Zum Hauptinhalt springen

WILDE ZUKUNFT: Das Helmut-Schmidt-Zukunftsfestival verbindet Ideen, die sonst nicht zusammenkommen

02.06.2026 Lüneburg, 2. Juni 2026. Die Idee des Gesellschaftsjahres mit dem Grunderbe verbinden? Oder eine europäische Armee mit einer Initiative für Rewilding auf dem ganzen Kontinent verknüpfen?

Solche ungewöhnlichen Verbindungen stehen im Mittelpunkt des Helmut-Schmidt-Zukunftsfestivals. Vom 15. bis 17. Juni 2026 kommen an der Leuphana Universität Lüneburg 100 junge Menschen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen, um konkrete gesellschaftliche Veränderungsideen miteinander ins Gespräch zu bringen.

Unter dem Titel „WILDE ZUKUNFT" beschäftigt sich das Festival mit der Frage, welche Zukunft wir eigentlich wollen und welches Potenzial entsteht, wenn vertraute Grenzen zwischen Ideen überschritten werden. „Viele Debatten kreisen heute um die Grenzen des Möglichen. Uns interessiert die Gegenfrage: Welche Möglichkeiten übersehen wir vielleicht noch? Das Zukunftsfestival schafft einen Raum, in dem junge Menschen genau darüber gemeinsam nachdenken können", sagt Sven Prien-Ribcke, Leiter des Helmut-Schmidt-Zukunftsfestivals.

Drei Tage lang arbeiten die Festivalteilnehmenden an Zukunftsideen, diskutieren mit Gästen aus Wissenschaft, Medien, Politik und Zivilgesellschaft und entwickeln neue Verbindungen zwischen Vorschlägen, die sonst kaum zusammengedacht werden.

Zu den Gästen zählen unter anderem die Ärztin und Journalistin Gilda Sahebi, die Sozialunternehmerin Lisa Jaspers, die Greenpeace-Sprecherin Baro Gabbert, der News-Influencer Fabian Grischkat, die ZEIT-Autorin Yasmine M'Barek, der Unternehmer Fried Graf von Bernstorff, der Physiker Marco Wehr sowie die Illustratorin Sarah Heuzeroth.

Ein Höhepunkt des Festivals ist die Verleihung des Helmut-Schmidt-Zukunftspreises im Hamburger Thalia Theater am 17. Juni. Ausgezeichnet wird in diesem Jahr die Zukunftsforscherin Florence Gaub. Die Leiterin der Forschungsabteilung des NATO Defense College in Rom tauscht sich bereits zuvor mit den Festivalteilnehmenden über gesellschaftliche und geopolitische Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte aus.

Besonders ist dabei: Die Teilnehmenden reisen nicht nur gemeinsam zur Preisverleihung an. Auch ihre eigenen Zukunftsideen werden Teil des Programms im Thalia Theater.

Veranstaltet wird das Helmut-Schmidt-Zukunftsfestival von DIE ZEIT, der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung und der Leuphana Universität Lüneburg. Unterstützt wird das Festival von ProjectTogether.

Weitere Informationen: www.leuphana.de/zukunftsfestival

Rückfragen und Kontakt

  • Sven Prien-Ribcke, M.A.