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Prof. Dr. Maren Zeller

21335 Lüneburg, Universitätsallee 1, C1.301a
Fon +49.4131.677-1681, maren.zeller@leuphana.de

Werdegang

seit 08/2025: Professorin für Sozialpädagogik, insbesondere Diversity-Forschung an der Leuphana Universität, IFSP

09/2018-07/2025: Professorin an der FHS St. Gallen/OST-Ostschweizer Fachhochschule, Departement für Soziale Arbeit

10/2014–08/2018: Juniorprofessorin für Sozialpädagogik mit dem Schwerpunkt „AdressatInnen“, Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaften, Universität Trier

05/2006–09/2014: Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Sozial- und Organisationspädagogik, Universität Hildesheim

Visiting Scholar an der School for Child and Youth Care an der Ryerson University, Toronto (07/2014–10/2014)
Visiting Scholar am Center for Refugee Studies an der York University Toronto (09/2010–08/2011)

12/2001–09/2003: Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Bundesmodellprojekt INTEGRA, Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Tübingen

Forschungsgebiete

Maren Zeller ist Professorin für Sozialpädagogik mit dem Schwerpunkt Diversity-Forschung an der Leuphana Universität Lüneburg. Zu ihren Interessensschwerpunkten gehören:

  • Gender und Diversity in der Sozialpädagogik
  • Adressat:innen und Adressierungsprozesse
  • Kinder- und Jugendhilfeforschung, z.B. Frühe Hilfen, Leaving Care
  • Fluchtmigration
  • Vertrauens-/Bildungsprozesse

Projekte

Publikationen

Bücher und Anthologien

  1. Adressat:innen der Sozialen Arbeit: Von Adressatengruppen und relationalen Adressierungsprozessen
    Maren Zeller (Herausgeber*in) , Lisa Gross (Herausgeber*in) , Johanna Braschel (Herausgeber*in) , 2025 1.. Aufl. Bielefeld , 211 S.

    Publikation: Bücher und Anthologien › Buch › Forschung

  2. Jugendhilfe - und dann?: zur Gestaltung der Übergänge junger Erwachsener aus stationären Erziehungshilfen : ein Arbeitsbuch
    Britta Sievers (Autor*in) , Severine Thomas (Autor*in) , Maren Zeller (Autor*in) , 2021 4. Auflage. Aufl. Frankfurt am Main , 224 S.

    Publikation: Bücher und Anthologien › Buch › Forschung

  3. Wege junger Menschen aus Heimen und Pflegefamilien: Agency in schwierigen Übergängen
    Sabrina Göbel (Herausgeber*in) , Ute Karl (Herausgeber*in) , Marei Lunz (Herausgeber*in) , Ulla Peters (Herausgeber*in) , Maren Zeller (Herausgeber*in) , 2020 1. Auflage. Aufl. Weinheim , 310 S.

    Publikation: Bücher und Anthologien › Buch › Forschung

  4. Das Handeln von Familienhebammen: Entgrenzen, abgrenzen, begrenzen
    Hanna Rettig (Autor*in) , Julia Schröder (Autor*in) , Maren Zeller (Autor*in) , 2017 1. Auflage. Aufl. Weinheim , 162 S.

    Publikation: Bücher und Anthologien › Buch › Forschung

  5. Bildungsprozesse von Mädchen in den Erziehungshilfen
    Maren Zeller (Autor*in) , 2012 1. Aufl.. Aufl. Weinheim , 219 S.

    Publikation: Bücher und Anthologien › Monografien › Forschung

Beiträge in Zeitschriften

  1. Familienorientierung als Mütterorientierung?: Gender und Migration in Hausbesuchspraktiken der Frühen Hilfen
    Maren Zeller (Autor*in) , Fabian Hemmerich (Autor*in) , 14.08.2026 , in: Sozial Extra, 50, 4 , S. 213 - 218 , 5 S.

    Publikation: Beiträge in Zeitschriften › Zeitschriftenaufsätze › Forschung › begutachtet

  2. Der Diskurs über die stationäre Unterbringung von Säuglingen in der Schweiz
    Maren Zeller (Autor*in) , Kathrin Amann (Autor*in) , Bettina Grubenmann (Autor*in) , Giacomo Müller (Autor*in) , 01.01.2024 , in: Schweizerische Zeitschrift für Soziale Arbeit, 32 , S. 86-114 , 29 S.

