Forschung und Lehre fördern

Junge Forscher im Zentralgebäude ©Leuphana Universität/Jannis Muser
Junge Forscher im Zentralgebäude.

Wissenschaflerinnen und Wissenschaftler unterstützen

Eine Stiftungsprofessur einrichten

Stiftungsprofessuren bereichern die Universität in ganz besonderer Weise. Durch die Einrichtung einer Stiftungsprofessur fördern Sie ab 100.000 Euro p.a. mindestens fünf Jahre lang für Sie relevante Entwicklungsfelder und leisten damit einen exklusiven Beitrag zur Weiterentwicklung eines Forschungsgebiets. Eine Förderung ist grundsätzlich in allen unseren Forschungsbereichen möglich. Die Finanzierung einer solchen Professur ist üblicherweise eine Spende zur Förderung der Wissenschaft und wird wie die genaue Laufzeit vertraglich zwischen uns geregelt. Über 160 Professorinnen und Professoren der vier Fakultäten erforschen bei uns disziplinübergreifend gesellschaftlich relevante Fragestellungen in unseren Wissenschaftsinitiativen. Erweitern Sie den Kreis unserer Experten.

Nachwuchsförderung

Wenn Sie allgemein unsere jungen Forscher*innen fördern möchten, gibt es die Möglichkeit, sich an unserer Nachwuchsförderung zu beteiligen. Unsere Qualifizierungsmaßnahmen sind geeignet für Promovierende, PostDocs und Juniorprofessorinnen. Gefördert werden unter anderem Konferenzteilnahmen und Forschungsaufenthalte.

Projekte fördern

Sie haben von einem Projekt gehört, welches Sie interessant finden und unterstützen möchten? Nehmen Sie Kontakt zu uns auf und wir vermitteln den Kontakt zur Projektleitung. Interessante Projekte finden Sie im Bereich Forschung,Lehre und Kooperation. Auch eigene Ideen für Projekte oder Themen, die Sie fördern möchten sind willkommen.

Internationales

Zu jedem wichtigen Projekt zählt auch der internationale Austausch: Unterstützen Sie zum Beispiel Teilnehmer aus Entwicklungsländern von großen wissenschaftlichen Tagungen an der Leuphana, in der Übernahme derer Reisekosten, in der Unterbringung von Studierenden und Dozenten, oder unterstützen Sie die Organisatoren selbst bei der Finanzierung von Speisen und Getränken.

Aufenthalte von Gastwissenschaftlern unterstützen

Jedes Jahr gastieren an der Leuphana internationale Wissenschaftler, die von den Fakultäten und der Hochschulleitung auf der ganzen Welt gesucht und gefunden und nach Lüneburg eingeladen werden. Das stärkt den Wissensstandort Lüneburg und erhöht unser Renommee in der akademischen Gemeinschaft. Mit Ihrer Spende können Sie den Aufenthalt der Fellows, der Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler, unterstützen.

Unsere Forschungsschwerpunkte

  • Bildung
  • Kulturwissenschaft
  • Nachhaltigkeit
  • Management und unternehmerisches Handeln

Unsere Forschungsschwerpunkte

Bildung

Wir bilden Lehrer aus - und das seit über 70 Jahren. 1946 als Pädagogische Hochschule von den Briten gegründet, sollte die Hochschule damals durch die Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern dazu beitragen, eine neue demokratische Tradition in Deutschland zu begründen. Auch heute noch tragen unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu bei, dass aus jungen Lehramtsstudierenden gut geschultes Personal für Deutschlands Schulen wird. Dabei fokussieren wir uns heute auf:

  • Theorie-Praxis-Verknüpfungen: Neueste Erkenntnisse aus der Bildungsforschung werden über Projekte im Schulalltag erprobt. Wie lässt sich zum Beispiel Inklusion am besten umsetzen? Gemeinsam mit der Fakultät Nachhaltigkeit wird für Lehramtsstudierende und Schulklassen auf dem Campus an einem „Inklusiven Klassenzimmer“ gebaut.
  • E-Learning und Blended Learning: Müssen Lehrende und Schülerinnen und Schüler immer vor Ort sein, um gemeinsam zu lernen? Wie können Digitale Medien in Bildungseinrichtungen sinnvoll eingesetzt werden?
  • Heterogenität: Jeder Mensch ist anders. Was bedeutet das für die die Leistung jedes Einzelnen an Schulen? Welche Rolle spielen Sprache und Geschlecht für den Lernerfolg?
  • Selbstregulation: Ein primäres Forschungsfeld der Psychologie ist die Selbstregulation, weil diese nachweislich zu Frustrationstoleranz und Schulerfolg, Gesundheitsverhalten, eigenverantwortlicher Konfliktlösung, Berufserfolg, Lebenszufriedenheit und Langlebigkeit von Menschen beiträgt.

