Werdegang

Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft und Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Promotion über Geschichtstheorien der Moderne in der Literatur. Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. Von 1994 bis 2001 stellv. Direktorin der Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Klassik Stiftung Weimar. Forschung zu Leibniz’ System einer Universalbibliothek, Arbeiten zu Raumkonzepten des 18. Jahrhunderts, zur Geschichte der Weimarer Klassik und zu Sammlungstheorien der Moderne. Bis 2011 Professorin für Informationswissenschaft (C3) an der Hochschule Darmstadt. Schwerpunkte: Historische Wissensrepräsentationen, Medientheorie, Mediengeschichte. Leitung der Editions- und Forschungsstelle Frank Wedekind. Seit WS 2011/2012 Professorin für Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Lüneburg. Schwerpunkte: Literatur- und Kulturgeschichte des 18. bis 21. Jahrhunderts, Moderne / Postmoderne, Ästhetik, Wissensordnungen, Kulturelles Gedächtnis, Begriffsgeschichte.

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Ausführliche Information unter: www.ulrike-steierwald.de

Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft und Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Promotion über Geschichtstheorien der Moderne in der Literatur (s.c.l.). Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. Von 1994 bis 2001 stellv. Direktorin der Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Klassik Stiftung Weimar. Studie zu Leibniz’ System einer Universalbibliothek. Arbeiten zu Raumkonzepten des 18. Jahrhunderts, zur Geschichte der Weimarer Klassik und zu Sammlungstheorien der Moderne. Bis 2011 Professorin für Informationswissenschaft an der Hochschule Darmstadt, Fakultät Media. Schwerpunkte: Historische Wissensrepräsentationen, Medientheorie, Mediengeschichte. Leitung der Editions- und Forschungsstelle Frank Wedekind. Seit WS 2011/2012 Professorin für Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Lüneburg. Forschung und Lehre in Kultur- und Literaturwissenschaft unter interdisziplinär offenen epistemologischen und diskursanalytischen Fragestellungen. Dekanin des Leuphana College. Aktuelle Schwerpunkte: Literatur- und Kulturgeschichte des 18. bis 20. Jahrhunderts, Moderne / Postmoderne, Ästhetik, Wissensordnungen, Kulturelles Gedächtnis, Bildungstheorie.

Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft und Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Promotion über Geschichtstheorien der Moderne in der Literatur (s.c.l.). Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. Von 1994 bis 2001 stellv. Direktorin der Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Klassik Stiftung Weimar. Studie zu Leibniz’ System einer Universalbibliothek. Arbeiten zu Raumkonzepten des 18. Jahrhunderts, zur Geschichte der Weimarer Klassik und zu Sammlungstheorien der Moderne. Bis 2011 Professorin für Informationswissenschaft an der Hochschule Darmstadt, Fakultät Media. Schwerpunkte: Historische Wissensrepräsentationen, Medientheorie, Mediengeschichte. Leitung der Editions- und Forschungsstelle Frank Wedekind. Seit WS 2011/2012 Professorin für Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Lüneburg. Forschung und Lehre in Kultur- und Literaturwissenschaft unter interdisziplinär offenen epistemologischen und diskursanalytischen Fragestellungen. Dekanin des Leuphana College. Aktuelle Schwerpunkte: Literatur- und Kulturgeschichte des 18. bis 20. Jahrhunderts, Moderne / Postmoderne, Ästhetik, Wissensordnungen, Kulturelles Gedächtnis, Bildungstheorie.

Publikationen

Bücher und Anthologien

  1. Sprachbildlichkeit: Zur Universalpoesie eines Thesaurus
    Ulrike Steierwald (Herausgeber*in) , Wolfgang Kemp (Herausgeber*in) , 2019 , 143 S.

    Publikation: Bücher und AnthologienZeitschriftenhefteForschung

  2. Wie anfangen?: Literarische Entwürfe des Beginnens
    Ulrike Steierwald (Autor*in) , 2016 Berlin , 89 S.

    Publikation: Bücher und AnthologienMonografienForschungbegutachtet

  3. Weimar - Archäologie eines Ortes
    Ulrike Steierwald (Herausgeber*in) , Georg Bollenbeck † (Herausgeber*in) , Michael Knoche (Herausgeber*in) , Jochen Golz (Herausgeber*in) , 2001 1.. Aufl. Weimar , 216 S.

    Publikation: Bücher und AnthologienSammelwerke und AnthologienForschung

  4. Wissen und System: Zu Gottfried Wilhelm Leibniz' Theorie einer Universalbibliothek
    Ulrike Steierwald (Autor*in) , 1995 Köln , 134 S.

    Publikation: Bücher und AnthologienMonografienForschungbegutachtet

  5. Leiden an der Geschichte: Zur Geschichtsauffassung der Moderne in den Texten Joseph Roths
    Ulrike Steierwald (Autor*in) , 1994 Würzburg , 198 S.