    Publikation: Beiträge in Zeitschriften › Zeitschriftenaufsätze › Forschung › begutachtet

  3. Herausforderungen des Übergangs ins Erwachsenenleben für den Kindes- und Erwachsenenschutz
    Maren Zeller (Autor*in) , Pia Labruyère (Autor*in) , Stefan Köngeter (Autor*in) , 01.01.2023 , in: Zeitschrift für Kindes- und Erwachsenenschutz, 2023, H.1 , S. 1-16 , 16 S.

    Publikation: Beiträge in Zeitschriften › Zeitschriftenaufsätze › Forschung

  4. Frühe Hilfen und Pflege – Pflege als sozialpädagogische Praxis
    Maren Zeller (Autor*in) , Onno Husen (Autor*in) , 01.01.2022 , in: Sozialmagazin, 47, 11/12 , S. 82-88

    Publikation: Beiträge in Zeitschriften › Zeitschriftenaufsätze › Forschung

  5. Familien- Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen in den Frühen Hilfen.
    Lisa Maria Groß (Autor*in) , Johanna Ginter (Autor*in) , Maren Zeller (Autor*in) , 01.01.2019 , in: Kinderkrankenschwester : Organ der Sektion Kinderkrankenpflege, 38, 2 , S. 36-40 , 5 S.

    Publikation: Beiträge in Zeitschriften › Zeitschriftenaufsätze › Forschung

Beiträge in Sammelwerken

  1. Familien im Kontext früher Hilfen
    Johanna Braschel (Autor*in) , Lisa Groß (Autor*in) , Maren Zeller (Autor*in) , 01.01.2025 Bielefeld , S. 51-70 , 19 S.

    Publikation: Beiträge in Sammelwerken › Kapitel › Forschung › begutachtet

  2. Wer sind Adressat:innen der Sozialen Arbeit?
    Maren Zeller (Autor*in) , Lisa Groß (Autor*in) , Johanna Braschel (Autor*in) , 01.01.2025 Bielefeld , S. 11-20 , 9 S.

    Publikation: Beiträge in Sammelwerken › Kapitel › Forschung › begutachtet

  3. Care Leaver:innen
    Lisa Groß (Autor*in) , Angela Rein (Autor*in) , Maren Zeller (Autor*in) , 01.01.2025 Bielefeld , S. 111-132 , 21 S.

    Publikation: Beiträge in Sammelwerken › Kapitel › Forschung › begutachtet

  4. Unbegleitete minderjährige Geflüchtete
    Samuel Keller (Autor*in) , Maren Zeller (Autor*in) , 01.01.2025 Bielefeld , S. 89-110 , 21 S.

    Publikation: Beiträge in Sammelwerken › Kapitel › Forschung › begutachtet

  5. Abwesende und anwesende Väter in Frühen Hilfen.: Adressierungsprozesse durch Gesundheitsfachkräfte in aufsuchenden Settings
    Maren Zeller (Autor*in) , Lisa Groß (Autor*in) , 01.01.2023 Weinheim , S. 135-158 , 24 S.

