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Ninja Müller, M.Sc.

21335 Lüneburg, Universitätsallee 1, C1.203
Fon +49.4131.677-2373, ninja.mueller@leuphana.de

Werdegang

Ninja Müller arbeitet seit 2024 am Institut für Bildungswissenschaft im TrICo-Projekt und war davor seit 2021 im Centre for Sustainability Management als Teil des MBA Sustainability Management Teams.

Sie promoviert zu Dekolonialisierung und Deanthropozentralisierung von Meeresbildung an der Universität Vechta. Ihre Masterabschlüsse erlangte sie in Bildung für nachhaltige Entwicklung an der Göteborg Universität und in Marine Biological Resources mit Schwerpunkt auf Ecology and Conservation im international joint Masters programm IMBRSea. Ihren Bachelorabschluss in Umweltwissenschaften erlangte sie an der Leuphana Universität Lüneburg.

Forschungsgebiete

Ninja Müller erforscht die Deanthropozentralisierung akademischer Meeresbildung und untersucht Interessen jenseits menschlicher Perspektiven. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Zusammenspiel von Speziesismus und Terrestrialismus als nachteilige Faktoren für den Meeresschutz und die Bildung für eine nachhaltige Meeresentwicklung. Darüber hinaus umfassen Ninjas Forschungsinteressen erfahrungsorientiertes Lernen, Studien zur Geschlechtervielfalt und den Einsatz immersiver Medien in der Bildung.

Publikationen

Beiträge in Sammelwerken

  1. The Global Marine Curriculum: Academic Pathways for Sustainable Marine Development
    Ninja Müller (Autor*in) , 12.03.2026 , S. 289-303 , 15 S.

    Publikation: Beiträge in Sammelwerken › Kapitel › Forschung › begutachtet

  2. Digital Worlds for Blue Tourism: The Case of Extended Realities in Tourism Futures
    Michal Lovecky (Autor*in) , Ninja Müller (Autor*in) , 11.11.2025 Bristol , S. 183-196 , 14 S.

    Publikation: Beiträge in Sammelwerken › Aufsätze in Sammelwerken › Transfer › begutachtet

  3. Schulentwicklung kooperativ gestalten: Eine wissenschaftliche Perspektive auf die (Grund-)Schule der Zukunft
    Lisa Hofmann (Autor*in) , Marc Kleinknecht (Autor*in) , Florian List (Autor*in) , Ninja Müller (Autor*in) , Hariet Schellig (Autor*in) , Dennis Wohlfeil (Autor*in) , 01.01.2025 Ebestorf , S. 141-147 , 7 S.

    Publikation: Beiträge in Sammelwerken › Aufsätze in Sammelwerken › Transfer

Lehrveranstaltungen

Tiere im Klassenzimmer wirken sich positiv auf das Verhalten und die Lernprozesse von Schüler*innen aus – etwa in den Bereichen Kognition, soziale und emotionale Kompetenz und Motorik (Brelsford et al., 2017). Der Einsatz von Tieren als emotionale Stütze, Lernbegleiter und Anschauungsobjekt – um Schüler*innen das Erleben und Kennenlernen der natürlichen Umwelt zu ermöglichen – ist daher ein beliebter Ansatz, der zunehmend von Lehrkräften verfolgt wird (Abat-Roy, 2021; Gee et al., 2025).
Der Einsatz von Tieren zur Bereicherung der Lernerfahrung von Schüler*innen liegt jedoch selten im Interesse des Tieres; anders ausgedrückt: Die Interessen der Tiere werden bei der Konzeption von Interventionen mit Tieren in der Schule kaum berücksichtigt (Gunnarson Dinker & Pedersen, 2016; Pedersen, 2010). Dieses Seminar untersucht, wie Interventionen mit Tieren in der Schule so gestaltet werden können, dass sie sowohl den Schüler*innen als auch den Tieren zugutekommen. Dabei wird der Ansatz der „Critical Animal Pedagogy“ (Kritische Tierpädagogik) nach Pedersen (2010) angewandt, eingebettet in eine fundierte theoretische Einführung in die „Critical Animal Studies“ (Taylor & Twine, 2014).
Voraussichtlich in Zusammenarbeit mit niedersächsischen Schulen aus der „Leuphana Innovation Community Schulentwicklung und Leadership“ sowie mit Tierschutzorganisationen aus Lüneburg entwickeln Sie tierpädagogische Interventionen und haben je nach Auslastung die Möglichkeit, einen Praxistransfer ihrer theoretisch fundierten Arbeit zu gestalten.
Nächster Termin:
Montag, 19.10.2026 um 14:15 Uhr