Information zur Bachelor-Thesis
Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik
Informationen zur Bachelor-Thesis
Im 6. Semester wird für gewöhnlich die Bachelor-Arbeit verfasst. Die Seminare im Modul „8000: Bachelor-Arbeit“ dienen der inhaltlichen Begleitung bei der Konzeption der BA-Arbeit.
Es ist wichtig zu reflektieren, dass die BA-Arbeit nicht ausschließlich als Abschluss eines Moduls anzusehen ist, sondern vielmehr Ihre Studienabschlussarbeit im engeren Sinne darstellt. Widmen Sie sich daher bitte bewusst einem Thema, das Sie ggfs. auch schon während ihres vorangegangenen Studiums interessiert hat. In der Bachelorarbeit haben Sie die Gelegenheit, diese Thematik vertieft und umfassender als sonst im Studium zu erarbeiten.
Für die Betreuung und Benotung Ihrer BA-Arbeit benötigen Sie eine:n Erstbetreuer:in/-gutachter:in. Bitte treten Sie frühestens ab dem 1.1. Ihres Studienabschlussjahres qua Regelstudienzeit und günstigstenfalls bis zum 1.4. an ihre:n gewünschte:n Erstgutachter:in heran. Idealerweise geschieht dies mit einem knapp niedergeschriebenen Themenvorschlag (ca. 1 Seite), der erste Ideen zu einer leitenden Forschungsfrage für Ihre BA-Arbeit enthält.
Folgende Erstgutachter:innen des Instituts für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (IFSP) – inkl. ihrer Themen-/Fachgebiete – sind aktuell ansprechbar (Reihenfolge alphabetisch):
| Name | Forschungs-/Fachgebiete |
|---|---|
| Prof. Dr. Lars Alberth | Soziologie der Kindheit; (Un-)Sichtbarkeit von Kindern in Familie & Institutionen; Viktimisierung & Kinderschutz; pragmatistische Professions-, Organisations- und Kultursoziologie; Körper, Emotionen und Bewertung in institutionellen Kontexten; soziale Ungleichheiten |
| Janina Bartschies | |
| Prof. Dr. Zoë Clark | |
| Lisa Eisler | Diversität und Intersektionalität, frühe Kindheit, (Flucht-)Migration, postsowjetische Migration, Zugehörigkeit, Rassismus(kritik), Rechtextremismus/extreme Rechte |
| Dr. Iniobong Essien | Intergruppenforschung; Stereotype und Vorurteile; Diskriminierung; Stigmatisierte Gruppen; Bildungsdisparitiäten im Kontext von Rassismus |
| Moana Kahrmann | Soziale Arbeit & Polizei; Kinder- & Jugendhilfe; Streetwork; Gemeinwesenarbeit; Wohnungslosigkeit; Migration & Flucht; Kriminalisierung & Sicherheitspolitiken im öffentlichen Raum; soziale Bewegungen; intersektionale Diskriminierungen; qualitative Forschungszugänge |
| Dr. Hila Kakar | Sozialpädagogik und Soziale Arbeit; Vertrauen, Flucht, Migration und soziale Ungleichheit; frühe Bildung sowie Kinder- und Jugendhilfe; qualitative Sozialforschung und sozialpädagogische Professionalisierung. |
| Prof. Dr. Anke Karber | Theorie und Praxis in soz.päd. Qualifizierungen; Soz.päd. Berufsbildungsforschung; Professionalisierung soz.päd. Fach- und Lehrkräfte, Didaktik soz.päd. Qualifizierungen z.B. Diversität & Inklusion, Schul- und Unterrichtsforschung in berufl. Bildung Sozialpädagogik |
| Friederike Petri-Ouani | Didaktik sozialpädagogischer Qualifizierungen, Theorie-Praxis Relation in sozialpädagogischen Qualifizierungen, Lernortkooperationen |
| Prof. Dr. Philipp Sandermann | Kinder- und Jugendhilfeforschung, Vertrauensforschung, Fluchtforschung, Epistemologie Sozialer Arbeit |
| Dr. Vanessa Schwenker | Diversität, Macht & soziale Ungleichheiten, Vertrauen, Vulnerabilität & pädagogische Interaktion, Elternschafts- & Familienforschung, Migration, Zugehörigkeit & soziale Differenzierung, Adressierungs- & Subjektivierungsprozesse, qualitative Forschungszugänge |
| Prof. Dr. Birte Siem | Stereotype, Vorurteile und Diskriminierung, Adultismus, Empathie und Vertrauen in Client-Provider-Beziehungen, Diversität & Inklusion |
| Dr. Laura Wenzel | Familien- und Eltern(schafts)forschung, u.a. im Kontext von Fluchtmigration, Post-/Migrationsgesellschaftsforschung, Vertrauen in pädagogische Institutionen sowie Diversität, Intersektionalität und soziale Ungleichheit |
| Prof. Dr. Maren Zeller | Diversity & Inklusion, Kinder- & Jugendhilfe, frühe Kindheit/junges Erwachsenenalter, Fluchtmigration, Geschichte der Sozialpädagogik/Sozialen Arbeit, niederschwellige Hilfen, internationale Soziale Arbeit |
Orientieren Sie sich bei der Themenspezifizierung für Ihre BA-Arbeit und Ihren Anfragen möglicher Prüfer:innen bitte auch an deren Themeninteressen. Zur Orientierung empfehlen wir Ihnen den Besuch der jeweiligen Personenseiten auf der Instituts-Homepage!
Darüber hinaus benötigen Sie eine:n Zweitgutachter:in für Ihre BA-Arbeit. Auch hierfür haben Sie als Student:in ein Vorschlagsrecht. Wenn Sie davon nicht Gebrauch machen, organisiert die Institutsadministration das Zweitgutachten und informiert Sie rechtzeitig.
Sofern Sie ein Berufsanerkennungsjahr (Staatliche Anerkennung) als Sozialarbeiter:in/-pädagog:in direkt im Anschluss an Ihren BA-Abschluss planen, informieren Sie bitte Ihre:n Erstgutachter:in dazu. In diesem Fall müssen Sie die BA-Arbeit spätestens 8 Wochen vor geplantem Antritt des Berufsanerkennungsjahres eingereicht haben!
Weitere Informationen zu allen Formalia beim Verfassen Ihrer BA-Arbeit entnehmen Sie bitte dem IFSP-Leitfaden zum wissenschaftlichen Arbeiten (siehe IFSP-Webseite).