Lehrangebot

Aktuelle Lehrveranstaltungen

Prof. Dr. Klaus Kümmerer

Forschungspraktikum Nachhaltige Chemie


In diesem Praktikum können Studierende an einem aktuellen Forschungsprojekt eines Doktoranden teilhaben. Sie werden einen Nachmittag pro Woche in freier Absprache mit dem Doktoranden im Labor arbeiten.

Ziel: Die Studierenden bekommen in diesem Praktikum einen Einblick in aktuelle Forschungsfragen und -arbeiten. Im Unterschied zu Praktika ist die Arbeit nicht vorbestimmt sondern von den Ergebnissen der einzelnen Versuche abhängig.

Forschungsspraktikum Nachhaltige Chemie


In diesem Praktikum können Studierende in einem aktuellen Forschungsprojekt eines Doktoranden teilhaben. Sie werden einen Nachmittag pro Woche in freier Absprache mit dem Doktoranden in der Abteilung im Labor arbeiten.

Ziel: Die Studierenden bekommen in diesem Praktikum einen Einblick in aktuelle Forschungsfragen und -arbeiten. Im Unterschied zu Praktika ist die Arbeit nicht vorbestimmt sondern von den Ergebnissen der einzelnen Versuche abhängig.

Lecture: Sustainable and organic environmental chemistry


Basics of organic chemistry (substance groups, functional groups, physicochemical properties such as reactivity, solubility, boiling point etc.) will be discussed using examples of important chemical substances and everyday products considering their chemistry and use (e.g. fuel, natural gas, solvents, pesticides, synthetic materials, flame retardants, medical drugs, scents, sugars, amino acids, dyes). The lecture will cover the basics for understanding the occurrence and behavior of organic chemicals in the environment. Additionally, the importance of the chemical industry (including sustainable development) and resource relevant topics referring to organic chemistry and to aspects of sustainable chemistry will be covered.

Ziel: The lecture will demonstrate the importance of (organic) chemistry for the economy, society, and sustainability. Therefore, basic knowledge of organic chemistry and the environmental behavior of organic chemical substances is necessary. In particular, this includes the following topics:

• The connection between the structure and properties of organic chemical substances (“Structure and function”)

• Examples of reaction mechanisms

• Functional groups,

• Importance of chemical products as well as aspects of organic resources (selected organic natural substances, fossil fuels)

• Understanding of environmental topics in reference to „organic chemistry”

• Important groups of organic pollutants and their properties

• Properties of organic substances and their importance for retention and behavior in the environment,

• Typical processes of environmental chemistry

• Aspects of sustainable chemistry

Nachhaltige Chemie 1: Konzepte der Nachhaltigen Chemie


Übungen zu:

- Auswahl nachhaltigerer Chemikalien

- Beurteilung von Synthesen

- Synthese mit einem TEMPO-Derivat als Katalysator

- Effizente Reaktionsführungen mit Hilfe der Mikroreaktortechnik

- keine vertieften chemischen Kenntnisse für das Parktikum erforderlich, wenn Sie sich unsicher sind, ob Ihre Kenntnisse ausreichen, wenden Sie sich an Herrn Dr. Rich oder Prof. Kümmerer

Ziel: Studierende lernen, die Nachhaltigkeit einer chemischen Reaktion besser einzuschätzen und beim Einsatz von Chemikalien eine Vielzahl von Parametern zu berücksichtigen. Nicht nur die stöchiometrische Ausbeute einer Reaktion ist das was zählt! Welche Ausgangsmaterialien werden benötigt? Können diese aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen werden? Werden giftige Nebenprodukte bei der Reaktion gebildet und wie kann ihre Bildung vermieden werden? Wieviel Abfall entsteht im Gesamtprozess und wie steht es mit dem Energieverbrauch? Können die benutzten Lösungsmittel und Katalysatoren wiedergewonnen werden? Werden diese Fragen schon am Anfang chemischer Forschung und Technologieentwicklung gestellt, kann dies zu mehr Effizienz und Nachhaltigkeit in der Chemie führen.

