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Publications

Books and anthologies

  1. Die Rolle der Universität in Wissenschaft und Gesellschaft im Wandel
    Anna Henkel (Editor) , Steffi Hobuß (Editor) , Christoph Jamme (✝) (Editor) , Ulf Wuggenig (Editor) , 2018 Berlin , 259 p.

    Research output: Books and anthologiesCollected editions and anthologiesResearch

  2. Front, Field, Line, Plane: Researching the Militant Image
    Ulf Wuggenig (Editor) , Hannes Christoph Loichinger (Editor) , Cornelia Kastelan (Author) , Jeff Derksen (Author) , Suzana Milevska (Author) , Sabine Bitter (Illustrator) , Helmut Weber (Illustrator) , 2016 Hamburg , 120 p.

    Research output: Books and anthologiesExhibition cataloguesResearch

  3. Kritik der Kreativität
    Gerald Raunig (Editor) , Ulf Wuggenig (Editor) , 2016 1 ed. Wien , 530 p.

    Research output: Books and anthologiesCollected editions and anthologiesResearch

  4. Art in the Periphery of the Center
    Christoph Behnke (Editor) , Cornelia Kastelan (Editor) , Valérie Knoll (Editor) , Ulf Wuggenig (Editor) , 2015 Berlin , 629 p.

    Research output: Books and anthologiesCollected editions and anthologiesTransfer

  5. Das Kunstfeld: Eine Studie über Akteure und Institutionen der zeitgenössischen Kunst am Beispiel von Zürich, Wien, Hamburg und Paris
    Heike Munder (Editor) , Ulf Wuggenig (Editor) , 2012 Zürich , 460 p.

    Research output: Books and anthologiesCollected editions and anthologiesResearch

Journal contributions

  1. Thesen zur Koinzidenz von Symbolwert und Marktwert der Kunst
    Ulf Wuggenig (Author) , Steffen Rudolph (Author) , 03.01.2022 , in: Bild.punkt: Zeitschrift der IG Bildende Kunst, 59 , p. 21-25 , 4 p.

    Research output: Journal contributionsJournal articlesResearch

  2. Heute - 1968 - 1950: Über die Höhen und Tiefen des Kreativitätsbegriffs
    Ulf Wuggenig (Author) , 01.10.2017 , in: Kunstforum international, 250 , p. 102–115 , 14 p.

    Research output: Journal contributionsJournal articlesTransfer

  3. Literaturhinweise zum Gebrauch des Kreativitätsbegriffs
    Ulf Wuggenig (Author) , 01.10.2017 , in: Kunstforum international, 250 , p. 174–183 , 10 p.

    Research output: Journal contributionsJournal articlesTransfer

  4. Constructing Audiences, Defining Art: The Field Experiment of the Open Public Library
    Larissa Buchholz (Author) , Ulf Wuggenig (Author) , 01.01.2016 , in: Journal of Visual Art Practise, 12 , p. 12-21 , 10 p.

    Research output: Journal contributionsJournal articlesTransfer

  5. Schönheit im ästhetischen Kapitalismus
    Ulf Wuggenig (Author) , 01.07.2015 , in: Art Education Research, 6, 10 , p. 1-6 , 6 p.

    Research output: Journal contributionsJournal articlesTransfer

Contributions to collected editions/anthologies

  1. Klassifizierungskämpfe: Ein imaginärer freier Austausch zur documenta fifteen
    Ulf Wuggenig (Author) , 31.05.2023 Paderborn , p. 28-33 , 6 p.

    Research output: Contributions to collected editions/anthologiesChapterResearch

  2. From the Love of Art to a Passion for Investment?: Shifts and Classification Struggles around the Global Elite of Art Collectors
    Ulf Wuggenig (Author) , Larissa Buchholz (Author) , 01.01.2023 München , p. 392-412 , 21 p.

    Research output: Contributions to collected editions/anthologiesContributions to collected editions/anthologiesResearchpeer-review

  3. Die documenta – ein Konflikt-Feld: Beuys und die Persuasion
    Cheryce von Xylander (Author) , Ulf Wuggenig (Author) , 31.07.2022 1 ed. Weilerswist , p. 130-163 , 33 p.

    Research output: Contributions to collected editions/anthologiesContributions to collected editions/anthologiesResearch

  4. Female Bodybuilding and Patriarchal Civilization. The Intrusion of a Practice in Sport into Artistic Fields and Visual Culture
    Isabelle Fontbona Mola (Author) , Ulf Wuggenig (Author) , 01.01.2022 1 ed. Wiesbaden , p. 155-193 , 39 p.

