Bachelor: Major Kulturwissenschaften

Bachelorprogramme

Medien und KulturtechnikMusik und auditive Kultur

Bachelorprogramm: Medien und Kulturtechnik

Im Vertiefungsfach Medien und Kulturtechnik erwerben Sie die analytischen, theoretischen, praktischen und intellektuellen Kompetenzen, um die technischen und medialen Dimensionen von Kultur zu erforschen und deren grundsätzlichen Stellenwert für Kultur zu verstehen.

Übersicht

  • Abschluss: die Vertiefung Medien und Kulturtechnik kann nur in Kombination mit dem Hauptfach (Major) B.A. Kulturwissenschaften studiert werden
  • Umfang: das Vertiefungsfach muss mindestens im Umfang von 25 CP studiert werden, wobei maximal 40 CP erworben werden dürfen
  • Regelstudienzeit: drei Semester
  • Studienbeginn: zweites Semester (Sommersemester)

Profil

Die unterrichteten Methoden und Ansätze ermöglichen dabei ein kritisches Verständnis von Kultur als Technik, worauf der Begriff der Kulturtechnik paradigmatisch verweist. Für einen kulturtechnischen Zugriff auf Kultur bedarf es zunächst einer insgesamt veränderten Wahrnehmung von Kulturgeschichte als Mediengeschichte, als Geschichte kultureller Produktion und der diversen sie ausmachenden Operationsweisen, schließlich als Geschichte der Möglichkeitsbedingungen unseres Wissens.  Ins Zentrum der Betrachtung rücken so die mannigfaltigen Erscheinungen von Kultur. Die Fokussierung entsprechender Zäsuren in der Geschichte eröffnet dabei auch eine neue Perspektive auf die Evolution von Technik und ihren Einfluss auf die Organisation und Verflechtung von Medien und kulturellen Praktiken.  Einerseits machen Medienumbrüche die technische Infrastruktur einer Kultur wie Buchdruckmaschinen, Kinematographen, Kameras, Institutionen, Labore, Kommunikationsnetzwerke, Computer und sensorische Umwelten überhaupt erst sichtbar. 

Module

Beruf & Karriere

Potentielle Berufsfelder finden sich vor allem im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft: So qualifiziert Sie das Studium des Vertiefungsfachs insbesondere für Tätigkeiten in Presse-, Marketing- und PR-Abteilungen von Unternehmen. Darüber hinaus können Sie auch als Journalistin oder Journalist für Digital- und Printmedien arbeiten.  Das Vertiefungsfach Medien und Kulturtechnik eignet sich darüber hinaus als Grundlage für eine Karriere in der medien- und kulturwissenschaftlichen Forschung sowie in der Entwicklung und Gestaltung von digitalen und sozialen Medienumgebungen.

Bachelorprogramm: Musik und auditive Kultur

Das Vertiefungsfach Musik und auditive Kultur vermittelt Grundlagen sowie Einzelaspekte einer medien- und kulturwissenschaftlich erweiterten Musikwissenschaft. Insbesondere die kulturelle Aneignung der elektronischen und digitalen Medien sowie interkulturelle Fragen bilden den Hintergrund der erweiterten Sicht auf aktuelle auditive Prozesse und Phänomene.

Überblick

  • Abschluss: die Vertiefung Musik und auditive Kultur kann nur in Kombination mit dem Hauptfach (Major) B.A. Kulturwissenschaften studiert werden
  • Umfang: das Vertiefungsfach muss mindestens im Umfang von 25 CP studiert werden, wobei maximal 40 CP erworben werden dürfen
  • Regelstudienzeit: drei Semester
  • Studienbeginn: zweites Semester (Sommersemester)

Profil

Grundlagen medienbezogener Gestaltung werden in den Modulen Musiktheorie und Auditive Gestaltung thematisiert, ergänzt um eine historische Perspektive auf Gattungen und Stile im Modul Musikgeschichte. Gegenstand sind dabei Stile der ernsten Musik ebenso wie die Entwicklungslinien populärer Musik.  Eine Reihe weiterer Module erlaubt eine individuelle Schwerpunktbildung, sowohl im Bereich theoretischer Diskurse (Musikästhetik, Musik und auditive Kultur, Musikkulturen der Gegenwart) als auch in ökonomischen und gestalterischen Praxisfeldern (Studiopraxis, Musikwirtschaft).  Damit können Sie sich unter dem Dach einer kulturwissenschaftlichen Orientierung eine breite Palette theoretischer, gestalterischer und wirtschaftlicher Aspekte auditiver Kultur erschließen.

Module

2. Semester:

3. Semester:

4. Semester

Beruf & Karriere

  • Management in Musikverlagen, Labels, Webagenturen, Mobile und Internet-Dienstleister
  • Veranstaltungsmanagement, -beratung und -betreuung in klassischer, zeitgenössischer und populärer Musik
  • Musikmarketing
  • Medien- und Musikjournalismus im TV, Hörfunk und Printbereich
  • Selbständige Tätigkeiten im Bereich Audioproduktion und -vermittlung (Hörbücher, Webradio)
  • Wissenschaftliche Berufe nach Weiterqualifikation im Master