Nachhaltige Chemie 1: Konzepte der Nachhaltigen Chemie (Vorlesung)


Chemistry is not only a science subject but also a very important industry sector worldwide. Without Chemistry our present standard of life would be possible – just think of medical drugs, pesticides, synthetics, detergents, fertilizers, and other products - last but not least fossil fuels and materials for electronics and renewable energy. Wihout a more sustainable chemistry there will be no sustainbale development.

However, many people perceive chemistry as negative, particularly under the pollution aspect. In the more developed parts of the world the unintentional emissions in the environment do not play an important role any more, thanks to legal regulations and technical procedures that avoid or eliminate emissions. Since the 1990ies it has become clear that on the one hand chemical products cause the major emissions of the chemical industry.

Chemistry as a science but also an industrial sector is indispensible to reach the Sustainable development Goals. A more comprehensive view on chemistry is needed, e.g. the entire life cycle of a chemical product from the raw materials production until its disposal at the end of its usage phase must be reviewed.

The young and highly innovative field of sustainable chemistry has been developed from this perception. It will be outlined in an interdisciplinary approch in the lectures of this module. While sustainable chemistry is often perceived as green chemistry, based on the reduction of waste and energy use for chemical syntheses, the lecture will introduce a more comprehensive approach on sustainable chemistry.

The focus is on the following topics:

- The realm of sustainable chemistry

- Resources and sustainable chemistry

- Green reactions and syntheses

- Criteria and guiding principles for sustainable chemicals, materials and products

- Benign by Design

- Dissipation

- Sustainable management of substance flows and material flows

- New business models

- The framework of Strategic Approach to International Chemicals Management (SAICM)

- Chemistry related international conventions

Ziel: Understanding the difference between conventional chemistry, green chemistry and sustainable chemistry as well as the key approaches and concepts of sustainable chemistry and its importance as well as its contribution to sustainability and sustainable developement goals (SDGs) of UNEP) along the full life cycle of chemicals including business models. It includes practical exercises which can be done without detailed knowledge in chemistry.

Dr. rer. nat. Marco Reich

Chemische Experimentaltechniken (Laborpraktikum)


– Durchführung und Auswertung von quantitativen Bestimmungen mittels maßanalytischer und photometrischer Verfahren

– Möglichkeiten der Charakterisierung organischer Substanzen

– Diskussion ausgewählter Substanzklassen und entsprechender Synthesen

– Anwendung fachspezifischer Verfahren (z.B. Extraktion und Chromatographie)

– Mechanismen organisch-chemischer Reaktionen

– Beschreibung der Struktur-Eigenschafts-Beziehungen

Ziel: Die Studierenden

– vertiefen naturwissenschaftliche Denk-und Arbeitsweisen

– führen maßanalytische und photometrische Bestimmungen durch und werten diese aus

– führen Synthesen organischer Verbindungen durch

– bestimmen und interpretieren ausgewählte Eigenschaften organischer Verbindungen

– wenden spezifische präparative und analytische Methoden in einem Experimentalpraktikum an

Forschungspraktikum Nachhaltige Chemie


In diesem Praktikum können Studierende an einem aktuellen Forschungsprojekt eines Doktoranden teilhaben. Sie werden einen Nachmittag pro Woche in freier Absprache mit dem Doktoranden im Labor arbeiten.

Ziel: Die Studierenden bekommen in diesem Praktikum einen Einblick in aktuelle Forschungsfragen und -arbeiten. Im Unterschied zu Praktika ist die Arbeit nicht vorbestimmt sondern von den Ergebnissen der einzelnen Versuche abhängig.

Forschungsspraktikum Nachhaltige Chemie


In diesem Praktikum können Studierende in einem aktuellen Forschungsprojekt eines Doktoranden teilhaben. Sie werden einen Nachmittag pro Woche in freier Absprache mit dem Doktoranden in der Abteilung im Labor arbeiten.

