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Industriekolloquium: Es braucht den Dialog!

03.12.2025 Wie lassen sich ökologische Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Erfolg verbinden? Dieser Frage widmeten sich am 26. November mehr als 80 Gäste beim 2. Leuphana Industriekolloquium „Wertschöpfung durch Zirkularität“ der Leuphana Innovation Community Nachhaltige Produktion. Die Impulse reichten dabei von Dekarbonisierung und Recycling über „Design for Circularity“ bis hin zu zirkulären Wertschöpfungs- und Lieferketten sowie dem Cradle-to-Cradle-Ansatz.

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Wie können regionale Unternehmen sich im Rahmen ökonomischer, ökologischer und politischer Auflagen mehr Zirkularität wagen? Antworten darauf lieferte das 2. Leuphana Industriekolloquium zum Thema „Wertschöpfung durch Zirkularität – Kreislaufwirtschaft, die sich rechnet“.

Nach spannenden Vorträgen zu diesen Themen skizzierten die Teilnehmenden in einem interaktiven Gallery Walk Lösungsansätze für ihre individuellen, aber durchaus übertragenbaren Herausforderungen. Die wichtigsten Erkenntnisse dabei waren: 

  1. Es braucht Partnerschaften und Dialog, um Scope-3-Emissionen gemeinsam zu reduzieren
  2. Eine umfassende Datenbasis ist für die Rückführung komplexer Baugruppen unabdingbar, jedoch oftmals nicht gegeben
  3. Ganzheitliche Systembetrachtungen sind wesentlich, um zirkuläre Wertschöpfungsketten zu konzeptionieren 

Die Basis dieser Takeaways bildeten die Impulse und Gespräche der Referent*innen des Tages, die ihre Perspektiven aus Wissenschaft und industrieller Praxis teilten. 

  • Christian Hein(Aurubis AG)zeigte am Beispiel von Aurubis, wie Wertstoffkreisläufe, Dekarbonisierung und Recycling als Hebel für Nachhaltigkeit in energieintensiven Industrien eingesetzt werden können.
  • Prof. Dr.-Ing. Arthur Seibel (Leuphana) & Henning Peitzmeier (HELLA GmbH & Co. KGaA) verdeutlichten, wie Design for Circularity die Kreislaufführung von Produkten bereits mitdenkt und in konkreten Elektronikbaugruppen systematisiert werden kann.
  • Dr.-Ing. Kathrin Kramererklärte am Beispiel der Windindustrie, worauf es bei der zirkulären Ausgestaltung von Wertschöpfungs- und Lieferketten ankommt.
  • Prof. Dr. Michael Braungart(Braungart EPEA) stellte den von ihm entwickelten Cradle-to-Cradle-Ansatz vor. Statt Klimaneutralität zu forcieren, gab er mit der Idee einer Klimapositivität neue Denkanstöße. 

Fazit: Zirkularität ist kein theoretisches Konzept – es ist ein praktischer Gestaltungsweg für eine nachhaltige und wirtschaftlich erfolgreiche Zukunft. 

Noomane Ben Khalifa hält eine Rede ©© Leuphana Media Studio
Michael Braungart spricht mit einer Gruppe Menschen die im Zentralgebäude zusammenstehen. ©© Leuphana Media Studio
Eine große Gruppe Menschen die im Zentralgebäude in kleinen Gruppen zusammenstehen und diskutieren. ©© Leuphana Media Studio
Arthur Seibel hält im Zentralgebäude vor einer Gruppe Menschen einen Vortrag. ©Leuphana Media Studio
Kathrin Kramer spricht in ein Mikrofon, neben ihr ein Banner der Leuphana Social Innovation Community Nachhaltige Produktion ©© Leuphana Media Studio
Eine große Gruppe Menschen steht in einer bunt beleuchteten Maschinenhalle zusammen. ©Leuphana Media Studio
Ein Besucher des Industriekolloquiums inspiziert ein Aluminiumbauteil. ©© Leuphana Media Studio

Fragen? Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

Community Manager Paul Zeise

 

Hier finden Sie weiterführende Informationen zum Industriekolloquium und zur Leuphana Innovation Community Nachhaltige Produktion.

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