• Tipp 1: Machen Sie sich frühzeitig Gedanken!
  • Tipp 2: Punkten Sie mit Sprachkenntnissen!
  • Tipp 3: Sammeln Sie praktische Erfahrungen!
  • Tipp 4: Der erste Eindruck zählt!
  • Tipp 5: Befassen Sie sich mit Ihrem Aufenthaltstitel!

Tipp 1: Machen Sie sich frühzeitig Gedanken!

Je eher Sie darüber nachdenken, in welche Richtung Sie sich beruflich orientieren wollen, desto einfacher ist es, bereits im Studium zielgerichtet erste berufliche Erfahrungen zu sammeln. Berufspraktische Erfahrungen haben für deutsche Arbeitgeber bei der Besetzung von Stellen einen hohen Stellenwert.

  • Auf dem Portal „deutschland.de“ erhalten Sie verschiedene Informationen über Karrierechancen für internationale Fachkräfte und Jobsuchende.
  • In dem „Intercultural Handbook Germany“ finden Sie Hinweise zu den Besonderheiten der deutschen Arbeitskultur.
  • Das Studentenwerk bietet eine Sozial- und Finanzierungsberatung sowie psychotherapeutische Beratungsstellen an, damit Sie auch über berufsbezogene Fragenstellungen hinaus in Deutschland Halt finden und ankommen können.

Tipp 2: Punkten Sie mit Sprachkenntnissen!

Deutschkenntnisse sind der Schlüssel, um Arbeitgeber in Deutschland von sich zu überzeugen. Wenn Sie in Deutschland arbeiten wollen, müssen Sie in den meisten Fällen in der Lage sein, mit Kund*innen, Kolleg*innen und Vorgesetzten auch auf Deutsch kommunizieren zu können.

  • Unbedingt empfehlenswert ist daher der Deutsch-Intensivkurs des International Office.
  • Das Sprachenzentrum der Leuphana bietet zudem Deutsch als Fremdsprache auf allen Niveaustufen an.
  • Über den reinen Spracherwerb hinaus, können Sie im Rahmen von „Sprachtandems“ an der Leuphana vieles über die deutsche Kultur erfahren.
  • Außerdem gibt es für internationale Studierende auch außerhalb des Universitätskontextes Möglichkeiten, ihre Sprachkenntnisse anzuwenden und Lüneburger*innen kennenzulernen. Viele Bildungseinrichtungen und Initiativen bieten entsprechende Angebote an, z.B. das interkulturelle Begegnungszentrum „mosaique“ im Herzen der Stadt sowie das campusnahe generationsübergreifende Geschwister-Scholl-Haus.

Tipp 3: Sammeln Sie praktische Erfahrungen!

Neben den im Studium erworbenen fachlichen und überfachlichen Kenntnissen spielen praktische Arbeitserfahrungen eine zentrale Rolle. Daneben hilft ein professionelles Netzwerk beim Berufseinstieg. Zwei gute Gründe, um frühzeitig Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern zu knüpfen. Dabei geht es nicht nur um globale Branchengrößen: Kleine und mittelständische Unternehmen vergeben mehr als die Hälfte der offenen Arbeitsplätze in Deutschland.

Folgende Angebote des Career Service ermöglichen Ihnen, mit unterschiedlichen Arbeitgebern in Kontakt zu kommen:

  • Das Job Shadowing International ist ein speziell für internationale Studierende entwickeltes Format, um Ihnen – bei minimalem Zeitaufwand und maximalem Einblick – zu ermöglichen, mit regionalen Arbeitgebern in Kontakt zu kommen.
  • Jedes Jahr im Mai veranstaltet der Career Service die Jobmesse FOR YOUR CAREER, bei der zahlreiche Arbeitgeber Jobs für den Berufseinstieg wie auch Praktika, studentische Nebenjobs etc. präsentieren.
  • Über das "Leuphana Forum für Studierende und regionale Arbeitgeber" bei XING und LinkedIn können Sie verschiedene regionale Arbeitgeber kennenlernen. Beachten Sie dabei gern unsere Hinweise, um sich auf diesen Plattformen optimal zu präsentieren.
  • Den direkten Weg zum Arbeitsmarkt bietet die Leuphana Stellenbörse „Jobs & Praktika aktuell“. Hier werden täglich neue Stellenangebote, Praktika, studentische Nebenjobs, Themen für Abschlussarbeiten etc. gepostet.
  • Schauen Sie sich auch gerne unsere näheren Informationen zum Thema „Praktikum“ an.
  • Ihre berufspraktischen Erfahrungen können Sie auch in vielen „studentischen Initiativen“ an der Leuphana optimieren. Arbeitgeber in Deutschland wertschätzen ehrenamtliches Engagement.
  • In studentischen Nebenjobs können Sie neben dem Studium Geld verdienen und gleichzeitig Erfahrungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt sammeln sowie erste Kontakte zu zukünftigen Arbeitgebern knüpfen. Eine Nebenbeschäftigung im Studium ist bis zu 20 Wochenstunden Arbeitszeit möglich. Weiterführende Informationen zu Ihren Rechten und Pflichten stellt Ihnen das deutsche Studentenwerk zur Verfügung.

