Vegetationsökologie und Biodiversitätsforschung / Naturschutzbiologie und Naturwissenschaftliche Grundlagen

NEWS:

30.04.2026   Eine neue Veröffentlichung in Journal of Ecology zeigt wie unterschiedliche Baumarten und Mykorrhizza-Typen die Dynamik des Laubabwurfs verändern und damit Nährstoffkreisläufe in Wäldern positiv beeinflussen können; mitverfasst von Andreas Fichtner.

30.04.2026  Die funktionellen Merkmale der Blätter und damit ihre ökologischen Strategien variieren nicht nur zwischen verschiedenen Arten, sondern auch zwischen Individuen derselben Art und sogar innerhalb derselben Baumkrone. Lest unseren neuen Blogbeitrag über unsere aktuelle Studie zur Blattvariabilität entlang von Gradienten der Waldvielfalt

24.04.2026  Eine neue globale Studie in Global Ecology and Biogeography zeigt, dass Bergstraßen lokale Bodentemperatur-Mikroklimate deutlich verändern – mit wärmeren Extremen, kälteren Minima und erhöhtem Frostrisiko – und damit bislang unterschätzte Auswirkungen auf Gebirgsökosysteme haben. Mitverfasst von Sylvia Haider.

22.04.2026  New blog post covering recent publication on biotic homogenization in mountains 

24.03.2026 Eine neue Veröffentlichung in Landscape Ecology zeigt: Die gezielte Förderung von Totholzmenge und -diversität erhöht die Vielfalt flüchtiger organischer Verbindungen (VOCs) zwischen Waldflächen und hebt damit eine bislang übersehene, unsichtbare Dimension der Lebensraumheterogenität hervor; mitverfasst von Pia Bradler und Andreas Fichtner.

 

Willkommen auf der Website der Professur für Vegetationsökologie und Biodiversitätsforschung an der Leuphana Universität Lüneburg.

Als Teil der Fakultät für Nachhaltigkeit ist unsere Forschung tief im Engagement der Universität verwurzelt, dringende Umweltherausforderungen anzugehen und eine nachhaltige Entwicklung zu fördern. 

Die Professur beschäftigt sich in zwei Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Aspekten der Vegetationsökologie. Beide Gruppen arbeiten eng zusammen und betrachten Biodiversität als zentrales, verbindendes Thema ihrer Forschung. Gemeinsam integrieren wir Grundlagenforschung mit angewandten Ansätzen, um die Ursachen und Folgen von Biodiversitätsveränderungen für Ökosystemprozesse besser zu verstehen.

Anhand von Feldstudien, Experimenten und modernen Analysemethoden untersuchen wir die Zusammenhänge zwischen Biodiversität und der Funktionsweise von Ökosystemen. Ziel ist es, eine solide wissenschaftliche Grundlage zu schaffen, auf deren Basis wir wirksame Strategien für eine nachhaltige Landnutzung entwickeln können.

Die Arbeitsgruppe Vegetationsökologie und Biodiversitätsforschung legt ihren Schwerpunkt auf die Grundlagenforschung zu funktionellen Merkmalen von Pflanzen, um ein tieferes Verständnis der Biodiversität und der zugrunde liegenden ökologischen Prozesse zu gewinnen. Wir untersuchen, wie Eigenschaften wie Blattmorphologie oder Nährstoffaufnahmestrategien entlang von Umweltgradienten variieren und wie die Vielfalt und Identität von Arten die Funktionsweise von Ökosystemen und ihre Dienstleistungen – etwa Kohlenstoffbindung und Bereitstellung von Lebensräumen – beeinflussen. 

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Modellregionen mit ausgeprägten Umweltgradienten, wie Gebirgsökosystemen. So können wir die Zusammensetzung von Pflanzengemeinschaften und Biodiversitätsmuster auf globaler Ebene analysieren und besser verstehen, wie sie auf Klimaerwärmung, vom Menschen verursachte Störungen und die Einführung nicht-heimischer Arten reagieren.

Die Arbeitsgruppe Naturschutzbiologie und Naturwissenschaftliche Grundlagen verbindet Grundlagenforschung mit angewandtem Naturschutz. Im Mittelpunkt stehen Pflanzen, Lebensgemeinschaften und ihr Schutz. Botanik und die praxisnahe Vermittlung von Artenkenntnissen sind zentrale Bausteine unserer Arbeit mit dem Ziel, zur Erhaltung und Förderung der Biodiversität beizutragen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Verständnis, wie Umweltveränderungen ökologische Prozesse und Artengemeinschaften beeinflussen und wie dieses Wissen als Grundlage für nachhaltige Naturschutzstrategien dient. Im Fokus stehen dabei Waldökosysteme, in denen sowohl grundlegende ökologische Zusammenhänge als auch praxisrelevante Fragestellungen des Naturschutzes untersucht werden.

Durch unsere Lehraktivitäten möchten wir Studierende inspirieren und stärken, indem wir ihr Wissen und ihre Fähigkeiten zum kritischen Denken fördern, um positive Veränderungen voranzutreiben. Unsere Kurse vermitteln ein umfassendes Verständnis ökologischer Zusammenhänge und des Schutzes der biologischen Vielfalt, sowie deren Bedeutung für eine nachhaltige Landnutzung und die Bereitstellung von Ökosystemdienstleistungen. Dabei fließen auch grundlegende naturwissenschaftliche Konzepte ein, die den Studierenden helfen, die Prozesse in Natur und Landschaft besser zu verstehen.

©Joice Klipel
AG's Haider und Fichtner

Team

Leitung

Prof. Dr. Sylvia Haider, AG Vegetationsökologie und Biodiversitätsforschung

Prof. Dr. Andreas Fichtner, AG Naturschutzbiologie und Naturwissenschaftliche Grundlagen

Büromanagement

  • Tanja Michaela Müller

Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen

  • Dr. Joice Klipel
  • Dr. Sophia Turner
  • Dr. David Walmsley

Assoziierter Postdoktorand

Dr. Pablo Castro Sánchez-Bermejo

Promovierende

  • Luzie Glock

Meike Buhaly 
Jelena Daniels 
Akhil Murali

Technische Mitarbeiter*innen

  • Susanne Wedi-Pumpe