Abschlussveranstaltung des Forschungsprojekts "Zukünfte des Erinnerns in der Postmigrationsgesellschaft"
27. Okt.
Zeit: 27. Oktober 2026, ab 18:00 Uhr
Ort: Forum C40 im Zentralgebäude (öffentliche Veranstaltung)
Zukünfte des Erinnerns in der Postmigrationsgesellschaft
Konflikte, Kontinuitäten, Konkurrenzen
Wie werden Geschichten der Migration und hiermit verbundene Erfahrungen des Ausschlusses, der Marginalisierung und der Gewalt in unserer Gesellschaft erinnert?
Welche Konflikte, Kontinuitäten und Konkurrenzen treten in diesen Kontexten auf?
Welche Rolle spielen Literatur, Musik und Pädagogik darin, Erinnerungskulturen zukunftsfähig zu gestalten?
In diesem Projekt analysieren und reflektieren wir aktuelle Konflikte, Kontinuitäten und Konkurrenzen im gegenwärtigen Erinnerungsdiskurs der Postmigrationsgesellschaft. Dabei betrachten wir Literatur, Musik und pädagogische Räume wie die Schule als zentrale Arenen, in denen gegenwärtige Pluralisierungsprozesse im deutschen Erinnerungsdiskurs zum Ausdruck kommen und verhandelt werden. In verschiedenen, aufeinander bezogenen Analyse-, Reflexions- und Debattenformaten an der Leuphana Universität und in Lüneburg werden diese Arenen – unter Beteiligung von Studierenden sowie Akteur:innen aus Erinnerungsforschung und -praxis – näher beleuchtet und auf ihr Potential hin befragt, Kontinuitäten von Rassismus-, Antisemitismus- und weiterer Gewalterfahrungen zu adressieren sowie der Mehrstimmigkeit des Erinnerungsdiskurses Rechnung zu tragen. Ziel ist es, interdisziplinäre Ansätze für eine postmigrationsgesellschaftliche Erinnerungskultur im Wandel (weiter) zu entwickeln.