Climate Justice Lab: 2. Workshop und Abschlussveranstaltung
12.03.2026
Welche Rolle spielen (inter-)nationale Gerichte in Zeiten des Klimawandels? Und ziehen sie Fragen der (Klima-)Gerechtigkeit bei ihren Entscheidungen in Betracht?
Die vergangenen Jahre waren geprägt durch wegweisende Entscheidungen internationaler wie nationaler Gerichte zum Klimawandel und seiner Begegnung mit rechtlichen Mitteln. So veröffentlichten sowohl der IGH als auch der Inter-Amerikanische Gerichtshof für Menschenrechte im Jahre 2025 weithin beachtete Gutachten und legten damit den Grundstein für eine intensivierte(re) Auseinandersetzung des internationalen Rechts mit dem Klimawandel, seinen Folgen und den sich für die Staaten daraus ergebenen Konsequenzen.
Um diese Punkte näher zu beleuchten und um die Frage zu erörtern, inwieweit bei den jüngst in diesem Kontext vonstatten gegangenen Entwicklungen Fragen der (Klima-)Gerechtigkeit Berücksichtigung gefunden haben, organisierte das Joachim-Herz-Promotionskolleg im Wintersemester 2025/26 gemeinsam mit der Tilburg Law School sowie der Wageningen University & Research die zweite Auflage des Climate Justice Lab.
Vom 12. bis 13. März 2026 fand nun der zweite und damit letzte Workshop dieses Formats in Tilburg statt – und bot den Teilnehmenden die Gelegenheit, ihre Forschungsergebnisse, die Zuschnitte ihrer Forschungsarbeiten und einen Ausblick auf mögliche Veröffentlichungsformate zu präsentieren.
Darüber hinaus nutzten wir auch in diesem Jahr wieder die Gelegenheit, Expert:innen aus dem Themenfeld zu dieser Veranstaltung einzuladen, um mit ihnen unsere Ergebnisse zu diskutieren und um diese in Form einer öffentlichen Veranstaltung zu präsentieren. Wir danken vielmals Dr. Juan Auz (Tilburg University), Dr. Laura Mai (University of Amsterdam) und Professor Dr. Corina Heri (University of Antwerp) für ihren Input und ihre Beiträge zu diesem Format.