    Publikation: Beiträge in Sammelwerken › Kapitel › Forschung

Lehrveranstaltungen

Im Fokus dieses Lehrforschungsprojekts stehen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Kontext von Sozialer Arbeit, Bildung und Fluchtmigration.
Die Zunahme von Forschung rund um Fluchtmigration in Deutschland in den letzten zehn Jahren macht eine Auseinandersetzung mit diesem Thema besonders interessant (vgl. z.B. Aktivitäten des Netzwerks Fluchtforschung https://fluchtforschung.net).
Jede studentische Forschergruppe kann interessensgeleitet einen Aspekt aus dem Thema des Lehrforschungsprojekts wählen und erarbeiten. Die Forschungsmethode der Wahl ist für alle eine Ethnographie (vgl. z.B. Breidenstein et al. 2020), die sich allerdings auch situativ unterschiedlich ausgestalten lässt.
Das Lehrforschungsprojekt findet zweisemestrig statt und wird im SoSe 2027 fortgeführt.
Im Wintersemester 2026/27 erfolgen v.a. die folgenden Schritte: (a) Einarbeitung in das Thema, v.a. durch die Sichtung und Diskussion relevanter bereits existierender Studien, (b) Erarbeitung der eigenen Forschungsfrage sowie vertiefte Recherchearbeit und Literaturstudium hierzu, (c) Erarbeitung des methodischen Grundwissens zur Planung und Durchführung einer Ethnographie, (d) Entwurf des eigenen methodischen Designs und Erarbeitung eines Feldzugangs, (e) Datenerhebung
Im Sommersemester 2027 erfolgen v.a. die folgenden Schritte: (a) Fortsetzung der Datenerhebung, (b) Datenanalyse (z.T. mit Kompaktphasen), (c) Ergebnispräsentation und Ergebnisdiskussion, (d) Arbeit am Forschungsbericht.
Nächster Termin:
Freitag, 16.10.2026 um 10:15 Uhr
Im Fokus des Seminars steht die Analyse von Bilderbüchern, Kinderbüchern, Kinderfilmen/Kinderserien und Schulbüchern (evtl. auch Computer-/Konsolenspiele/Apps/Internetportale) mit Blick auf Diversitätsaspekte und Differenzkonstruktionen.
Der ersten Teil der Seminarinhalte dient der theoretische wie methodische Rahmung des Themas, damit im zweiten Teil Analysen von Studierenden präsentiert und diskutiert werden können.
Den voraussichtlichen Ablauf können Sie hier auf mystudy unter dem Reiter Seminarplan einsehen.
Nächster Termin:
Mittwoch, 14.10.2026 um 10:15 Uhr
Die Seminarkonzeption ist noch in der Finalisierung. Inhalt, Konzept und Ziele werden bis spätestens Montag, den 05.10.26 hier sichtbar sein.
Nächster Termin:
Freitag, 16.10.2026 um 08:15 Uhr
In diesem Seminar stehen (werdende) Eltern bzw. Familien als Adressat:innen Früher Hilfen im Fokus. Frühe Hilfen sind mit Blick auf ihre Adressat:innen besonders interessant, da es sich hierbei um eine vergleichsweise neue Adressat:innengruppe der Sozialen Arbeit handelt. Genau genommen handelt es sich bei den Frühen Hilfen um ein Handlungsfeld, das sich zwischen Kinder- und Jugendhilfe sowie Gesundheitsförderung aufspannt und unterschiedlichste Angebote bereithält: zum Beispiel von Willkommensbesuchen und Familienhebammen bis hin zu Beratungsangeboten und Elternbildungsprogrammen. Frühe Hilfen bewegen sich zudem auch zwischen dem Spannungsfeld von Prävention und Kinderschutz, was zu einer sehr spezifischen Adressierungspraxis von „jungen Familien“ führen kann.
Die Basis für die Diskussionen im Seminar bildet zum einen forschungsbasierte Literatur und zum anderen Einblicke in konkrete Praxisbeispiele.
Nächster Termin:
Donnerstag, 15.10.2026 um 10:15 Uhr
Lars Alberth, Anke Karber, Ellen Kollender, Philipp Sandermann, Birte Siem, Maren Zeller
Das Kolloquium dient der Vorstellung und kollegialen Diskussion laufender Promotionsverfahren im Themenbereich des Kollegs.
Nächster Termin:
Mittwoch, 21.10.2026 um 12:15 Uhr
Der Fokus dieses Seminars liegt auf der komplexen Geschichte der Heimerziehung (und des Pflegekinderwesens) seit Beginn des 19. Jahrhunderts in Deutschland und Europa. Die konkreten Entwicklungen im Feld der Heimerziehung sind jeweils nur in ihrer Zeit zu verstehen: Welche rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen gab es wann? Welche Kinder wurden wann wie platziert? Wie entwickelte und professionalisierte sich die Berufsausbildung der in diesem Feld tätigen Personen? Welche „großen (sozial-)pädagogischen Ideen“ waren wann en Vogue?
Im Seminar wird sich dem Thema anhand verschiedener Schwerpunkte angenähert. Diese sind (spätestens) ab dem 15.09.26 im Seminarplan auf mystudy ersichtlich.
Abschliessend werden historische Formen des Machtmissbrauchs durch sozialpädagogische Institutionen und ihre Folgen bis in die Gegenwart hinein diskutiert.

Am 05. November werden wir gemeinsam eine Exkursion zum Rauhen Haus in Hamburg unternehmen. Dort werden wir eine Führung über das Gelände bekommen, sowie Einblick in das dortige Archiv erhalten, in dem sich u.a. alte Zöglingsakten und Briefe an J. H. Wichern befinden.

Die zweite Exkursion am 03. Dezember führt uns zur Euthanasie-Gedenkstätte auf dem Gelände des Psychatrischen Klinikums in Lüneburg.
Nächster Termin:
Donnerstag, 15.10.2026 um 08:15 Uhr