Prof. Dr. Andreas Möller
Projects
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NaviNatur-Schulpatenschaften: Nachhaltigkeit mit neuen Medien länderübergreifend entdecken und darstellen: Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE) im Schüleraustausch per GPS-Bildungsrouten zwischen Schulen aus Rumänien und Deutschland
Andreas Möller (Project manager, academic)
→Project: Transfer (R&D project)
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Neue Medien in der Bildung für nachhaltige Entwicklung - GPS-Bildungsrouten im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe
Andreas Möller (Project manager, academic) , Frank Corleis (Coordination) , Peter Pez (Project manager, academic)
→Project: Research
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NGet - sustainable building energy technologies
Andreas Möller (Project manager, academic)
→Project: Research
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Gewinnung und Nutzung von Lebenszyklusdaten im betrieblichen Kontext
Andreas Möller (Project manager, academic)
→Project: Research
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Gewinnung und Nutzung von Lebenszyklusdaten im betrieblichen Kontext
Andreas Möller (Project manager, academic)
→Project: Research
Publications
Books and anthologies
- Environmental informatics and industrial ecology: 22nd International Conference on Informatics for Environmental Protection ; enviroinfo 2008 ; proceedings of the 22nd International Conference Environmental Informatics - Informatics for Environmental Protection, Sustainable Development and Risk Management, September 10 - 12, 2008, Leuphana University Lueneburg, Germany
Andreas Möller (Editor) , Bernd Page (Editor) , Martin Schreiber (Editor) , 2008 Aachen , 643 p.Research output: Books and anthologies › Conference proceedings › Research
- Grundlagen stoffstrombasierter betrieblicher Umweltinformationssysteme
Andreas Möller (Author) , 2000 Bochum , 319 p.Research output: Books and anthologies › Monographs › Research
Journal contributions
- Brominated flame retardants and Dechloranes in European and American eels from glass to silver life stages
Jonathan D. Byer (Author) , Marko Freese (Author) , Jan Dag Pohlmann (Author) , Hendrik Wolschke (Author) , Andreas Möller (Author) , Peter V. Hodson (Author) , Mehran Alaee (Author) , Reinhold Hanel (Author) , Roxana Sühring (Author) , Ralf Ebinghaus (Author) , 01.12.2014 , in: Chemosphere, 116 , p. 104-111 , 8 p.Research output: Journal contributions › Journal articles › Research › peer-review
- Transport of perfluoroalkyl acids in a water-saturated sediment column investigated under near-natural conditions
L. Vierke (Author) , Andreas Möller (Author) , Sondra Klitzke (Author) , 01.03.2014 , in: Environmental Pollution, 186 , p. 7-13 , 7 p.Research output: Journal contributions › Journal articles › Research › peer-review
- Freie Pizzawahl für Informatiker und Wirtschaftsinformatiker: Didaktische Herausforderungen für Informatik und Wirtschaftsinformatik angesichts der digitalen Gesellschaft
Andreas Möller (Author) , Burkhardt Funk (Author) , Peter Niemeyer (Author) , Arno Rolf (Author) , 01.02.2013 , in: Informatik-Spektrum, 36, 1 , p. 90-98 , 9 p.Research output: Journal contributions › Journal articles › Education › peer-review
- Experimentieren mit Modellen
Andreas Möller (Author) , 01.02.2011 , in: Umweltinformatik - Newsletter, 48 , p. 8-11 , 4 p.Research output: Journal contributions › Journal articles › Research
- Methodische Behandlung interner Materialkreisläufe in der Materialflusskostenrechnung
Andreas Möller (Author) , Mario Schmidt (Author) , Tobias Viere (Author) , 01.12.2010 , in: Umweltwirtschaftsforum, 18, 3-4 , p. 203-208 , 6 p.Research output: Journal contributions › Journal articles › Research › peer-review
Contributions to collected editions/anthologies
- Enabling the identification of industrial symbiosis (IS) through information communication technology (ICT)
Anna Lütje (Author) , Martina Willenbacher (Author) , Andreas Möller (Author) , Volker Wohlgemuth (Author) , 08.01.2019 , p. 709-719 , 11 p.Research output: Contributions to collected editions/anthologies › Article in conference proceedings › Research › peer-review
- Sustainable Development and Material Flows