    Publikation: Bücher und AnthologienMonografienForschungbegutachtet

Beiträge in Zeitschriften

  1. Robert Walsers Sprachbildlichkeit: Im Trialog mit Thomas Hirschhorns Ruinen und Mark Wallingers Schattenspielen
    Ulrike Steierwald (Autor*in) , 08.11.2023 , in: Arcadia, 58, 2 , S. 224-242 , 19 S.

    Publikation: Beiträge in ZeitschriftenZeitschriftenaufsätzeForschungbegutachtet

  2. Purpurne Zeichen: Poetische Qualität und erschütternder Realismus verknüpfen Ulrike Draesners „Die Verwandelten“ mit Ovids sprachlichen Metamorphosen der Gewalterfahrung
    Ulrike Steierwald (Autor*in) , 01.04.2023 , in: literaturkritik.de, 25, 4 , S. 71-77 , 7 S.

    Publikation: Beiträge in ZeitschriftenRezensionenForschung

  3. Zittern – Rebellieren – Sterben: Joseph Roths Roman „Die Rebellion“ (1924) und die Traumata des Krieges
    Ulrike Steierwald (Autor*in) , 01.03.2022 , in: literaturkritik.de, 3

    Publikation: Beiträge in ZeitschriftenZeitschriftenaufsätzeTransferbegutachtet

  4. Krankheit, Sterben und Tod im Leben und Schreiben europäischer Schriftsteller. Ed. Roland Berbig, Richard Faber und Christof Müller-Busch. Bd. 1: Das 18. und 19. Jahrhundert. Bd. 2: Das 20. und 21. Jahrhundert. Würzburg: Königshausen & Neumann, 2017.
    Ulrike Steierwald (Autor*in) , 01.01.2019 , in: Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Literaturen, 171, 1 , S. 160-163 , 4 S.

    Publikation: Beiträge in ZeitschriftenRezensionenForschung

  5. Thesaurieren: Bildrelationen im Beziehungssystem der Sprache
    Ulrike Steierwald (Autor*in) , 01.01.2019 , in: Figurationen. Gender, Literatur, Kultur, 20, 2/2019 , S. 7-24 , 15 S.

    Publikation: Beiträge in ZeitschriftenZeitschriftenaufsätzeForschungbegutachtet

Beiträge in Sammelwerken

  1. Ulrike Draesner | Schwitters | 2020
    Ulrike Steierwald (Autor*in) , 01.07.2025 Berlin , S. 247-270 , 24 S.

    Publikation: Beiträge in SammelwerkenAufsätze in SammelwerkenForschungbegutachtet

  2. Schichten - Formationen - Form: Zu Ulrike Draesners Erkundungen
    Ulrike Steierwald (Autor*in) , 11.03.2024 , S. 63-80 , 18 S.

    Publikation: Beiträge in SammelwerkenAufsätze in SammelwerkenForschungbegutachtet

  3. Das Zögern auf den Punkt bringen: Zur Performativität deutschsprachiger Poetikvorlesungen
    Ulrike Steierwald (Autor*in) , 08.08.2022 Berlin, Boston , S. 125-145 , 21 S.

    Publikation: Beiträge in SammelwerkenAufsätze in SammelwerkenForschungbegutachtet

  4. Robert Walser lieben: Ähnlichkeit im Zeichen sprachlicher Anverwandlung
    Ulrike Steierwald (Autor*in) , 01.01.2022 Bern , S. 551-560 , 10 S.

    Publikation: Beiträge in SammelwerkenAufsätze in KonferenzbändenForschungbegutachtet

  5. Bewegte Betrachtung: Zur Literarisierung des Reisens im frühen 18. Jahrhundert
    Ulrike Steierwald (Autor*in) , 10.11.2018 Göttingen , S. 229-254 , 26 S.

    Publikation: Beiträge in SammelwerkenAufsätze in SammelwerkenForschungbegutachtet

Lehrveranstaltungen

"Ohne Ordnung ist Abweichung nicht zu denken. Und ohne Abweichung ist nichts Neues zu denken. Jede Innovation braucht Ordnung und Abweichung gleichermaßen." (Michael Lentz)
Nicht erst seit Michel Foucaults Kulturgeschichte einer „Ordnung der Dinge“ wissen wir, dass Kultur über die Wirksamkeit der sie formierenden Machtgesetze analysiert werden kann. Die sehr offensichtlich Form, Struktur, Orientierung, Sozialisation und Kontrollierbarkeit stiftenden Kulturen der „Bildung“ sind ohne die wirkungsmächtigen Imaginationen der „Un-Ordnung“ nicht denkbar. In diesem Modul stehen Repräsentationen und Projektionen von Störung, Destabilisierung und Dysfunktionalität im Mittelpunkt, die die jeweils wirksamen Normalismen irritieren, um sich anschließend in neuen Strukturen zu etablieren oder eingeebnet zu werden.

