Leuphana Law School


Am 04. November 2019 hat die Leuphana, vertreten durch Ihren Präsidenten Prof. (HSG) Dr. Sascha Spoun sowie dem Leiter der Leuphana Law School Prof. Dr. Axel Halfmeier und Weltraumrechtsexpertin und Lehrende der Leuphana Law School Prof. Dr. Lesley Jane Smith, die Honorarprofessorenwürde an Dr. Bernhard Schmidt-Tedd verliehen.

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„Aber muss man dafür ein Mensch sein?“ Tim Dornis zum Schutz künstlicher Kreativität

28.10.2019 Oben ist die Ar­beit „Por­trait d'Ed­mond de Bel­amy“ zu se­hen. Es wur­de von ei­ner künst­li­chen In­tel­li­genz (KI) er­stellt. Der zu­grun­de­lie­gen­de Al­go­rith­mus wur­de von ei­ner Grup­pe von Künst­lern und Pro­gram­mie­rern, dem Kol­lek­tiv „Ob­vious“, pro­gram­miert. Im rech­ten un­te­ren Bild­rand ist eine Zei­le dar­aus als „Si­gna­tur“ no­tiert. Die Ar­beit er­ziel­te bei ei­ner Ver­stei­ge­rung im Auk­ti­ons­haus Chris­tie’s in Lon­don vor kur­zem über 400.000 Dol­lar.

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28.06.2019. Heute wurde Florian Keßenich an der Leuphana Law School promoviert. Der frühere wissenschaftliche Mitarbeiter des Lehrstuhls Dornis ist mittlerweile als Rechtsanwalt bei Bird & Bird in Hamburg tätig. Das Thema der Dissertation lautet "Berücksichtigung statutsfremder Sicherheits- und Verhaltensregeln gem. Art. 17 Rom II-VO am Beispiel grenzüberschreitender Prospekthaftung".

Die Arbeit befasst sich mit der Frage des anwendbaren Rechts bei internationalen Kapitalmarktgeschäften, insbesondere bei Aktienkäufen.
In einer detaillierten, sowohl juristischen als auch ökonomischen Analyse entwickelt der Verfasser eine methodisch überzeugende und praktisch handhabbare Lösung zur Bestimmung des sogenannten Marktortes als des für die Ermittlung des anwendbaren Rechts maßgeblichen Kriteriums. Die Arbeit leistet einen wichtigen Beitrag in der aktuellen Diskussion zum internationalen Prospekthaftungsrecht und darüber hinaus ganz allgemein zu Fragen internationaler Kapitalmarkttransaktionen.


Seit heute ist das Lehrbuch "Rechtswissenschaftliches Arbeiten" im Buchhandel erhältlich. Das Buch ist als begleitende Literatur zu den Veranstaltungen "Methoden des Rechts" sowie als Grundlage des Leuphana Legal Writing Lab konzipiert. Es ist entstanden aus der Lehre der Verfasser (Tim Dornis, Florian Keßenich und Dominik Lemke) in methodenorientierten Veranstaltungen der Leuphana Law School.

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Professor Dornis unterrichtet im Frühjahr 2019 als Global Professor of Law an der NYU Law School im Programm "NYU Law in Paris". Die NYU School of Law ist eine der führenden Juristen-Fakultäten der USA. Zugleich ist sie die einzige US-Universität, die ein Austauschprogramm für ihre Studierenden mit Standorten in Europa (Paris), Südamerika (Buenos Aires) und Asien (Shanghai) anbietet. Professor Dornis unterrichtet ein Modul zum europäischen und internationalen Wirtschafts- und Handelsrecht.

Zum Global Law Program der NYU hier

NYU Law in Paris Faculty hier


Projektpräsentation im Unternehmen: Studierende analysieren BGH-Entscheidung und bewerten die Konsequenzen für die Praxis

In Kooperation mit der E+S Rückversicherung AG, Hannover, hatte eine Studierendengruppe im Rahmen der Wahlpflicht II-Projektveranstaltung des WS 2018/19 ein aktuelles BGH-Urteil zum Haftungsrecht (BGH Urt. v. 17. 4. 2018 – VI ZR 237/17) zu analysieren. Insbesondere galt es, (geleitet) selbstständig haftungs- und deckungsrechtliche Aspekte aufzuarbeiten und diese hinsichtlich ihrer praktischen Relevanz abzuschätzen.

