TU Hamburg und Leuphana bauen Zusammenarbeit aus
Arbeitstreffen der Präsidien auf dem Campus der TU Hamburg
04.09.2026 Die großen Transformationsprozesse unserer Zeit erfordern das Zusammenspiel unterschiedlicher wissenschaftlicher Perspektiven und Kompetenzen. Die Kooperation von TU Hamburg und Leuphana Universität Lüneburg bringt diese auf international wettbewerbsfähige Weise zusammen und schafft eine starke Grundlage, um gemeinsam neue Impulse für Studium, Forschung und Innovation zu setzen – insbesondere durch und mit Künstlicher Intelligenz.
©Michael Tokarski
Bei einem gemeinsamen Treffen der Präsidien auf dem Campus der TU Hamburg haben beide Hochschulen ihre bisherige Kooperation weiterentwickelt und neue gemeinsame Initiativen im Bereich Studium, Künstliche Intelligenz und Weiterbildung vereinbart. Ziel ist es, die unterschiedlichen Stärken der Einrichtungen noch enger miteinander zu verbinden und für die Entwicklung der Metropolregion Hamburg zu nutzen.
Ein wichtiger Meilenstein der Zusammenarbeit ist das Verbundvorhaben „Impact Engineering for a Sustainable World“. Im Sommer 2026 konnten die Leuphana und die TU Hamburg dafür eine gemeinsame Förderung von rund 3,5 Millionen Euro von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre einwerben. Die Förderung unterstützt die strategische Weiterentwicklung von gemeinsamen Angeboten in Studium und Lehre. Im Zentrum steht die Entwicklung eines gemeinsamen, englischsprachigen Pilot-Bachelorstudiengangs, der technologische Lösungsentwicklung mit gesellschaftlicher Gestaltungskompetenz verbindet. Beim aktuellen Treffen auf dem TUHH-Campus knüpften die Hochschulen an die bisher erarbeiteten Ergebnisse an und planten die nächsten konkreten Schritte für die Entwicklung des Pilot-Studiengangs.
Mit ihrer strategischen Zusammenarbeit wollen die TU Hamburg und die Leuphana ihre komplementären Stärken weiter ausbauen und einen Beitrag dazu leisten, die Metropolregion Hamburg als international sichtbaren Wissenschafts- und Innovationsstandort zu stärken. Gemeinsam wollen sie wissenschaftliche Perspektiven verbinden und neue Ansätze entwickeln, um die digitale und nachhaltige Transformation aktiv zu gestalten.