Lehrveranstaltungen

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Prof. Dr. Rolf Großmann

Principles of Music and Audio Production in the Phonographic Age


Einführung in die Theorie und Praxis auditiver Gestaltung.

Die Veranstaltung geht davon aus, dass Praxisfelder und musikalisches Wissen aufeinander zu beziehen sind. Sie wendet sich an Studierende, deren Studienschwerpunkt sich eher auf die populären und medienvermittelten Musikformen bezieht. Nach einer kurzen Einführung in die Grundlagen der traditionellen Schriftkultur der Musik (Notenschrift, Skalenbildung, Funktionstonalität; das parallele Einführungsmodul "Musiktheorie" im KuWi Bachelor behandelt diese Themen eingehend) stehen die Gestaltungsstrategien in den phonographischen und digitalen Medien (Sampler, Synthesizer, Sequenzer) im Zentrum der Veranstaltung. Diese werden sowohl theoretisch als auch praktisch (in der dazugehörigen Übung) behandelt.

Ziel: Grundwissen und praxisorientiertes Verständnis musikalischer und auditiver Gestaltung in und mit den Medien;

Urteilsfähigkeit und nachhaltige Einschätzung der gestalterischen Qualität kultureller Produkte im auditiven Bereich

Audio Production Group A


Übung zum Seminar "Auditive Gestaltung":

Praktische und theoretische Vertiefung, Hörübungen, Diskussion des Seminarstoffs.

Ziel: Fähigkeit zur praktischen Umsetzung der Seminarinhalte.

Audio Production Group B


Übung zum Seminar "Auditive Gestaltung":

Praktische und theoretische Vertiefung, Hörübungen, Diskussion des Seminarstoffs.

Ziel: Fähigkeit zur praktischen Umsetzung der Seminarinhalte.

Audio Production Group C


Übung zum Seminar "Auditive Gestaltung":

Praktische und theoretische Vertiefung, Hörübungen, Diskussion des Seminarstoffs.

Ziel: Fähigkeit zur praktischen Umsetzung der Seminarinhalte.

Phonographic Work 1877/2021. Materiality and musical material


Die „Musik stammt aus der Feder von…“ ist häufig im Feuilleton zu lesen. Diese Metapher für ein Gestalten von Musikstücken zeigt, wie stark auch im 21. Jahrhundert noch unsere Vorstellungen von der Schriftkultur vergangener Jahrhunderte geprägt sind. Musik wird heute jedoch kaum mehr 'geschrieben', sondern zumeist an einer Digital Audio Workstation zusammengesetzt ('komponiert'). Diese Entwicklung ist keineswegs eine Neuerung digitaler Kultur, bereits mit der Erfindung des Grammophons durch Thomas A. Edison 1877 verändert sich die kulturelle Praxis musikalischer Produktion (und Rezeption). Phonographie wird zum zentralen Medium des Erinnerns und Gestaltens, die kompositorische Arbeit mit der Schriftlichkeit der Notation wird zur „Phonographischen Arbeit“. Das Seminar beschäftigt sich mit diesem Wandel unter dem Gesichtspunkt des Materials. Dazu zählen die materielle Beschaffenheit der Umgebungen auditiven Gestaltens ebenso wie die Diskurse um Material und Materialität, die sich ausgehend von Theodor W. Adornos Materialbegriff bis zum "Ontological Turn" (Thompson) des "new materialism" (Cox) bilden. Anhand von konkreten materiellen Verfahren und Musikbeispielen von der Grammophonwalze über die Vinyl-Schallplatte bis zur digitalen Studiosoftware wollen wir diese Diskurse erörtern.

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