Zeitplanung

Der richtige Zeitpunkt für ein Praktikum hängt von der jeweiligen Zielsetzung ab. Ein Orientierungspraktikum sollte eher in der ersten Studienhälfte liegen, ein qualifiziertes Praktikum eher in der zweiten Hälfte. Bei einem Praktikum zu einem späteren Zeitpunkt rückt der Einstieg in den Beruf näher. Deshalb sollte es das persönliche berufliche Profil schärfen, indem Sie konkrete Einsatzfelder kennen lernen und Kontakte knüpfen.

Als besonders positiv wird von Arbeitgebern ein „Roter Faden“ eingeschätzt, der Studienwahl, absolvierte Praktika und berufspraktische Erfahrungen miteinander verbindet. Diese Kontinuität lässt sich noch in der Themenwahl für die Abschlussarbeit fortsetzen. Daraus werden Kompetenzen im zielorientierten Handeln und strategischen Planen abgeleitet.

Über einen guten Zeitplan für das Praktikum sollte man sich rechtzeitig Gedanken machen. Je nach Studienfach bieten sich unterschiedliche Zeitfenster für freiwillige Praktika und genau definierte Zeiträume, in denen ein Pflichtpraktikum laut Studienordnung durchgeführt werden soll.

Ein Praktikum sollte mindestens vier bis sechs Wochen dauern.

Tipps:

  • Bemühen Sie sich frühzeitig um einen Praktikumsplatz. Veranschlagen sie für die Planung mindestens drei Monate. Gute Praktikumsgeber sind sehr gefragt, deshalb kann hier eine Vorlaufzeit von ca. einem Jahr sinnvoll sein.
  • Die Entscheidung für ein Praktikum, das Ihre Studiendauer verlängert, sollte von der Qualität des Praktikums abhängig gemacht werden.
  • Wenn Sie ein Urlaubssemester für Ihr Praktikum beantragen, müssen Sie für diesen Zeitraum keine Studiengebühren zahlen. Dieses Semester würde bei der Angabe Ihrer Studiendauer nicht mitgerechnet werden.
  • Innerhalb der Rückmeldefrist kann ein Urlaubssemester für ein Praktikum beim Immatrikulations-Service beantragt werden.