Lea Otremba
Werdegang
seit Augut 2025: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt "Zukünfte des Erinnerns in der Postmigrationsgesellschaft"
März 2022 - März 2025: Referentin im Projekt "Coalition for Pluralistic Public Discourse"
2018-2021: Masterstudium "Friedens- und Konfliktforschung" (Philipps Universität Marburg)
2014-2018: Bachelorstudium "Kulturwissenschaften und Ästhetische Praxis" (Stiftung Universität Hildesheim)
Projekte
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Zukünfte des Erinnerns in der Postmigrationsgesellschaft: Konflikte, Kontinuitäten, Konkurrenzen
Kevin Michael Drews (Wissenschaftliche Projektleiter*in) , Ellen Kollender (Wissenschaftliche Projektleiter*in) , Monika E. Schoop (Wissenschaftliche Projektleiter*in) , Lea Carmen Otremba (Projektmitarbeiter*in)
→Projekt: Forschung
Impact
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Zukünfte des Erinnerns in der Postmigrationsgesellschaft
Monika E. Schoop , Ellen Kollender , Kevin Michael Drews , Lea Carmen Otremba
Impact: Akademischer Impact, Bildungsimpact, Kultureller Impact, Politischer Impact, Sozialer Impact
Lehrveranstaltungen
Straßenumbenennungen, Denkmaldebatten, die neue Gedenkstättenkonzeption des Bundes, Geschichtsrevisionismus: Erinnerungskulturelle Konflikte in Deutschland sind vielfältig. Neben postmigrantischen und intersektionalen Ansätzen, Erinnerungskultur neu zu denken, stehen geschichtsrevisionistische Äußerungen und „Schlussstrich“-Debatten von rechts. Beide Positionen fordern das erinnerungskulturelle Selbstverständnis der Bundesrepublik heraus, das umkämpft und dynamisch ist.
Im Seminar betrachten wir die Gleichzeitigkeit aus pluralitätsgestaltenden sowie pluralitätsabwehrenden Dynamiken in Deutschland (Zajak & Steinhilper 2025): Wie drücken sich diese komplexen Dynamiken in der Erinnerungspolitik und -arbeit in Deutschland aus? Was ist unter einer „demokratischen“ Erinnerungskultur zu verstehen? Welche diskursiven Verschiebungen innerhalb des erinnerungskulturellen Feldes haben in den letzten Jahren stattgefunden und wie sind diese einzuordnen? Welche Formen öffentlichen Erinnerns müssen als demokratiegefährdend eingestuft werden?
Im Seminar beschäftigen wir uns mit aktivistischen und postmigrantischen Fallbeispielen (antirassistische Gedenkinitiativen), mit Formen staatlicher Erinnerungspolitik und der Aneignung von Geschichte durch rechte Akteur:innen (AfD) im Kontext Deutschland. Dabei werden die Herausforderungen untersucht, die sich aus zwei – teilweise auch interdependenten – Betrachtungsweisen von demokratischen Erinnerungskulturen ergeben: Einerseits das Verständnis einer Erinnerungskultur als repräsentativ sowie die Vorstellung einer inhaltlich pluralistisch strukturierten Erinnerungskultur (Wüstenberg 2017). Innerhalb dieses Spektrums werden verschiedene erinnerungskulturelle Positionen und Politiken verortet und im Sinne der Komplexität von Konflikten in ihrem Spannungsverhältnis zueinander diskutiert. Dabei werden verschiedene Inhalte und Funktionen von kollektiver Erinnerung unter machtkritischer Perspektiver in den Blick genommen.
Literatur zur Vorbereitung (optional):
Wüstenberg, Jenny: Civil Society and Memory in Postwar Germany, Cambridge University Press 2017.
Zajak, Sabrina & Steinhilper, Elias: Umkämpfte Pluralität. Konsens und Konflikt in der postmigrantischen Gesellschaft, in (ders.): Konsens und Konflikt in der postmigrantischen Gesellschaft, transcript 2025, S. 9-25.
Im Seminar betrachten wir die Gleichzeitigkeit aus pluralitätsgestaltenden sowie pluralitätsabwehrenden Dynamiken in Deutschland (Zajak & Steinhilper 2025): Wie drücken sich diese komplexen Dynamiken in der Erinnerungspolitik und -arbeit in Deutschland aus? Was ist unter einer „demokratischen“ Erinnerungskultur zu verstehen? Welche diskursiven Verschiebungen innerhalb des erinnerungskulturellen Feldes haben in den letzten Jahren stattgefunden und wie sind diese einzuordnen? Welche Formen öffentlichen Erinnerns müssen als demokratiegefährdend eingestuft werden?
Im Seminar beschäftigen wir uns mit aktivistischen und postmigrantischen Fallbeispielen (antirassistische Gedenkinitiativen), mit Formen staatlicher Erinnerungspolitik und der Aneignung von Geschichte durch rechte Akteur:innen (AfD) im Kontext Deutschland. Dabei werden die Herausforderungen untersucht, die sich aus zwei – teilweise auch interdependenten – Betrachtungsweisen von demokratischen Erinnerungskulturen ergeben: Einerseits das Verständnis einer Erinnerungskultur als repräsentativ sowie die Vorstellung einer inhaltlich pluralistisch strukturierten Erinnerungskultur (Wüstenberg 2017). Innerhalb dieses Spektrums werden verschiedene erinnerungskulturelle Positionen und Politiken verortet und im Sinne der Komplexität von Konflikten in ihrem Spannungsverhältnis zueinander diskutiert. Dabei werden verschiedene Inhalte und Funktionen von kollektiver Erinnerung unter machtkritischer Perspektiver in den Blick genommen.
Literatur zur Vorbereitung (optional):
Wüstenberg, Jenny: Civil Society and Memory in Postwar Germany, Cambridge University Press 2017.
Zajak, Sabrina & Steinhilper, Elias: Umkämpfte Pluralität. Konsens und Konflikt in der postmigrantischen Gesellschaft, in (ders.): Konsens und Konflikt in der postmigrantischen Gesellschaft, transcript 2025, S. 9-25.