Ann Cathrin Frank
Werdegang
Studium der Kulturwissenschaften an der Leuphana Universität (B.A.) sowie Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Wien (M.A.) Seit November 2025 Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Promotionsstudentin an der Professur für Deutsche Literaturwissenschaft, Leuphana Universität. Forschungsschwerpunkte: Medical Humanities, Sozialgeschichte der Literatur, (Sprach-)Bildlichkeiten.
– seit 11/2025 Leuphana Universität Lüneburg, Deutschland
Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin an der Professur für Deutsche Literaturwissenschaft
– 10/2018 – 03/2023 Universität Wien, Österreich
Masterstudium der Vergleichenden Literaturwissenschaft, Master of Arts
– 10/2024 – 04/2018 Leuphana Universität Lüneburg, Deutschland
Bachelorstudium der Kulturwissenschaften, Bachelor of Arts
Beruflicher Werdegang
– 04/2022 – 10/2025 Österreichische Nationalbibliothek, Wien, Österreich
PR, Kommunikation und Marketing für das Haus der Geschichte Österreich
– 09/2019 – 01/2022 MuseumsQuartier Wien, Österreich
Kommunikation und Kultur- und Kunstvermittlung
Lehrtätigkeiten
– 04/2023 – 10/2025 Arbeiter-Samariter-Bund, Wien, Österreich
Deutschsprachkurse A1/A2
– 09/2019 – 01/2022 MuseumsQuartier Wien, Österreich
Kultur- und Kunstvermittlung
Projekte
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Die Patientin. Zur literarischen Konstruktion eines Phänomens
Ann Cathrin Frank (Wissenschaftliche Projektleiter*in)
Projekt: Dissertationsprojekt
Aktivitäten
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Krankheitserfahrung als strukturelle Gewalt: Stigmatisierung und Widerstand in Christa Wolfs <i>August</i>
Ann Cathrin Frank (Sprecher*in)
Aktivität: Konferenzvorträge › Forschung
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Sarah Kirsch: Trauriger Tag
Ann Cathrin Frank (Sprecher*in)
Aktivität: Vorträge in anderen Veranstaltungen › Lehre
Lehrveranstaltungen
Sontags Beobachtung verweist darauf, dass Krankheit und pathologisierte Zustände nicht allein körperliche oder medizinische Gegebenheiten sind, sondern auch stets als Produkt kultureller Deutungen und medialer Darstellungsverfahren verstanden werden können.
Ausgehend von historischen und aktuellen Konstellationen des Pathologischen analysieren wir in verschiedenen Diskursfeldern, wie mediale Verfahren spezifische Formen des Wissens und der Wahrnehmung hervorbringen. Hierbei diskutieren wir u.a. fotografische Darstellungen der „Hysterie“, narrative und künstlerische Übersetzungen des „(Un-)zeigbaren“ oder Tabuisierten wie etwa Schwangerschaftsabbrüche, figurative und ästhetische Inszenierungen von Krankheit, medizinische Modellierungen pathologisierter Körper sowie klinisch-bildgebende Darstellungen körperinterner Krankheitsprozesse.
Im Zentrum des Seminars stehen die kritische Analyse und Bewertung medialer Dokumentationen, Inszenierungsverfahren und intentionalen Auslassungen sowie die ethischen und epistemischen Konsequenzen, die sich daraus für die gesellschaftliche Wahrnehmung und Deutung des Pathologischen ergeben. Darüberhinausgehend beschäftigen wir uns mit grundsätzlichen Fragestellungen der Materialität und Medialität sowie nach dem Verhältnis von Krankheit, Norm und Abweichung.