Ziel: Die Studierenden bekommen in diesem Praktikum einen Einblick in aktuelle Forschungsfragen und -arbeiten. Im Unterschied zu Praktika ist die Arbeit nicht vorbestimmt sondern von den Ergebnissen der einzelnen Versuche abhängig.

Seminar related to the sustainable and organic chemistry laboratory course_GESS


The seminar accompanying the corresponding practical exercise builds on and deepens the knowledge acquired in the lecture „Sustainable and organic environmental chemistry”.

Ziel: Systematic preparation for the specific lab experiments in order to achieve a better understanding of the background of the experiments and evaluation of results.

Nachhaltige Chemie 1: Konzepte der Nachhaltigen Chemie


Übungen zu:

- Auswahl nachhaltigerer Chemikalien

- Beurteilung von Synthesen

- Synthese mit einem TEMPO-Derivat als Katalysator

- Effizente Reaktionsführungen mit Hilfe der Mikroreaktortechnik

- keine vertieften chemischen Kenntnisse für das Parktikum erforderlich, wenn Sie sich unsicher sind, ob Ihre Kenntnisse ausreichen, wenden Sie sich an Herrn Dr. Rich oder Prof. Kümmerer

Ziel: Studierende lernen, die Nachhaltigkeit einer chemischen Reaktion besser einzuschätzen und beim Einsatz von Chemikalien eine Vielzahl von Parametern zu berücksichtigen. Nicht nur die stöchiometrische Ausbeute einer Reaktion ist das was zählt! Welche Ausgangsmaterialien werden benötigt? Können diese aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen werden? Werden giftige Nebenprodukte bei der Reaktion gebildet und wie kann ihre Bildung vermieden werden? Wieviel Abfall entsteht im Gesamtprozess und wie steht es mit dem Energieverbrauch? Können die benutzten Lösungsmittel und Katalysatoren wiedergewonnen werden? Werden diese Fragen schon am Anfang chemischer Forschung und Technologieentwicklung gestellt, kann dies zu mehr Effizienz und Nachhaltigkeit in der Chemie führen.

Dr. Wolf-Ulrich Palm

Fortran - eine lebendige Programmiersprache


Fortran ist noch heute eine der grundlegenden Programmiersprachen z.B. in der Klimamodellierung, Wetterforschung, in den Ingenieurwissenschaften oder der theoretischen Chemie. Fortran hat sich demnach in den letzten Jahrzehnten immer wieder erneuert und es lohnt, Grundzüge dieser (recht einfach zu erlernenden) Programmiersprache anzuwenden. Alle Sprachelemente der heutzutage sehr populären Sprachen wie C++ oder JAVA finden sich in der Ursprungssprache Fortran zum Teil wesentlich verständlicher wieder. Die Veranstaltung vermittelt einerseits grundlegende, anwendungsorientierte Sprachelemente der Programmiersprache Fortran. Andererseits werden neben dem Umfeld zur Entwicklung der Sprache im Besonderen jedoch eigene Anwendungen in Fortran geschrieben, um somit ein Problem in Fortran umzusetzen und zu lösen. ln der Veranstaltung werden ausnahmslos konkrete Übungen und Aufgaben aus dem naturwissenschaftlichen Alltag verwendet. Studierende erarbeiten selbstständig bzw. in einem Team Programmlösungen, z.B. zur nichtlineare Anpassung naturwissenschaftlicher Daten oder zur Behandlung großer Datenmengen aus Satellitendaten, Wetterdaten oder Daten zur chemischen Luftbelastung.

