kritik in das Zentrum unseres Interesses.

18.12.18: Öffentlicher Vortrag | Ankündigung
Eva Illouz (Hebrew University of Jerusalem / Institute for Advanced Study, Princeton):
Happycracy: How Happiness controls our lives
Veranstaltet vom DFG Graduiertenkolleg "Kulturen der Kritik" in Kooperation mit Center for Digital Cultures (CDC)
öffentlich, 18.00 Uhr, Leuphana Zentralgebäude

09. - 11.12.18: Internationale Konferenz und Workshop | Programm
mit Jodi Dean (Hobart and William Smith Colleges), Michael Heinrich (Rosa-Luxemburg Stiftung, Berlin) und weiteren Gästen:
Marx: The Untimely Contemporary / Marx: Der unzeitgemäße Zeitgenosse 
anlässlich von 200 Jahren Karl Marx; in Zusammenarbeit mit der Rosa Luxemburg Stiftung Ramallah, dem Goethe-Institut Ramallah, der Birzeit Universität und dem Khalil Sakakini Cultural Center 
öffentlich, Ramallah und Birzeit

05.12.18: Öffentlicher Vortrag
Martin Parker (University of Bristol) / Markus Reihlen (Leuphana Universität Lüneburg):
Shut down the Business School: Alternative Forms of Organizing
Veranstaltet vom DFG Graduiertenkolleg "Kulturen der Kritik"
öffentlich, 18.00 Uhr, Leuphana Zentralgebäude C40.154

28.11.18: Öffentlicher Vortrag
Prof. Dr. Timon Beyes (Leuphana Universität Lüneburg):
Geheime Ordnungsweisen. Organisation als Kulturtheorie
öffentlich, 18.30 Uhr, Leuphana Zentralgebäude C40.256

14.11.18: Öffentlicher Vortrag
Oraib Toukan (Clarendon Fellow, University of Oxford, Ruskin School of Fine Arts):
The Cruel Image
Veranstaltet vom DFG Graduiertenkolleg "Kulturen der Kritik"
öffentlich, 18.00 Uhr, Leuphana Zentralgebäude C40.154

08. - 09.11.18: Interner Workshop
Terra Critica 
Veranstaltet vom DFG Graduiertenkolleg "Kulturen der Kritik" in Kooperation mit Birgit M. Kaiser und Kathrin Thiele
nicht öffentlich, Universität Utrecht

02.11.18: Öffentlicher Workshop
mit Prof. Dr. Angela Harutyunyan, Prof. Dr. Nadia Bou-Ali, Dr. Sami Khatib, Mark Hayek, Natasha Gasparian, Ziad Kiblawi, Andrea Comair: Marx' Gespenster und das Schicksal der Kritik
Veranstaltet vom DFG Graduiertenkolleg "Kulturen der Kritik" in Kooperation mit BICAR (The Beirut Institute for Critical Analysis and Research)
öffentlich, 10.00 Uhr, Leuphana Zentralgebäude C40.254

01.11.18: Öffentlicher Vortrag
BICAR (Beirut Institute for Critical Analysis and Research): Nadia Bou Ali, Natasha Gasparian, Angela Harutyunyan / Alex Demirović (Goethe University Frankfurt / Leuphana University Lüneburg) / Sami Khatib (BICAR/Leuphana University Lüneburg):
Kritische Theorie und soziale Praxis
Veranstaltet vom DFG Graduiertenkolleg "Kulturen der Kritik"
öffentlich, 18.00 Uhr, Kunstraum der Leuphana Universität, Campus Halle 25

Sommersemester 2018

Im Sommersemester wenden wir uns der Kritik "der" Medien und der Medialität von Kritik zu. In der Kritik an "den" Medien wird die darstellungsfeindliche Rhetorik des 18. Jahrhunderts in verschärfter Weise aufgegriffen und mit dem Vorwurf der Entfremdung gesellschaftlicher Verhältnisse verbunden, sei es in Rousseaus Theaterkritik, in der Kritik an der Kulturindustrie, der Kritik am Spektakel, am Fernsehen oder jüngst an den digitalen Medien. Gegen diese Art von Medienkritik, die stets auf eine Form von Unmittelbarkeit als das nichtentfremdete, vor allen Medien liegende Außen von Kritik rekurriert, hat sich seit den 1960er Jahren ein Verständnis von Medien entwickelt, das diese als je historisch-technische Möglichkeitsbedingungen bestimmter Weisen des Denkens, Erkennens, Fühlens und Handelns beschreibt – ein Aspekt, der die Reichweite der Darstellungsbedingtheit von Kritik nachdrücklich betont.