In nur wenigen Unternehmen in Deutschland erfolgt die Kommunikation auf Englisch. Diese Arbeitgeber sind vor allem in Großstädten angesiedelt.

  • Mit den Suchworten „Englischsprachige Jobs“ finden Sie entsprechende Angebote in den einschlägigen Jobportalen. Ebenso können Sie englischsprachige Stellenangebote unter dem Stichwort „job seeking“ bei der Jobbörse der Agentur für Arbeit finden.
  • Auch unter den kleinen und mittelständischen Unternehmen der Region gibt es eine Reihe von Arbeitgebern, die englischsprachige Fachkräfte suchen. Sprechen Sie den Career Service gern an.

Tipp 4: Der erste Eindruck zählt!

Bei der Bewerbung auf ein Stellen- oder Praktikumsangebot können sich Abläufe des Bewerbungsverfahrens bisweilen deutlich vom Procedere in Ihrem Herkunftsland unterscheiden. Deswegen empfehlen wir, sich gründlich auf die Bewerbung vorzubereiten. Der Bewerbungsprozess startet in Deutschland mit einer schriftlichen Bewerbung per E-Mail oder per Webformular. Die eingereichten Bewerbungsunterlagen bilden für Arbeitgeber die Entscheidungsgrundlage, ob Sie für ein Vorstellungsgespräch eingeladen werden. Dieses Gespräch kann in Präsenz oder per Video Call erfolgen.

Tipp 5: Befassen Sie sich mit Ihrem Aufenthaltstitel!

Ausländer*innen, die in Deutschland einer Erwerbstätigkeit nachgehen möchten, benötigen grundsätzlich einen Aufenthaltstitel, der die Ausübung einer Erwerbstätigkeit gestattet. Ausnahmen von dieser Regel gelten für Staatsangehörige der Europäischen Union (EU), des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) und der Schweiz. Nach Ihrem Bachelor- oder Masterabschluss bzw. Ihrer Promotion in Deutschland kann Ihre Arbeitserlaubnis um bis zu 18 Monate verlängert werden.

Genauere Informationen erhalten Sie unter folgenden Links:

  • Zu den Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen berät Sie das International Office.
  • Das „Gesetz über den Aufenthalt, die Erwerbstätigkeit und die Integration von Ausländern“ können Sie hier nachlesen.
  • Für freiwillige Praktika benötigen Sie die Zustimmung der Ausländerbehörde.
  • Wenn Sie mehr als 120 volle oder 240 halbe Tage arbeiten wollen, benötigen Sie die Zustimmung der Agentur für Arbeit und der Ausländerbehörde.
  • Weitere Informationen zum Aufenthaltsrecht finden Sie hier.
  • Mit dem Quick-Check von make-it-in-Germany können Sie Ihre Möglichkeiten prüfen, in Deutschland zu arbeiten und zu leben.
  • Für den Fall, dass Sie sich gegen eine Berufstätigkeit in Deutschland entscheiden, hat das Studentenwerk wichtige diesbezügliche Formalitäten zusammengefasst. 

Kontakt

Career Service

Ilka Buecher
Universitätsallee 1, C40.M26
21335 Lüneburg
Fon +49.4131.677-1263
ilka.buecher@leuphana.de

International Office

Claudia Wölk
Universitätsallee 1, C14.111a
D-21335 Lüneburg
Fon +49.4131.677-1072
cwoelk@uni.leuphana.de