Ziel: Die Studierenden lernen die Bearbeitung und Interpretation naturwissenschaftlicher Daten über die Anwendung grundlegender Sprachelemente einer Programmiersprache kennen. Studierende können Daten bzw. eine naturwissenschaftliche Fragestellung in einem selbst erstellten Programmcode übersetzten. Die Studierenden können naturwissenschaftliche Methoden so einsetzen, dass sie zielorientiertes Planungs- und Handlungswissen gewinnen, Informationen strukturieren, Zusammenhänge erkennen und verstehen und eine konkrete Fragestellungen auf eine abstrakte Ebene verlagern. Die Studierenden können mit einem dominanten Medium der Wissensgesellschaft kompetent umgehen und erlangen Medien- und Informationskompetenz verbunden mit der Fähigkeit zur kritischen Reflexion von Theorien und Praktiken.

Grundlagen der Physikalischen Chemie


In der Vorlesung werden grundlegende Konzepte der Physikalischen Chemie begleitend zu den Versuchen im Praktikum angesprochen. Im Besondern sollen zu den einzelnen Themen konkrete Übungsaufgaben gelöst werden. Nach einer Einführung zu physikalischen Größen und deren Einheiten und den notwendigen mathematischen Grundlagen werden die folgenden Themen behandelt:

Si-Einheiten, Basisgrößen (z.B. Avogadro-Konstante)

Gasgesetze (ideales und reales Gas)

Thermodynamik (Wärmekapazität, Gleichgewichte, Dampfdruck, Hauptsätze, Thermochemie)

Kinetik (Begriff der Ordnung, Katalysator (Enzymkinetik), Temperaturabhängigkeit),

Elektrochemie (galvanische Zellen, Elektrolyse, Spannungsreihe, Zusammenhang der EMK mit der Freien Enthalpie)

Aufbau der Materie (Atom-Modelle) und Grundlagen zur Spektroskopie

Ziel: Grundlegende Konzepte der Physikalischen Chemie verstehen und auf konkrete Fragestellungen anwenden können.

Laborpraktikum Umweltchemie


Labortechniken:

Extraktionstechnik Soxhlet

Destillation

Green chemistry: environmental-friendly preparation techniques

Synthese von polybromierten Diphenylethern

Analytik der PBDE über gaschromaographische Methoden

Bedeutung der Adsorption

Theorie:

Eigene Daten und Literaturdaten verstehen und darstellen

Verteilung –Mackay-Boxmodell

Exkursion

Bearbeitung eines Kleinprojektes

Ziel: Es sollen grundlegende Arbeitsweisen in einem Labor der Umweltchemie kennngelernt werden. Ein Schwerpunkt liegt

auf organisch-chemischen Techniken.

Zusammenarbeit in Gruppen, Durchführung einer Projektarbeit.

Laborpraktikum Umweltchemie - Seminar


Begleitendes Seminar zum Praktikum.

Im Seminar werden die Themen von jeweils einem Studierenden vorgestellt und die Versuchsaufbauten besprochen.

Ziel: Die Inhalte der praktischen Übungen sollen

im Seminar besprochen und verstanden werden.

Praktikum Physikalische Chemie


• Konzepte physikalisch-chemischer Experimente

• Aufnahme von Daten

• Führen eines Laborjournals, wissenschaftliche Protokollierung

• Experimentelle Überprüfung grundlegender Gesetzmäßigkeiten wie die Massenerhaltung, Bestimmung einer chemischen Formel, Avogadrozahl

• Gasgesetze

• Thermodynamik

• Verdünnte Lösungen

• Elektrochemie

• Kinetik

Ziel: Die Studierenden erwerben wissenschaftlich fundierte sowie in Teilen vertiefte Kenntnisse zur physikalischen Chemie. Sie bearbeiten Fragestellungen aus der physikalischen Chemie selbstständig und erörtern diese in der Gruppe. Spezifische Methoden der Physikalischen Chemie werden in dem Experimentalpraktikum vermittelt.

Fehler bei Funktionsausführung: ID in der Datenbank unbekannt!

