Bildungsforscher Pietsch an neuem Schulleitungsmonitor Deutschland beteiligt

15.03.2024 Lüneburg/Düsseldorf. Professor Dr. Marcus Pietsch vom Institut für Bildungswissenschaften der Leuphana Universität Lüneburg ist Mitautor der im vergangenen Jahr erschienenen repräsentativen Studie „Schulleitungsmonitor Deutschland“, für die gut 1.000 Schulleitungen an allgemeinbildenden Schulen aller Schulformen aus allen Bundesländern befragt wurden. Die Wübben Stiftung Bildung, die die Untersuchung beauftragte, hat jetzt mitgeteilt, dass der Schulleitungsmonitor weitergeführt wird.

Ziel der Studie ist es, die Arbeitssituation und das Handeln von Schulleitungen in Deutschland zu erfassen. Vor welchen Herausforderungen stehen Schulleitungen in Deutschland, was macht ihre Aufgabe (un-)attraktiv und wie sieht das Verhältnis zur Bildungsadministration aus? Diese und viele weitere Fragen soll der „Schulleitungsmonitor Deutschland“ beantworten. Für die kommende Erhebung wird das Forscherteam außerdem die Leitungen von Schulen im Brennpunkt besonders in den Blick nehmen.

Marcus Pietsch freut sich über die Fortsetzung der Studie: „Die letzte Erhebung hat unter anderem gezeigt, dass nur 13 Prozent der Schulleitungen in Deutschland eine Qualifizierung an Universitäten oder Pädagogischen Hochschulen durchlaufen haben und dass in den letzten Jahren viel Vertrauen in die Bildungsministerien der Länder verloren gegangen ist. Die neue Untersuchung wird wichtige Impulse für die Steuerung des Deutschen Bildungssystems liefern und die Relevanz von Schulleitungen für das Gelingen von Unterricht und Schule unterstreichen."

Den Auftrag für die Studie erhielt die Pädagogische Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz mit ihren Kooperationspartnern Leuphana Universität Lüneburg, Universität Tübingen und Pädagogische Hochschule Vorarlberg. Die nächste Erhebung wird im Herbst 2025 stattfinden, die Ergebnisse werden voraussichtlich im Sommer 2026 erscheinen.

Weitere Informationen: www.fhnw.ch/plattformen/slmd/