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Teilnehmer der Leuphana am MLMC

Leuphana-Team erreicht europäisches Halbfinale

 Erfahrungsbericht MLMC

Der hochrangige juristische Wettbewerb des Manfred Lachs Moot Court on Space Law ist mittlerweile fester Bestandteil des Bachelorprogramms Rechtswissenschaften der Leuphana. In diesem Jahr durften wir, Henri Beekmann, Ronja Christiansen und Jannis Wessel, unsere Universität vom 21.05. bis 24.05. in Lissabon bei diesem Wettbewerb international vertreten.

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Gesprächsforum: "Ehemalige berichten"

Zu Recht freuen sich Anna-Katharina Dusella und Zedlira Shefkiu über ihre gemeinsam verfasste, herausragende BA-Abschlussarbeit. Unter dem Titel „Neue Risiken, altes Recht“ haben sich die Alumnae mit – wie es in der internationalen Haftpflichtsparte heißt – emerging risks beschäftigt. Am Beipiel von Schädelhirntraumata durch Sportausübung haben sie das Thema, das aus den USA kommend nun auch Europa erreicht, unter haftungsrechtlichen und versicherungstechnischen Gesichtspunkten bearbeitet; praxisorientierte Risikomanagemetüberlegungen runden die Arbeit ab.

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"Vorsicht Interview!" Prof. B. Hohlbein und M. Paulokat analysieren Königsdisziplin von Public Relations

In einer zweiteiligen Veröffentlichung der Zeitschrift für Versicherungswesen (ZfV 24/17, 776 ff. und 1/18, 23 ff.) beleuchten Prof. Dr. Bernhard Hohlbein und Mathias Paulokat die journalistische Darstellungsform des Interviews als Königsdisziplin aktiver Pressearbeit. Sie behandeln dabei zahlreiche Aspekte der Vorbereitung, der Gesprächsführung und der Nachbearbeitung am Beispiel der Versicherungsbranche. Prof. Hohlbein, der sich schon länger mit dem Zusammenhang von Sprache und Recht beschäftigt, sagt: „Der Beitrag zeigt die hohe Relevanz der CEO-Kommunikation, … 

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Gesprächsforum: "Ehemalige berichten"

Studierende finden es immer wieder spannend und motivierend zugleich zu sehen, wohin die Karrieren von Ehemaligen führen können. In diesem Sinne hat auch Steffen Andrews, Dipl.-Wirtschaftsjurist (FH) und nun Leiter Personalmanagement bei einem der großen Arbeitgeber Lüneburgs die Studierenden mit seinem Karriereweg beeindruckt. 

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Gesprächsforum: "Ehemalige berichten"

Im Laufe der letzten Jahre hat eine ganze Reihe unserer erfolgreichen und international orientierten Absolventinnen und Absolventen den Weg in die Rückversicherungsbranche für sich entdeckt. Im November besuchten nun gleich zwei Ehemalige ihre alte Alma Mater. Im Rahmen des Gesprächsforums "Ehemalige berichten" haben diesmal Marco Braksiek (General Manager des Aviation and Space Departments, Hannover Re) und Markus Looft (seit Kurzem ebenfalls in der Abteilung tätig), referiert. Zunächst blickten die Vortragenden zurück auf ihr Studium, die Schwerpunktwahl und den in beiden Fällen nahtlosen Start in den Beruf. Im Hauptteil ihrer Präsentation erläuterten … 

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Abschlussarbeit bildet Grundlage einer Firmenveröffentlichung