M. A., Wiss. Mitarb. Friederike-Elisabeth Scheller

Chemische Experimentaltechniken (Laborpraktikum)


– Durchführung und Auswertung von quantitativen Bestimmungen mittels maßanalytischer und photometrischer Verfahren

– Möglichkeiten der Charakterisierung organischer Substanzen

– Diskussion ausgewählter Substanzklassen und entsprechender Synthesen

– Anwendung fachspezifischer Verfahren (z.B. Extraktion und Chromatographie)

– Mechanismen organisch-chemischer Reaktionen

– Beschreibung der Struktur-Eigenschafts-Beziehungen

Ziel: Die Studierenden

– vertiefen naturwissenschaftliche Denk-und Arbeitsweisen

– führen maßanalytische und photometrische Bestimmungen durch und werten diese aus

– führen Synthesen organischer Verbindungen durch

– bestimmen und interpretieren ausgewählte Eigenschaften organischer Verbindungen

– wenden spezifische präparative und analytische Methoden in einem Experimentalpraktikum an

Chemisches Rechnen


Übungen zu den Themen: Atombau, Periodensystem, chemische Bindungen, Reaktionsgleichungen (Säuren und Basen, Redox, u.a.), Stöchiometrie, Elektrochemie, Thermodynamik und Kinetik.

Ziel: Die Studierenden verfügen über erstes strukturiertes und systematisiertes chemisches Fachwissen und können erste Anwendungen durchführen.

Die Studierenden entwickeln grundlegende chemische Kenntnisse zu den (Basis)Konzepten

• Stoff-Teilchenkonzept,

• Struktur-Eigenschaftskonzept,

• Konzept der chemischen Reaktion,

• Energiekonzept (Grundlagen)

weiter.

Einführung in die Allgemeine und Anorganische Chemie


In der Vorlesung werden einführende Themen der allgemeinen und anorganischen Chemie unter Berücksichtigung ihrer historischen Entwicklung behandelt. Zum Aufbau dieses Grundwissens gehören Themen wie Atombau, Periodensystem, chemische Bindungen, Reaktionsgleichungen (Säuren und Basen, Redox, u.a.), Stöchiometrie, Elektrochemie, Thermodynamik und Kinetik.

Ziel: Die Studierenden entwickeln grundlegende chemische Kenntnisse zu den (Basis)Konzepten:

• Stoff-Teilchenkonzept

• Struktur-Eigenschaftskonzept,

• Konzept der chemischen Reaktion,

• Energiekonzept (Grundlagen)

und können sie anwenden.

Schulexperimente mit Schülerinnen und Schülern durchführen


Aufbauend auf den im Bachelorstudium erworbenen Kompetenzen wählen die Studierenden Experimente eigenständig aus, erproben sie und entwickeln sie weiter. Die Studierenden konzipieren problemorientierte Schulexperimentalvormittage für Schülerinnen und Schüler und führen sie mit abschließender Reflektion durch.

Themen sind dabei:

• Rolle des Experiments in der Erkenntnisgewinnung

• Stellung des Experiments im Unterricht

• Umgang mit unerwarteten Ergebnissen

• Methoden des Experimentalunterrichts

• Konzeption und Evaluation von Experimentalanleitungen/Problemstellungen für offenes Experimentieren

• Sicherheitsbestimmungen beim Experimentieren

Ziel: Die Studierenden erweitern und vertiefen ihre Kenntnisse über die Konzeption und Planung, Durchführung sowie Analyse und Reflexion von Chemieunterrichtssequenzen mit Experimenten.

Technik und unbelebte Natur –physikalische und chemische Grundlagen (Vorlesung)


In der Vorlesung werden elementare Grundlagen der Chemie und Physik mit Bezug zum Kerncurriculum des Sachunterrichts erarbeitet. Dabei kommen charakteristische und auch interaktive Experimente zum Einsatz. Die Vorlesung vermittelt auf diese Weise die jeweils spezifischen klassischen Grundlagen der beiden Naturwissenschaften. In der ersten Hälfte des Semesters wird die Physik mit den Bereichen Brückenbau, Mechanik, Akustik, Optik, Wärmelehre, Magnetismus, Elektrizitätslehre und Energie thematisiert. In der Chemie, mit dem Schwerpunkt der Allgemeinen und Anorganischen Chemie, werden in der zweiten Semesterhälfte z.B. Themenbereiche wie Eigenschaften von Stoffen, Aggregatzustände, Energiebetrachtungen, Luft und Wasser, Recycling und Chemische Reaktionen angesprochen.