Das Projektband macht bewusst ein breites wie methodisch präzis definiertes Feld von konkreten Forschungsfragen auf, um den Studierenden die Möglichkeit zu geben, selbständig einen themen- und forschungsspezifischen Ansatz zu entwickeln. Eine Vermischung der im Modul entwickelten Forschungsfragen mit Projektarbeiten während der Praxisphase des Masterstudiengangs ist nicht vorgesehen. Forschungstransfer auf die Praxisfelder der Bildungssysteme ist möglich.

Prüfungsleistung 1: Ende 12. April 2026 - Forschungsbericht (50 %)
Prüfungsleistung 2: Anfang Juli 2026 - Wiss. Vortrag (50 %)
Nächster Termin:
Donnerstag, 14.05.2026 um 16:15 Uhr
Johannes Ebel, Svenja Frank, Sven Erik Hansen, Ulrike Steierwald
Nächster Termin:
Lehrveranstaltungen für dieses Semester beendet.
Saskia Bauch, Svenja Frank, Larissa Dana-Maria Krahl, Kerstin Lilienthal, Ulrike Steierwald
Nächster Termin:
Lehrveranstaltungen für dieses Semester beendet.
Michael Ahlers, Claudia Albes, Monika Schoop, Ulrike Steierwald, Jordan Troeller
Im Kolloquium haben Promovierende des Kollegs die Möglichkeit, Auszüge aus den Promotionsprojekten zu präsentieren und in kollegialem Rahmen zu diskutieren. Darüber hinaus tragen Gastbeiträge zur inhaltlichen und methodischen Weiterqualifikation bei.
Nächster Termin:
Freitag, 12.06.2026 um 10:00 Uhr
Ulrike Steierwald
Das Seminar wird in Absprache mit den Studierenden in geblockter Form stattfinden. Es dient der unterstützenden Begleitung für Master-Arbeiten, die im Bereich Literaturwissenschaft/Literaturdidaktik geschrieben werden. Für Studierende im Ausland werden Hybrid- oder Zoom-Formate angeboten.
Nächster Termin:
Donnerstag, 14.05.2026 um 10:15 Uhr
Der "Körper", als notwendige Bedingung von Weltzugang und Kognition, ist einer der meistdiskutierten Sprachfiguren in unterschiedlichen zeitgenössischen Diskursen - in der phänomenologisch basierten Bewusstseinsphilosophie des Leibes, in der posthumanistischen Kritik seiner Abgrenzbarkeit, den aktuellen neurophysiologischen Forschungen und nicht zuletzt in der Wissenschaftsgeschichte einer Epistemologie des Lebendigen jenseits der hegemonialen Selbstbehauptung des aufgeklärten Subjekts.
Literarische und künstlerische Positionen formulierten die offenen Fragen nach den Verkörperungen der Wahrnehmung, des Denkens und Fühlens jenseits geklärter Grenzziehungen, bereits parallel zu den dualistischen Konzepten der Aufklärung (Mensch/Umwelt, Verstand/Gefühl, Materie/Transzendenz). Überschneidungen, wechselseitige Einflüsse und Widersprüche von künstlerischem und wissenschaftlichen Diskurs bestimmen dabei die Grenzverschiebungen in der Greifbarkeit und Begrifflichkeit von menschlichen Körpern. Das Seminar widmet sich der Sprachbildlichkeit von Körpertexten und -Bildern in ihren Visualisierungen, Beschreibungen, Modellierungen und in ihrem kritischen Potenzial. Der kulturgeschichtliche Bogen reicht von Georg Büchners Forschungen zu Nervenkörpern bis zu aktuellen Ausstellungen der Künstlerinnen Berlinde De Bruyckere oder Maria Lassnig. Eine Exkursion in die Hamburger Kunsthalle ("Malfluss = Lebensfluss. Maria Lassnig und Edward Munch") ist Teil des Seminars.
Nächster Termin:
Donnerstag, 07.05.2026 um 14:15 Uhr
Inhalt:
Die Vorlesung bietet einen Überblick über die Theorie der Literatur und die Praxis der Literaturwissenschaft in ihrer Geschichtlichkeit und Gegenwart. Die Vielfalt möglicher Antworten auf die Frage "Was ist Literatur?" bzw. "Was ist ein Text?" im Rahmen der Philologien steht im Zentrum. Die Fragestellung wird zum Ausgangspunkt für das wissenschaftlich begründete Lesen sowie das Sprechen und Schreiben über literarische Texte.
Komplementär zu dieser Vorlesung des Moduls werden Wahlpflichtseminare angeboten, die die Anforderungen an das literaturwissenschaftliche Arbeiten, die Recherche, Formulierungen erster "Forschungsfragen" und den Aufbau und die Konzeption wissenschaftlicher Argumentation vermitteln.
Nächster Termin:
Donnerstag, 07.05.2026 um 10:15 Uhr
Raum: C HS 3