Andreas Möller (Author) , Beatrice John (Author) , Annika Weiser (Author) , 01.01.2016 Dordrecht , p. 219-230 , 12 p.Research output: Contributions to collected editions/anthologies › Contributions to collected editions/anthologies › Research › peer-review
- Computational modeling of material flow networks
Andreas Möller (Author) , 01.01.2015 , p. 301-311 , 11 p.Research output: Contributions to collected editions/anthologies › Article in conference proceedings › Research › peer-review
- Zwecke von betrieblichen Umweltinformationssystemen im Rahmen einer nachhaltigen Entwicklung
Andreas Möller (Author) , 01.01.2015 Bonn , p. 281-290 , 10 p.Research output: Contributions to collected editions/anthologies › Article in conference proceedings › Research › peer-review
- Accounting and Modeling as Design Metaphors for CEMIS
Andreas Möller (Author) , 01.01.2014 1 ed. , p. 119-130 , 11 p.Research output: Contributions to collected editions/anthologies › Article in conference proceedings › Research › peer-review
Activities
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Life Cycle Assessment and Cost Accounting on Corporations for Eco-Efficient Production Systems
Andreas Möller (Lecturer)
→Activity: Guest lectures › Research
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Life Cycle Assessment and Material Flow Analysis
Andreas Möller (Lecturer)
→Activity: Guest lectures › Education
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Sustainable Development
Andreas Möller (Lecturer)
→Activity: Guest lectures › Education
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A Material Flow Cost Accounting Approach to Improvement Assessment in LCA
Andreas Möller (Speaker) , Tobias Viere (Speaker) , Martina Prox (Speaker)
→Activity: Conference Presentations › Research
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Life cycle thinking and systems thinking - how to support systems thinking in material flow management
Andreas Möller (Speaker)
→Activity: Conference Presentations › Research
Courses
Das Feuer der KI hat längst auch die Universitäten erfasst. Vielleicht gilt in Bezug auf Nachhaltigkeit “Back to the roots”? Wenn man sich die den 1990er Jahren mit Umweltschutz und Nachhaltigkeit befassen wollte, studierte man KuWi und vertiefte sich in Öko-KuWi, und man wurde zum Öko-KuWi. Studiert man in Zukunft Nachhaltigkeits-KI? Zur Nachhaltigkeits-KI kann man aber nicht werden, aber man kann sie aufbauen, anpassen, mit Daten füttern usw. Das klingt ein wenig dystopisch, was aber immer schon bei KI galt.
Dabei ist es so, dass das Verhältnis von Gesellschaft und Computer von disruptiven Veränderungen ungefähr alle 15 Jahre geprägt gewesen ist: der Personal Computer, das Internet, Social Media. Der Unterschied besteht traditionell darin, dass die bisherigen Veränderungen erst mal mit Utopien verbunden worden sind: Dein eigener Computer, von Raum und Zeit entkoppelte Kommunikation, mit dem bemerkenswerten Hinweise, dass der Computer niemals die „echte“ Face-to-Face-Kommunikation ersetzen kann.
Diese Disruptionen haben in Bezug auf künstliche Intelligenz einen Effekt gehabt, auf den Sybille Krämer in den 1990er Jahren hingewiesen hat. Die KI wird nämlich mindestens seit den 1950er Jahren diskutiert. Sie stellte in den 1990er Jahren fest: „Die suggestive Kraft der Vision ‚Künstliche Intelligenz‘ verblaßt.“ (S.83). Und später spricht sie vom Mythenwechsel von der künstlichen Intelligenz zur künstlichen Kommunikation (S. 87). Die Erleichterung kann man sich vorstellen. Doch nun - 2026 - ist die KI wieder da, einschließlich der Frage, was an die Technik delegiert werden kann und was dem Menschen verbleibt (S. 86). Da stehen wir nun.
Aber Sybille Krämer will noch auf etwas anderes hinaus. Der Begriff des Künstlichen enthält implizit stets das, was für die künstliche Kommunikation gilt: Das Nicht-Künstliche des Menschen ist der Maßstab, mal bei der Kommunikation, mal bei der Intelligenz, und wir versuchen, das Künstliche auf einer eindimensionalen Skala zu verorten. Bei der Kommunikation konnten wir die Face-to-Face-Situation zum Ideal erklären, bei der KI sind wir uns nicht mehr ganz sicher. Manche selbsternannte Experten diskutieren die Frage, ob die Maschine darüber hinausschießt: Superintelligenz und ähnliche Spekulationen.