Ziel: Die Studierenden erwerben fachliche Grundlagen zur Vermittlung naturwissenschaftlicher Phänomene im Unterricht der Primarstufe, unter Berücksichtigung der Anschlussfähigkeit an die Basiskonzepte der Sekundarstufe I. Weiterhin erwerben die Studierenden einen Zugang zu Phänomenen der unbelebten Natur in Alltag und Technik.

Weiterhin erwerben die Studierenden einen multiperspektivischen Zugang zu Phänomenen der unbelebten Natur in Alltag und Technik.

Dr. Oliver Olsson

Beitrag der Nachhaltigen Chemie zur Reduktion von Spurenstoffeinträgen in die aquatische Umwelt


Im Rahmen des Seminars, werden zunächst Strategien und Ansätze, im Sinne der Nachhaltigen Chemie, erarbeitet, die den Eintrag von Spurenstoffen in die aquatische Umwelt vermeiden. Ausgehend vom Einsatz/Verbrauch von Chemikalien und Arzneiwirkstoffen, resultierender Emissionsquellen, Ausbreitung und Verbleib in aquatischen Systemen werden relevante Stoffgruppen, Produkte und Anwendungen ermittelt bei denen mögliche integrative und nachhaltige Strategien greifen können.

An ausgewählten Fallbeispielen (Stoffgruppen, Produkte und Anwendungen) greift das Seminar diese Inhalte auf und prüft und entwickelt Maßnahmen an der Quelle um hier gezielt den Stoffeintrag zu reduzieren oder sogar zu vermeiden (Desk-Top Study). Hierbei nutzt das Seminar neueste Erkenntnisse/Erfahrungen aus der laufenden Forschung am Institut für Nachhaltige Chemie und Umweltchemie und international verfügbarer Studien!

Ziel: Das übergeordnete Ziel, ist die Entwicklung von fachwissenschaftlichen und interdisziplinären Kompetenzen im Bereich eines nachhaltigen Wasserressourcenmanagements, indem Aspekte der Wassergütebewirtschaftung mit dem Ansatz der Nachhaltigen Chemie kombiniert werden.

Teilziele:

- Fachwissenschaftliche Recherche und Auswertung von Literaturdaten

- Darstellung und wissenschaftliche Diskussion der erhobenen Daten.

- Maßnahmen pro Fallbeispiel erarbeiten und auf mögliche regionalen Umsetzung prüfen.

- Aufbereitung und Austausch der Erkenntnisse mit Akteuren aus der Praxis

Chemische, soziale und nachhaltige Aspekte der Wasserforschung


In der Veranstaltung wird Wasser als Ressource unter verschiedenen Gesichtspunkten entlang seines Nutzungszyklus betrachtet. Die Hauptthemenblöcke beschäftigen sich u.a. mit

- der Verfügbarkeit von (sauberem) Wasser: Mengen, Qualität, Gesundheitsaspekte

- der Schadstoffhydrologie: Umweltprozessen und Stofftransport in aquatischen Systemen

- der Wassergütewirtschaft: Eintrag und Verbleib von Mikro-Schadstoffen sowie Grundlagen zu natürlichen und technischen Maßnahmen zur Wasserreinhaltung

- Wirkung von Mikroschadstoffen insbesondere Ökotoxikologie, Mutagenität und Gentoxizität

- den Möglichkeiten von Modellierung zur Simulation von Stoffeigenschaften, Stoffeinträgen und Stoffausbreitung

Diese Veranstaltung baut auf die Lehrinhalte der Veranstaltung "Experimente zum biochemischen Abbau umweltrelevanter Substanzen" auf und geht vertiefend auf Bewertung, Wirkung und möglicher Maßnahmen von Schadstoffeinträgen in die aquatische Umwelt ein.