03. - 04.07.18: Öffentlicher Workshop | Programm
From Models to Monsters. Representing the World Economy and its Discontents 
Veranstaltet vom DFG Graduiertenkolleg "Kulturen der Kritik"
Kunstraum der Leuphana Universität, Campus Halle 25

21. - 23.06.18: Internationale Tagung | Ankündigung
Kritische Haltungen
Veranstaltet vom DFG Graduiertenkolleg "Kulturen der Kritik"
Leuphana Zentralgebäude C40.606

16.5.18: Öffentlicher Vortrag | Ankündigung
Dieter Mersch (Zürich): Digital Lives. Einige Aspekte einer Kritik
In Kooperation mit dem Center für Digital Cultures (CDC)
18.00 Uhr, Leuphana Zentralgebäude C40.154

18.4.18: Öffentlicher Vortrag | Ankündigung
Birgit Kaiser/Kathrin Thiele: Terra Critica – Why critique?
18.00 Uhr, Kunstraum

Wintersemester 2017/18

Im Wintersemester spitzen wir die Frage der Darstellung auf das Thema der Kunstkritik zu. Kunstkritik greift in gesellschaftliche Prozesse ein, ob als Medium bürgerlicher Öffentlichkeit in der frühen Moderne oder als vermittelndes Sprachrohr kritischer Agenden in zeitgenössischer künstlerischer Praxis. Kunstkritik ist also ein exemplarisches und ein breites Feld der Verhandlung von Kritik. Offensiv mit Fragen des Darstellens in seiner Materialität und Medialität befasst, ist Kunstkritik als sinnlich-reflexiver Akt zugleich mit einem Gegenstand konfrontiert, der subjektkonstituierende, soziale, transzendentale und ökonomische Aspekte einschließt. Diese Themenstellung diskutiert das Kollegs im Rahmen einer Reihe von Vorträgen und Workshops mit internationalen Gästen.

24.-25.01.18: Öffentlicher Workshop | Ankündigung
“Rücksicht auf Darstellung”
mit Eva Geulen, Anselm Haverkamp, Jan Müller und Gerhard Schweppenhäuser; Sven Kramer und Sami Kathib werden den Workshop als Diskutanten begleiten.

11.-12.01.18: Öffentlicher Workshop | Ankündigung
“CritiqueLab. »Toolkit for Critique in digital cultures«” mit Marie-Luise Angerer, David Berry, Timon Beyes, Manuela Bojadzijev, Alex Demirovic, Gabriele Gramelsberger, Orit Halpern, Frédéric Martel, Nikolaus Müller-Schöll, Roberto Nigro, Stefan Römer, Carolin Wiedemann & Ulf Wuggenig
(in Kooperation mit dem Digital Cultures Research Lab und dem Kunstraum der Leuphana Universität)

05.12.17: Öffentlicher Vortrag | Ankündigung
Pınar Öğrenci: „Migration and Symbols: Recording of Everyday Life“
in Kooperation mit dem Kunstraum der Leuphana Universität
18.00 Uhr, Kunstraum, Campus Halle 25

29.11.-01.12.17: Öffentliche Tagung | Ankündigung
“Judgement Practices in the Artistic Field”

21.-23.11.17: Öffentlicher Workshop | Ankündigung
»Post-X Politics«
(in Kooperation mit dem Digital Cultures Research Lab und Kunstraum der Leuphana Universität, GEM Lab und Post-Media Lab)

16.11.17: Öffentlicher Vortrag | Ankündigung
Pınar Öğrenci: „Becoming Witness and Suspect in Times of War: Recording of Everyday Life and Self Censor“
(in Kooperation mit dem Kunstraum der Leuphana Universität)
14.00 Uhr, Kunstraum, Campus Halle 25

09.11.17: Öffentlicher Workshop | Ankündigung
“From Where I Stand. #2 – Zwischen Theorie und Pose”
mit Karolin Meunier und Martina Kigle
(in Kooperation mit dem Kunstraum der Leuphana Universität)
16.00 Uhr, Kunstraum, Campus Halle 25

