Prof. Dr. Christine Sälzer
21335
Lüneburg,
Universitätsallee 1, C1.226
Fon +49.4131.677-1685 (Sekr.), christine.sälzer@leuphana.de
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Lehrveranstaltungen
Schulabsentismus ist ein komplexes Bildungs- und Teilhabeproblem, bei dem individuelle, familiäre, schulische und sozialräumliche Bedingungen ineinandergreifen. Im Seminar wird Schulabsentismus zunächst begrifflich, theoretisch und empirisch erschlossen. Im Mittelpunkt steht anschließend die Frage, wie sich unterschiedliche Erscheinungsformen, Ursachen und Bearbeitungsweisen von Schulabsentismus aus der Perspektive der unmittelbar Beteiligten verstehen und für die Planung außerschulischer Bildungsangebote nutzbar machen lassen.
Hierzu entwickeln die Studierenden eine Fallstudie auf der Grundlage eines leitfadengestützten Interviews. Als Gesprächspartner kommen beispielsweise von Schulabsentismus betroffene oder ehemals betroffene Personen, Eltern sowie Fachkräfte aus Schule, Schulsozialarbeit, Jugendhilfe, Jugendamt, Justiz oder anderen unterstützenden Institutionen in Betracht. Die im Interview gewonnenen Perspektiven werden systematisch ausgewertet und mit theoretischen Ansätzen sowie empirischen Befunden zum Schulabsentismus verknüpft.
Auf dieser Grundlage werden Bedarfe, Zugangsbarrieren und Unterstützungsansätze herausgearbeitet, die für die Planung außerschulischer Bildungsangebote für schulabsente oder von Schulabsentismus bedrohte Kinder und Jugendliche relevant sind. Ziel ist es, an einem konkreten Fall das Zusammenspiel individueller und institutioneller Bedingungen zu rekonstruieren und daraus Ansatzpunkte für Prävention, Intervention, Reintegration und die Gestaltung außerschulischer Bildungsangebote abzuleiten.
Hierzu entwickeln die Studierenden eine Fallstudie auf der Grundlage eines leitfadengestützten Interviews. Als Gesprächspartner kommen beispielsweise von Schulabsentismus betroffene oder ehemals betroffene Personen, Eltern sowie Fachkräfte aus Schule, Schulsozialarbeit, Jugendhilfe, Jugendamt, Justiz oder anderen unterstützenden Institutionen in Betracht. Die im Interview gewonnenen Perspektiven werden systematisch ausgewertet und mit theoretischen Ansätzen sowie empirischen Befunden zum Schulabsentismus verknüpft.
Auf dieser Grundlage werden Bedarfe, Zugangsbarrieren und Unterstützungsansätze herausgearbeitet, die für die Planung außerschulischer Bildungsangebote für schulabsente oder von Schulabsentismus bedrohte Kinder und Jugendliche relevant sind. Ziel ist es, an einem konkreten Fall das Zusammenspiel individueller und institutioneller Bedingungen zu rekonstruieren und daraus Ansatzpunkte für Prävention, Intervention, Reintegration und die Gestaltung außerschulischer Bildungsangebote abzuleiten.