Das Neue des Computers besteht nach Sybille Krämer in seiner Andersartigkeit, und das Künstliche, die Kommunikation und die Intelligenz sind Metaphern, bei denen im Grunde unklar ist, ob sie überhaupt hilfreich sind. Der Computer arbeitet völlig anders als das, was der Mensch sonst so entwickelt, und dringt zugleich zeitnah in die Alltags- und Lebenswelt der Menschen ein: heutige Smartphone in der Hosentasche sind ungefähr 100.000x so leistungsfähig wie die Supercomputer der 1970er Jahre. Krämer spricht von Monstrosität der andersartigen Maschine (S. 86), und dennoch ist der Rechner genau das: ein Rechner. Die Informatiker:innen würden sagen: Es bleibt eine Turing-Maschine, mehr geht nicht.
Was das Andersartige ausmacht, besteht darin, dass es dem Menschen gelungen ist, dass diese einfachen Rechner Berechnungen in unfassbarem Umfang in unfassbar hoher Geschwindigkeit vornehmen. Wenn uns erklärt wird, wie die generative KI so funktioniert, dann erfahren wir, dass die KI immer nur das nächste Wort mit der höchsten Wahrscheinlichkeit berechnet – und damit das funktioniert, wird sie mit möglichst allen Texten gefüttert, die uns so zur Verfügung stehen.
Vor vielleicht 15 Jahren haben dann Programmier:innen und Firmen gesagt: OK, das probieren wir mal aus, mal sehen, was das bringt. Vielleicht kann man ja den Menschen beim Eintippen von Messages unterstützen und passende Vorschläge machen (kennen wir nun). Sicher waren sie überrascht, als sie mit dem Ergebnis herumexperimentierten: Die (englische) Grammatik stellt kein Problem dar (was allein schon sehr erstaunlich ist), Zusammenfassungen von etablierten Wissensgebieten klingen richtig gut (hätte man selbst kaum besser hinbekommen), Regeln, Vorschriften und Routine werden sowohl beachtet als auch erzeug... Da drängt es sich auf, von generativer KI zu sprechen.
Zugleich kann man die Experimente, welche die Entwickler:innen mit den ersten Prototypen gemacht haben, nun auch nachvollziehen - und das nach wenigen Jahren (seit 2025 bereits mit der Google-Suche). Das mache ich gern mal. Neulich in Lüneburg, ich muss etwas warten, höre ich einen interessanten Satz – und der ging mir nicht aus dem Kopf: Was ist gemeint, wenn jemand sagt: Ich hätte gern eine Studenten-Pause? Ich habe einfach Gemini gefragt. Die Antwort: Wenn jemand sagt, er hätte gern eine „Studenten-Pause“, ist damit meist ein Urlaubssemester gemeint. Dies ist eine offizielle, von der Hochschule genehmigte Unterbrechung des Studiums für die Dauer eines oder mehrerer Semester. Das konnte irgendwie nicht stimmen, denn das haben Mitarbeitende des Leuphana-Hausdienstes beim Bäcker gesagt.
