Prof. Dr. Ursula Weisenfeld
Werdegang
Ursula Weisenfeld ist Professorin für Innovationsmanagement am Institut für Management & Organisation (IMO).
Sie unterrichtet innovationsbezogene Themen wie Management of Change und Internationales Technologiemanagement mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit und ist an der Ausbildung von Führungskräften beteiligt.
In der Forschung interessiert sie sich für die Beziehungen zwischen Innovationen und Institutionen, Stakeholder-Themen wie die Risikowahrnehmung neuer Technologien und Mechanismen für Veränderungen in der nachhaltigen Entwicklung.
Lehrgebiete
Innovationsmanagement, Technologiemanagement, Management of Change
Forschungsgebiete
Management of Change, Innovation & Adoption, Neue Technologien, Risikowahrnehmung, Institutional Entrepreneurship
Publikationen
Beiträge in Zeitschriften
- Adopters build bridges: Changing the institutional logic for more sustainable cities: From action to workset to practice
Ursula Weisenfeld (Autor*in) , Antoniya Hauerwaas (Autor*in) , 01.06.2018 , in: Research Policy, 47, 5 , S. 911-923 , 13 S.Publikation: Beiträge in Zeitschriften › Zeitschriftenaufsätze › Forschung › begutachtet
- Institutional Logics as orchestras' strategic dilemma
Andreas Heinen (Autor*in) , Ursula Weisenfeld (Autor*in) , 30.10.2015 , in: International Review of Social Research, 5, 2 , S. 130-140 , 11 S.Publikation: Beiträge in Zeitschriften › Zeitschriftenaufsätze › Forschung › begutachtet
- Bad Practices in Unternehmen und die Mechanismen ihrer Etablierung: Der Fall Enron
Albert Martin (Autor*in) , Sigrid Bekmeier-Feuerhahn (Autor*in) , Thorsten Jochims (Autor*in) , Ursula Weisenfeld (Autor*in) , 01.11.2014 , in: Zeitschrift für Personalforschung, 28, 4 , S. 452-484 , 33 S.Publikation: Beiträge in Zeitschriften › Zeitschriftenaufsätze › Forschung › begutachtet
Beiträge in Sammelwerken
- System Universität: Fortschritt, Gleichschritt oder Rückschritt?
Ursula Weisenfeld (Autor*in) , 01.01.2015 1.. Aufl. München , S. 168-173 , 6 S.Publikation: Beiträge in Sammelwerken › Aufsätze in Sammelwerken › Transfer
Lehrveranstaltungen
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The course will use the multi-level perspective (MLP) to explore whether and how systemic change towards more sustainability can be achieved. We will explore possibilities and obstacles to responsible innovation, taking fashion as a particular field as an example.
Groups will focus on a particular transition pathway and in the final session we will 'build' a transition.
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Sommerschule 2026: Molekulare Pflanzenzüchtung für eine nachhaltige Entwicklung
Du willst mit moderner Biotechnologie echte Lösungen für nachhaltige Landwirtschaft und Umweltschutz entwickeln? In dieser intensiven Kurswoche arbeitest du interdisziplinär, praxisnah und mit Blick auf gesellschaftliche Wirkung.
Wann und wo
- Mittwoch, 16.09.2026, bis Mittwoch, 23.09.2026
- Meeresbiologische Wattstation Carolinensiel der Universität Münster
- Mehr Infos zur Station: https://www.uni-muenster.de/Biologie.Zoophysiologie/Station/
- Plus: Im SS2026 gibt es zusätzlich 2–3 Vorbereitungstermine in Absprache mit den Teilnehmenden.
Wer steckt dahinter
- Gemeinschaftsprojekt der Leibniz Universität Hannover (PBT) und der Universitäten Münster (Biotechnologie, Biologie), Lüneburg (Innovationsmanagement) sowie Rostock (Agrarwissenschaften, Biowissenschaften).
Was dich erwartet
- Teamchallenges: In interdisziplinären Gruppen identifiziert und definiert ihr selbst Probleme aus nachhaltiger Landwirtschaft oder Umweltmanagement (z. B. Entfernung von Schadstoffen) – und entwickelt konkrete Lösungskonzepte.
- Science meets Practice: Ihr präsentiert eure Ergebnisse in gemeinsamen Seminaren und diskutiert kritisch mit Mitstudierenden und Dozierenden.
- Fachinputs: Vorträge zu Agrarbiotechnologie, Synthetischer Biologie, Lebensmittelproduktion, Innovationsmanagement und Bioethik (externer Dozent).
- Perspektivwechsel: Selbst konzipierte Online-Interviews mit Expertinnen und Experten, die pro oder contra Agrarbiotechnologie argumentieren.
- Teaching by peers: Studierende der Partnerunis entwickeln kurze, kombinierte Theorie-/Praxis-Lehreinheiten aus ihren Fachschwerpunkten – und führen sie mit den Teilnehmenden der anderen Universitäten durch.
- Exkursionstag: Geführte Tour zu einem Ziel im Naturpark Wattenmeer.
Für wen
- Masterstudierende, die interdisziplinär denken, gerne im Team arbeiten und Impact in Richtung Nachhaltigkeit schaffen wollen.
Klingt nach dir? Dann nutze die Chance und bewirb dich
Zu den interdisziplinären Projekten:
Wenn man eine pflanzenbasierte Innovation entwickeln will, die ein Nachhaltigkeitsproblem adressiert, muss man die entsprechenden technischen Voraussetzungen schaffen und das sozio-ökonomische Umfeld analysieren, integrieren und adressieren.
Hier kommen unterschiedliche Arten von Wissen und Methoden zum Einsatz:
• Forscher*innen aus Bereichen Bio(techno)logie, Agrarwissenschaften, Chemie, Sozial- und Umweltwissenschaften...,
• Anspruchsgruppen aus dem Umfeld wie Anwohner*innen und Bürger*innen, die u.a. wichtiges Wissen bzgl Einbettung einer Innovation in das Umfeld haben,
• Organisationen, die z.B. wichtiges Wissen bzgl Implementierung einer Innovation haben.
Aufgabe ist es, im Laufe der Woche interdisziplinär eine ‚Produkteinführung’ zu erarbeiten.
Dabei sollen die folgenden Fragen und Bausteine berücksichtigt werden:
• Beschreibung eines Problems mit Nachhaltigkeitsbezug
• Definition eines ‚Events’: welche Neuerung (Pflanze, Pflanzenbaustein, pflanzenbezogenes Produkt) könnte dieses Problem adressieren? (Anwendung von Kreativitätsmethoden, Design Thinking)
• Was ist der erwartete Nutzen? (nutzerorientierte Perspektive)
• Wie kann dieses Produkt entwickelt werden, was sind notwendige Elemente und Wertschöpfungsschritte? (naturwissenschaftlich-technische Schritte)
• Wie können diese Schritte umgesetzt werden (‚value chain’)?
• Welche Risiken (für Umwelt, Verbraucher*innen, Gesellschaft) sind damit verbunden?
• Wie kann das Produkt vermittelt werden? (Kommunikation mit Stakeholdern)