Unmittelbar im Anschluss an sein Studium an der Leuphana Law School (LLS) hat Markus Looft seine Tätigkeit bei der Hannover Re im „Aviation and Space Department“ aufgenommen. Zuvor hatte unser Absolvent eine herausragende BA-Arbeit zum Thema „Auswirkungen der Fahrzeugautomatisierung auf die Versicherungswirtschaft in Deutschland“ geschrieben. Diese Arbeit, die von der E+S Rückversicherung AG – dem größten Kraftfahrt-Rückversicherer im deutschen Markt – zweitbetreut wurde, diente nun als Grundlage einer Firmenpublikation. Im Vorwort dieser Veröffentlichung hat Dr. Michael Pickel, Mitglied des Vorstands, die Kooperation mit der Leuphana Universität Lüneburg betont.

Die LLS gratuliert Herrn Looft zu diesem Erfolg und wünscht weiterhin alles Gute!


Professor Dornis hält Vortrag an der Benjamin N. Cardozo School of Law in New York

Im Rahmen der dieses Jahr vom 10. bis 11. August in New York stattfindenden “Intellectual Property Scholars Conference” trägt Professor Dornis zum US-amerikanischen Marken- und Lauterkeitskollisionsrecht vor. 

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Summer School 2017

From May 15 to May 28, the Leuphana Law School was hosting 26 students from the University of Texas Rio Grande Valley (UT-RGV), the Louisiana State University Shreveport (LSUS) and the Texas A&M University Kingsville (TAMUK) as part of this year's Summer School. The programme which is lead by Prof. Dr. Bernhard Hohlbein and Prof. Dr. Schomerus combines a variety of lectures, case studies and cultural activities in order to prepare the visiting students for a globalized working environment.

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Professor Dornis stellt rechtsempirische Studie in Cambridge, Oxford und am Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb vor

Wenn Unternehmen um Markenrechte streiten, geht es nicht selten um Milliardensummen. Ein noch nicht lange zurückliegendes Beispiel: Wem gehörte die Marke ‚Bayer’ – einem führenden Chemiekonzern in Europa oder dem amerikanischen Konkurrenten Sterling Drug, der das Kennzeichen ‚Bayer’ in den USA in den 1990er Jahren ebenfalls nutzte? Der Fall ging in den USA vor Gericht. Wie die Richter dort mit solchen und ähnlichen Streitfällen bis heute umgehen, das hat Tim Dornis, Universitätsprofessor für Bürgerliches Recht, Internationales Privat- und Wirtschaftsrecht, sowie Rechtsvergleichung in einer empirischen Studie zum US-Markenrecht untersucht.

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Projektpräsentation - Vom Phantomrisiko zur Unternehmenskrise

Heutzutage können bereits Spekulationen zu einer Unternehmenskrise führen. Was ist dann zu tun? Mit dieser Frage hatte sich ein Projektteam der Leuphana Law School im WS 2016/17 zu beschäftigen. Ein bis dato erfolgreicher Getränkehersteller sah sich plötzlich Gerüchten, dann einem Umsatzrückgang und nur wenig später nationalen und internationalen Haftungsklagen ausgesetzt. Der Grund für diese Entwicklung war in bizarr anmutenden Spekulationen zu sehen, die aber doch enormes Bedrohungspotenzial enthielten.

Die Ergebnisse der englischsprachigen Fallstudie (vgl. Zeitschrift für Versicherungswesen, ZfV (21) 2016, 663) wurden dem Vorstand des sponsernden Rückversicherers (E+S Rück / Hannover Rück) und dessen Gästen vorgetragen.