Vor diesem Hintergrund können im Seminar folgende Inhalte abgedeckt werden:
• Verstehen der Geschichte und der verschiedenen Interpretationen und Formen von KI
• Das Künstliche, die künstliche Kommunikation und vor allem die künstliche Intelligenz als Metaphern, welche das Ausmaß des Rechnens einer Maschine verbergen
• Von der Mühsal, (menschliche) Intelligenz zu erwerben, und die (stets als problematisch angesehene) Auslagerung auf Maschinen (schon beim Taschenrechner)
• Die aktuelle Form der KI: generative KI; Verstehen der Ideen dahinter: Berechnung des nächsten Worts; Fragen der Korrektheit: Was ist richtig? Korrekte Berechnung vs. Korrekte inhaltliche Antworten
• Nicht die Andersartigkeit der Maschine (Krämer) sondern die Andersartigkeit des Menschen: die Situiertheit, die Geworfenheit, die verschiedenen Formen des Handelns, das Entstehen einer eigenen Lebensgeschichte, …
• Das wiederkehrende Überschätzen der KI und die Simulation des Verstehens, bereits bei Weizenbaum, daraus resultierende Befürchtungen und Dystopien, Gefühle der Obsoleszenz (wir werden durch Maschinen ersetzt), KI-Forschende als selbsternannte Angstmacher:innen
• Soziale Systeme (Luhmann) als spezielle Formen der Routinisierung und der Zugriff der KI auf die routinierten Prozesse: KI als Gegenmittel zur Bürokratisierung
• Zugriff der Maschine auf Wissensdomänen, etablierte Konzepte und Paradigmen und etablierte Interdisziplinarität, Konsequenzen für der Organisation universitärer Lehre
• Berechnen und Formalisierung: Das Auftreten und (teilweise) Schließen von Formalisierungslücken, Zugriff der Maschine auf alles, was sich routinisieren lässt
• Das selbstgemachte Problem bürokratisierter Bildungseinrichtungen
• Die Bürokratisierung des Sich-Kümmerns um Nachhaltigkeit wie Richtlinien, Stellenbeschreibungen für Umwelt- und Nachhaltigkeitsbeauftragte, das Erreichen oder Ersetzen von Nachhaltigkeit von Regeln, Prinzipien, Vorschriften, Genehmigungen, (Über-) Prüfungen: Zugriff auf die dabei auftretenden Formalisierungslücken? Nimmt uns die KI solche Jobs weg?
• Nutzung von lokalen Large Language Models (LLMs), Personal KI; wir probieren es einfach mal praktisch aus
• Herstellen spezieller Kontexte (Fine-Tuning für bestimmte Wissensdomänen, Request Augmented Generation (RAG), Prompt Stuffing); auch hier: wie probieren es einfach aus
• Handeln von KI vom Erzeugen von Texten/Antworten bis zum Model Context Protocol (MCP)
• Die neue Landplage: AI Slop
Natürlich sind das zu viele Themen für ein Seminar. Die Liste zeigt aber die ganze Bandbreite.
Topics of the module:
o Open Data Initiatives
o The benefit of private data
o Applications for a sustainable cities, homes, grids
o Legal, bureaucratic, political , technical, judicial barriers
Data access – but in a legal way
o Personal rights regarding data in different countries
o Trust and consumer protection
Technical approaches to deal with Big Data
o Identification and authorization
o Security gap and hazard
o Access control and guidelines
o Big Data in the "Cloud"
o AI / LLMs, word embeddings, transformers
o Blockchains
A new social context for data usage
o Coordination of interests
o Data being a currency?
o Focus on the user
o ML and racism
The modeling and simulation approaches comprise two steps or tasks: (1) the specification of a system of equations and (2) the calculation of solutions. Software tools provide support for both tasks. They provide an appropriate user interface (e.g. direct manipulation of objects and properties instead of equations) and a calculation engine (solvers).
Different strategies to specify and to solve equations are required: (1) Systems of linear algebraic equations (efficiency analyses like cost accounting or life cycle assessment), (2) System of non-linear algebraic equations (steady state in material and energy flow systems), (3) Systems of ordinary differential equations (dynamics of stocks).
So, core topics of the seminar are: Application of solution methods for linear equations, approaches to solving sets of nonlinear equations, Material flow accounting (MFA) & LCA as accounting systems for material and energy flows and stock, Assessment of environmental impacts of products, services and decisions.
Das klingt nach viel Arbeit und auch irgendwie abschreckend, ist es aber nicht. Hier kommen sog. Datenbanken im Zusammenspiel mit Software ins Spiel. Die enthalten die Daten zu zahlreichen Vorprodukten und auch für die Abfallentsorgung. Wenn Sie zum Beispiel verschiedene Getränkeflaschen vergleichen wollen, finden Sie bereits alle Rohstoffe wie Aluminium, Glas oder auch Kunststoffe, auch Daten zu Aluminiumabfällen usw. finden sich. Die Datenbanken stellen also ein Hintergrundmodell zur Verfügung, in das sich Ihr Vordergrundmodell einbettet. Regelmäßig bestehen die Vordergrundmodelle nur aus wenigen Prozessen - wenn man weiß, wie es geht.