This seminar examines the resource water from different perspectives.

The main topics will be:

- availability of (clean) water: quantity, health

- contaminant hydrology: environmental transport, transfer and transformation processes

- water quality management and water quality control

- toxicological effects of micropollutants especially mutagenicity, genotoxicity and ecotoxicity

- computational Modelling as applicable tool for the estimation of chemical properties, environmental concentrations and environmental fate micropollutants

The seminar builds upon the course contents of “Experiments on the bio-chemical degradation of environmentally relevant substances” and focuses on the assessment, impact and potential measures in the case of pollution in the aquatic environment.

Ziel: Die Studierenden sollen neben Kenntnissen über Wasser als eine der wichtigsten Ressourcen, die Bedeutung der Verwendung und Reinigung von Wasser, dessen Verfügbarkeit und deren Rolle auf regionalen und globalem Maßstab lernen einzuschätzen. Dabei gilt es soziale und politische Aspekte interdisziplinär mit zu berücksichtigen. Des Weiteren werden im Kurs die Wirkungen von Spurenschadstoffen auf die Umwelt besprochen. Darüber hinaus sollen die Studierenden lernen wo und wie sie zuverlässige Informationen zum Thema Wasser und Spurenschadstoffen beschaffen können (Nutzung von Literaturdatenbanken, Faktendatenbanken etc.)

Neben Vorlesungen und Seminaren zu einzelnen Themen können praktische Übungen (experimentell und am Computer) durchgeführt werden.

Fachwissenschaftliche und aktuelle Fragestellungen in der Chemie


Es werden aktuelle Forschungsthemen aus dem Bereich der Umweltchemie und Nachhaltigen Chemie diskutiert und in Form von Referaten ergänzend erarbeitet und im Kurs vorgestellt. Darüber hinaus wird die Anwendbarkeit der Themen sowie eine mögliche Umsetzung im Schulunterricht diskutiert. Themen sind unter anderem Kontaminanten in der Umwelt, z.B. Arzneimittel in der aquatischen Umwelt. Darüberhinaus werden Quellen für die Informationssuche und deren Validität besprochen und Kriterien erarbeitet, um Informationen zu bewerten.

Ziel: Die Studierenden werden in die Lage versetzt, Fachinformationen zu interpretieren und didaktisch aufzuarbeiten.

Forschungskolloquium Nachhaltige Chemie und stoffliche Ressourcen


In dem Seminar soll die aktuelle Forschungsarbeit der Doktorandinnen und Doktoranden reflektiert und diskutiert werden.

Ziel: Ziel ist es, Kompetenzen zur Methodik, Ergebnisbewertung, sowie aktuellen Fragestellungen der nachhaltigen Chemie und aktueller Forschung sowie Problembehandlung zu erwerben und zu vertiefen sowie eine größere Sicherheit bei der Präsentation eigener Ergebnisse z.B. auf Tagungen zu bekommen.

Masterforum Nachhaltige Chemie, Umweltchemie und Ökologie


In dem Seminar soll die aktuelle Forschungsarbeit der MasterstudentInnen reflektiert und diskutiert werden.

Im Wintersemester 2020/2021 bieten wir das Masterforum nur als Onlineveranstaltung an. Wir werden zu Beginn des Semesters ein Onlinemeeting einrichten und die weitere Planung mit allen Teilnehmenden diskutieren.

Ziel: Ziel ist es, Kompetenzen im Bereich Präsentation, Ergebnisbewertung und Problembehandlung zu erzielen sowie eine größere Sicherheit bei der Präsentation zu bekommen.

Weitere Angaben zu den Lehrveranstaltungen finden Studierende im Studienportal myStudy.