    Research output: Contributions to collected editions/anthologiesChapterResearch

  5. Kreativität
    Ulf Wuggenig (Author) , 01.07.2021 Stuttgart , p. 391-401 , 11 p.

    Research output: Contributions to collected editions/anthologiesContributions to collected editions/anthologiesResearchpeer-review

Courses

Dieses Seminar bietet eine interdisziplinäre Einführung in das komplexe Feld der Erinnerungs- und Gedächtnisforschung. Ausgehend von den grundlegenden Unterscheidungen zwischen individuellem, kommunikativem und kollektivem Gedächtnis, beleuchten wir, wie Erinnerungen in Gesellschaften entstehen, tradiert und politisch genutzt werden.
Wir beginnen mit den theoretischen Fundamenten aus Psychologie, Soziologie und Geschichtswissenschaft, um ein solides Begriffsgerüst aufzubauen. Dabei widmen wir uns kanonischen Texten von Autoren wie Maurice Halbwachs, Jan und Aleida Assmann, Pierre Bourdieu und Jeffrey K. Olick. Beachtung finden auch die Rolle des körperlichen Gedächtnisses („Habitus“) und die Frage, wie traumatische Ereignisse über Generationen weitergegeben werden.
Anschließend untersuchen wir, wie Erinnerungen durch verschiedene Medien und Orte – von Texten, Musik und bildender Kunst über Film und Fotografie bis hin zu digitalen Plattformen – gespeichert und vermittelt werden. Dabei betrachten wir, wie sich das Gedenken an Ereignisse durch Medien wie etwa die Historienmalerei oder moderne Kunst verändert hat und wie Musik persönliche sowie kollektive Erinnerungen reaktualisiert. In einem weiteren Teil des Seminars wenden wir die erworbenen Konzepte und theoretischen Grundlagen schließlich auf konkrete Anwendungsgebiete an, darunter die deutsche Erinnerungskultur und -politik in Bezug auf den Nationalsozialismus, speziell mit Bezug auf unseren speziellen Kontext, also Lüneburg, die Verarbeitung von Kriegen und Konflikten sowie die Rolle von Erinnerung im lokalen Kontext, z.B. im Hinblick auf die Campusgeschichte der Leuphana und ihrer Vorläuferinstitutionen. Dabei handelt es sich um eine Kaserne, die für die Wehrmacht und ihre Angriffskriege errichtet wurde und dann von British Army und Bundeswehr übernommen wurde, bevor 1993 die Verwandlung in jene Bildungsinstitution erfolgte, die seit 2007 als Leuphana auftrat und nicht zuletzt über das Zentralgebäude von Daniel Libeskind, bei dem es sich um eine erinnerungskulturelle und -politische architektontische Intervention handelt, internationale Sichtbarkeit erlangen konnte. Teil der praxisbezogenen Beschäftigung mit Erinnerungskultur wird auch die diskursive Begleitung des #StolenMemory Projekts und Containers der Arolsen Archives sein, dessen Aufstellung am Leuphana Campus seitens des AStA für Mai geplant ist. https://arolsen-archives.org/mitmachen/stolenmemory/die-wanderausstellung/
Next appointment:
Friday, 2026-07-03 at 14:15
Susanne Leeb, Lynn Rother, Vera-Simone Schulz, Beate Söntgen, Jordan Troeller, Ulf Wuggenig
Diese Vorlesungsreihe vermittelt Grundlagen einer kulturwissenschaftlich ausgerichteten Kunstgeschichte der Moderne und der zeitgenössischen Kunst. Studierende werden vertraut gemacht mit Kunstwerken und Fragen, Themenfeldern und Diskussionen, die die Kunst seit der Moderne bis heute bestimmen.
Im Zentrum steht dabei die Frage, wie Kunst an gesellschaftlichen Problemlagen beteiligt ist. Einerseits greift Kunst in gesellschaftliche Zusammenhänge ein oder verhält sich dazu. Wir verstehen Kunstwerke als materiell-intellektuelle Artikulationen und Einlassungen in eine zeithistorische wie künstlerische Problemstellung. Anderseits wird sie von einer jeweiligen historischen Situiertheit und einem sozialen Kontext mitbestimmt. In der Vorlesung tragen wir daher in der Diskussion einzelner Arbeiten nicht nur ihrer spezifischen Materialtiät, Ikonographie, möglichen Aussagen und der (Post-)Medialität Rechnung, sondern immer auch den Kontexten, in denen Kunstwerke stehen. Insofern sind die institutionellen Rahmenbedingungen ebenfalls Teil von Kunst und visueller Kultur.
Diese Herangehensweise hat Einfluss auf die kunsthistorische Methodik. Der gesellschaftliche (institutionelle, soziale, geschlechtsspezifische, politische) Umgang mit Kunst und visueller Kultur wird ebenso thematisiert, wie die Fragen, die ein Kunstwerk oder ein Artefakt der visuellen Kultur aufwerfen. Die Vorlesung ist entsprechend eher nach Themen und Fragestellungen gegliedert, u.a. Genderfragen, ökonomische Rahmenbedingungen und Mechanismen des Kunstmarktes, Ausbildungsformen der Kunst, Raub und Restitution, Ökologie, Kunst und Arbeit u.v.a. Insgesamt richtet sich die Vorlesung aus an einer transkulturellen Kunstwissenschaft, die der Tatsache Rechnung trägt, dass gerade Kunst und visuelle Kultur auch Dokumente und Künstler*innen und Kulturproduzent*innen auch Akteure einer reichhaltigen Verflechtungsgeschichte sind, die sowohl emanzipatorisch (etwa der Internationalismus der 1920er Jahre, Migrationsgeschichten) als auch gewaltförmig sein kann (Kolonialismus, Weltkriege etc.).
Next appointment:
Thursday, 2026-07-02 at 16:15
Room: C HS 4