Philosophie

Herzlich willkommen an der Abteilung Philosophie!

Die Schwerpunkte der Abteilung Philosophie liegen in folgenden Bereichen: Kulturphilosophie und Kulturtheorie, Sozialphilosophie und politische Philosophie, Ästhetik, Phänomenologie, neuere französische Philosophie, Marxismen und Philosophie der Gefühle.

Überdies geht es in Forschung und Lehre der Abteilung Philosophie besonders auch darum, die theoriegeschichtlichen Traditionen im Hintergrund aktueller kulturwissenschaftlicher Debatten und Fragestellungen sichtbar zu machen. Ein Beispiel dafür ist die phänomenologisch-hermeneutische Tradition, die bis in die französische Gegenwartsphilosophie fortwirkt und damit indirekt zur Stichwortgeberin in den Kulturwissenschaften geworden ist.

Die Abteilung umfasst drei Professuren und mehrere Stellen für wissenschaftliche MitarbeiterInnen. Sie ist in der Lehre an den Bachelor- und Masterstudiengängen, am Komplementärstudium, dem Leuphana Semester und am Promotionsstudium wesentlich beteiligt. Darüber hinaus wirkt sie am Schwerpunkt „Textkulturen: Philosophie, Literatur, Geschichte“ mit und verantwortet den Minor Philosophie, der zum Wintersemester 2010/2011 mit großem Erfolg gestartet ist.

Die Philosophie spielt insgesamt eine wesentliche Rolle für die theoretische Fundierung der Lehre in den Kulturwissenschaften. Als kritische Praxis des Denkens untersucht sie die Bedingungen von Erkenntnis und gibt den Einzelwissenschaften methodische und inhaltliche Impulse. Sie leistet einen wichtigen Beitrag zur Einschätzung geltender Regeln und Normen sowie aktueller gesellschaftlicher Probleme. Das Studium der Philosophie zielt darauf, unterschiedliche Denkformen und einander widersprechende Denkansätze aus der Tradition klassischer Texte und gegenwärtiger Debatten kennenzulernen. Die Studierenden stärken ihr kritisch-analytisches Vermögen beim Lesen und Argumentieren und lernen, rivalisierende Ansprüche durch die kritische Untersuchung der jeweiligen Gründe und Gegengründe zu beurteilen.