Irgendwie hat sich in den Köpfen festgesetzt, dass es beim LCA immer nur um materielle Verbrauchsprodukte geht: Taschentücher, Getränkeverpackungen usw. Und es stimmt: Es geht um den Stoff- und Energieaustausch mit der natürlichen Umwelt. Das bedeutet aber nicht, dass auch der Ausgangspunkt direkt ein materielles Produkt ist. Im Gegenteil: Es geht um den immateriellen Nutzen, den wir aus materiellen Produkten ziehen können. Das schließt auch unsere schöne neue und digitale Welt ein: von Posts in sozialen Medien bis hin zur Nutzung von AI (wir sollen uns ja nicht bei der AI bedanken ;-). Dabei verdeutlicht sich, dass wir "Bestände" schaffen, die wir dann nutzen können, PKW, Flugzeuge, Computer-Hardware, aber auch LLMs.
Die Dauerhaftigkeit von Beständen mag als Randerscheinung des Life Cycle Assessments eingestuft werden. Sie ist aber konstituierendes Element des den Modellen zugrunde liegenden Ausschnitts des sozio-technischen Metabolismus. Auf diesen Aspekt weist etwa Hannah Arendt hin: the durability oft he world. „The work of our hands … fabricates the sheer unending variety of things whose sum total constitutes the human artifice. They are mostly, but not exclusively, objects for use and they possess the durability Locke needed for the establishment of property, the ‘value’ Adam Smith needed for the exchange market” (Arendt 1958, p. 136). Sie weist darauf hin, dass der sorgfältige Gebrauch die Dauerhaftigkeit nicht gefährdet und die dauerhaften Dinge am Ende auch den Menschen 'beherbergen'. Sie dürfte dabei nicht an LLMs, Wasserflaschen, Smartphones und Handy-Hüllen gedacht haben. Die sind aber bestimmt eingeschlossen.
Da geraten die Datenbanken derzeit noch an ihre Grenzen: Wie lange nutzt man ein Smartphone? Wie lange ein Laptop? Aber wir fangen klein an, bei den Zahnbürsten, Wasserflasche, Kaffeebecher, das Mittagessen, die bedruckte Seite Papier, die Anreise zur Uni...
Falls das Alte Sie nicht so anspricht, können Sie sich auch gern in aktuelle Revolutionen einklinken. Wie ging das eigentlich los mit den Block Chains? Oder: Was sind eigentlich die Word Embeddings? Und wieso ein so seltsamer Name? Vielleicht ein paar Schritte zurück: Hilbert, Gödel und Turing?
Es handelt sich um ein Seminar, das sich in exemplarischer Form auf die Vorlesungsinhalte bezieht und einzelne Themenkomplexe vertieft. Anfang der 1970er Jahre befand sich Jay Forrester in einem Flugzeug und skizzierte ein Welt-Modell mit Hilfe der von ihm vorgeschlagenen Modellierungsmethode System Dynamics. Er kam von einem Treffen mit dem Club of Rome zurück , und es ging um die Modellierung der „Grenzen des Wachstums“. Das Modell zeigte deutlich, dass es „weiter so“ nicht geht. Die von ihm modellierten Grenzen des Wachstums sind aktueller denn je. Jay Forrester würde eine nachhaltige Entwicklung wohl als eine Art Gleitpfad sehen, mit nicht allzu großer Dynamik. Wir wollen uns im Seminar mit der Dynamik von Systemen befassen. Insbesondere werden folgende Themen bzw. Fragestellungen behandelt:
1. System Dynamics als Beispiel der Nutzung von disziplinenübergreifenden Methoden: von der praktischen Nutzung für nachvollziehbare Problemstellungen (Allmende-Problem, Corona o.ä.) hin zum Verstehen komplexer, dynamischer Prozesse.
2. Umgang des Menschen mit dynamischen Systemen, Defizite.
3. Zugang zu den Problemlagen und ihrer Modellierung.
4. Aufbau und Simulation anhand verschiedener praktischer Beispiele (Skript und Software (windows-basiert!) werden zur Verfügung gestellt)