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DFG- und SNF-geförderte Forschungsarbeit zum internationalen Markenrecht erscheint bei Cambridge University Press

22.2.2017 - Jahrzehnte der Globalisierung von Kommunikation und Handelsströmen haben zu einem rasanten Anstieg internationaler Markenkonflikte geführt. Vor allem bei Werbung im Internet stellt sich die Frage nach welcher nationalen Rechtsordnung Streitigkeiten zwischen Wettbewerbern zu entscheiden sind. Die Praxis bietet umfangreiche Beispiele. Nach welchem Recht darf z.B. die Marke „Bayer“ benutzt werden, wenn zwei Pharmaunternehmen getrennt voneinander in Europa und in den USA jeweils ein Recht an der Marke erworben haben und die Werbemaßnahmen nach Europa und in die USA „überschwappen“. Ebenso stellte sich vor einiger Zeit die Frage, ob der US-Spielzeughersteller Mattel als Inhaber der Marke „Barbie“ der dänischen Band „Aqua“ den Liedtext „I’m a Barbie Girl ...“ auf Grundlage des US-amerikanischen Rechts untersagen lassen konnte. Schließlich war zu entscheiden, wem die Rechte am Bandnamen „The Beach Boys“ Jahre nach Auflösung der Band zustanden – vor allem aber nach welchem Recht (USA oder Großbritannien) der Fall zu entscheiden war.

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"Global Classroom" - Kooperation mit der Stanford University (USA), der Windsor University (Kanada) und der Tilburg Universität (Niederlande)

Im Rahmen des von der University of Glasgow und der Leuphana angebotenen Masterstudiengangs International Economic Law wurde in diesem Wintersemester das Seminar "Internationales Privatrecht" mit dem aktuellen Schwerpunkt Sammelklagen angeboten. Neben den ausgetauschten Video-Beiträgen boten die Sitzungen im "Global Classroom" den Studierenden die Möglichkeit, virtuell mit Professoren und Studierenden der Partneruniversitäten transnationale Themen wie Prozessfinanzierung und Sammelklage-Systeme zu erörtern. Diese innovative Form des akademischen Austauschs unterstreicht den internationalen Ansatz des englischsprachig durchgeführten Masterprogramms.

Zum Video


Leuphana Law School

In der Leuphana Law School sind die an der Leuphana tätigen Rechtswissenschaftlerinnen und Rechtswissenschaftler zusammengeschlossen, um die juristischen Studienprogramme der Leuphana zu koordinieren und weiterzuentwickeln. Insbesondere tragen wir im Bachelor-Studium die Verantwortung für den Major Rechtswissenschaften (Unternehmens- und Wirtschaftsrecht), der sich durch eine internationale Ausrichtung und die interdisziplinäre Einbettung in das Leuphana College auszeichnet sowie zugleich die Grundlagen der Rechtswissenschaft auf universitärem Niveau vermittelt. Auch die Programme in den Bereichen Master und Promotion sind international und interdisziplinär aufgestellt. Mit der Leuphana Law School setzen wir unter den heutigen Rahmenbedingungen den Innovationspfad fort, der am Standort Lüneburg mit der seinerzeit erstmaligen Ausbildung zum Diplom-Wirtschaftsjuristen bereits 1994 eingeschlagen wurde.

Zur Evaluation der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen


Forschung

Das Ziel der Forschung der Leuphana Law School ist die Entwicklung einer transnational ausgerichteten Rechtswissenschaft, die sich den Sozialwissenschaften, der Empirie und der Praxis zuwendet, um Antworten und Lösungen für gesellschaftliche Probleme des 21. Jahrhunderts zu finden. Das interdisziplinäre und internationale Forschungsprofil stellt gesellschaftlich und politisch relevante Themen in den Mittelpunkt, insbesondere die Regulierung von Gesellschaft und Ökonomie unter den Bedingungen der Globalisierung.

Die For­schungs­schwer­punk­te an der Leu­pha­na Law School sind:

  1. Private Law
  2. Global Law
  3. Corporate Law
  4. Competition & Regulation
  5. Sustainability & Law

In allen Forschungsschwerpunkten bestehen Kooperationen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den Be­rei­chen Be­triebs­wirt­schafts­leh­re, Volks­wirt­schafts­leh­re, Nach­hal­tig­keits­wis­sen­schaf­ten und Kulturwissenschaften.



Offene Stellen

Stellenangebote finden Sie unter folgendem Link:

http://www.leuphana.de/services/career-service/jobs-praktika-aktuell.html