08.11.17: Öffentlicher Vortrag
Alex Demirović, Rosa Luxemburg Stiftung Berlin: „Autoritärer Populismus und die Erneuerung der Rechten“
(in Kooperation mit der Ringvorlesung „Denken gegen Rechts: Perspektiven der Kulturwissenschaften“ organisiert von Manuela Bojadžijev und Susanne Leeb der Leuphana Universität)
18.00 Uhr, HS 1

Sommersemester 2017

In diesem Semester bilden Darstellungsfragen den Schwerpunkt des Basiskollegs, das einmal wöchentlich intern stattfindet. Damit wenden wir uns der Frage zu, wie Kritik als kulturell situiertes Phänomen verstanden werden kann, wobei insbesondere Darstellungsphänomene in den Blick rücken. Denn Kritik ist nicht ablösbar von den Formen und Medien der Darstellung, deren sie sich bedient und in die sie eingebettet ist. Vorträge und Workshops sind übergreifenden kollegrelevanten Fragestellungen gewidmet.

8.6.17: Öffentlicher Vortrag | Ankündigung
Florencia Malbrán, Brown University und New York University, Buenos Aires: „The Embedded Critic. Writing about Art in Latin America“
Im Anschluss: Interner Feedback-Workshop mit Kollegiat_innen.
(in Kooperation mit dem Kunstraum der Leuphana Universität).
18.00 Uhr, Kunstraum, Campus Halle 25

7.6.17: Interner Workshop
mit Silvia Federici (Hofstra University, Hempstead, New York)
(in Kooperation mit dem Gender and Diversity Research Network der Leuphana Universität und dem Digital Cultures Research Lab).

6.6.17: Öffentlicher Vortrag | Ankündigung
Silvia Federici (Hofstra University, Hempstead, New York): „Between the Wage and the Commons“
(in Kooperation mit dem Gender and Diversity Research Network der Leuphana Universität und dem Digital Cultures Research Lab).
18.15 Uhr, HS 3

1.6.17: Öffentlicher Workshop | Ankündigung
„From Where I Stand“
mit Amy Tobin (Goldsmiths College), Victoria Horne (Northumbria University), Jessica Gysel und Katja Mater vom Magazin Girls Like Us (Brüssel)
(in Kooperation mit dem Kunstraum der Leuphana Universität)
15-18 Uhr, Kunstraum, Campus Halle 25

10.5.17: Interner Workshop
mit Michael Hardt, Duke University, und Kathi Weeks, Duke University
(in Kooperation mit dem Gender and Diversity Research Network der Leuphana Universität und dem Kunstraum der Leuphana Universität).

9.5.17: Öffentlicher Vortrag | Ankündigung
Michael Hardt, Duke University: „Where have all the Leaders Gone?“
(in Kooperation mit dem Institut für Philosophie und Kunstwissenschaft)
18.15 Uhr, HS 2

9.5.17: Öffentlicher Vortrag | Ankündigung
Kathi Weeks, Duke University: „Down with Love. Feminist Critique and the New Ideologies of Work“
(in Kooperation mit dem Gender and Diversity Research Network der Leuphana Universität und dem Kunstraum der Leuphana Universität).
16.15 Uhr, Kunstraum, Campus Halle 25

4.-5.5.17: Interner Workshop
„Überzeugen – Unterbrechen. Rhetorik als Technik, Wissenschaft und Widerstand“
mit Thomas Glaser, Universität Erfurt

Wintersemester 2016/17

Im Wintersemester 2016 / 2017 hat das Kolleg seine Arbeit aufgenommen. In den Veranstaltungen des Basiskollegs verständigen wir uns über grundlegende Kritikbegriffe von der Aufklärung bis zur Gegenwart.
Welches ist der historische Stellenwert von Kritik? Welche Dialektik vermittelt zwischen der theoretischen Kritik und der „Kritik im Handgemenge“ (Marx)? Vollzieht sich Kritik als Negation bestehender Verhältnisse (Adorno) oder als Affirmation auf einer Immanenzebene von Kräften, Affekten und Intensitäten (Deleuze)? Was sind die feministischen oder postkolonialen Genealogien der Kritik?