    Mehr über unsere Bildungsforschung

Kulturwissenschaft

Die Kulturwissenschaften sind mit Lüneburg fast so eng verbunden wie das Lehramt. Unsere Absolventen, die „Kuwis“, beeinflussen seit Jahrzehnten die kulturelle Szene sowie das Medien- und Verlagswesen in Hamburg und Berlin, gehen aber auch international erfolgreich ihre Wege. 2010 war unsere kulturwissenschaftliche Fakultät die stärkste in Deutschland. Seit 2013 erforscht eine DFG Kolleg-Forschergruppe: „Medienkulturen der Computersimulation". Unsere Themen lauten:

  • Digitale Kulturen: Computer ermöglichen Menschen mit körperlichen, sensorischen und geistigen Einschränkungen seit ihrer Erfindung mehr Teilhabe am Leben. Zugang für alle bedeutet aber auch einen großen Eingriff der Computer in unsere Umwelt. Oder ist es vielleicht umgekehrt und die Technik versucht den Menschen zu erreichen? Sind aus der Sicht eines Computers nicht alle Menschen eingeschränkt?
  • Kulturen der Kritik: Kritik hat eine substantielle Bedeutung für die Zivilgesellschaft, denn eine Demokratie kann ohne Kritik nicht funktionieren. Kritik funktioniert in jeder Kultur aber anders. Unsere Wissenschaftler untersuchen europäische Formen der Kritik und die Einflüsse der Globalisierung, der Medien und unterschiedlicher politischer Verfassungen und ihre Folgen, etwa die Zensur.
  • Demokratieforschung: Wir fragen nach Legitimität und Leistungsfähigkeit von Demokratien. Wertewandel und Human Empowerment, Parteienregierung und institutioneller Wandel sowie Partizipation und öffentliche Politik stehen im Mittelpunkt.

    Mehr über unsere Kulturforschung

Nachhaltigkeit

In Lüneburg ist das Thema Nachhaltigkeit in Forschung und Lehre seit vielen Jahren fest verankert: In den neunziger Jahren wurde ein umweltwissenschaftlicher Fachbereich gegründet und 2010 entstand hier Europas erste Fakultät Nachhaltigkeit. Wir haben den UNESCO Chair „Hochschulbildung für nachhaltige Entwicklung“ und den weltweit ersten MBA zu unternehmerischem Nachhaltigkeitsmanagement. Erforscht wird im Einzelnen:

  • Das eigene Konsumverhalten: Die Nachhaltigkeitsforschung setzt beim Individuum an. Warum verhalten wir uns nicht so nachhaltig, wie wir eigentlich sollten und das bei all den Informationen und dem Hintergrundwissen, das wir bereits haben?
  • Nachhaltigkeitsmanagement: Unsere Wissenschaftler erforschen Grundlagen und Umsetzungsstrategien, wie eine Organisation nachhaltiger werden kann.
  • Transformation: Wie will unsere Gesellschaft in Zukunft leben? Welche Akteure sind am gesellschaftlichen Wandel wie zu beteiligen? Wie kommunizieren Politik, Verbände und Gesellschaft erfolgreich miteinander? Wie lassen sich nachhaltige Visionen politisch durchsetzen? Unsere Projekte prognostizieren nachhaltige Formen der Mobilität oder definieren gemeinsam mit der Stadt Lüneburg regionale Nachhaltigkeitsziele.
  • Globale Nachhaltigkeit: Wie lassen sich Erkenntnisse von einem Land zum nächsten in den Bereichen Energie oder Landwirtschaft übertragen? Wie sind Big Data von Tieren, Pflanzen, Menschen, Sozioökonomische Systeme beim Schutz der Biodiversität effektiver auszuwerten? Was tun wir gegen hohe Konzentrationen von Antibiotika in den Meeren und wie gehen wir global mit unserem Abfall um?

    Mehr über unsere Nachhaltigkeitsforschung

Management und unternehmerisches Handeln

Warum haben wir diesen Forschungszweig so umständlich benannt? Ganz einfach, weil „Wirtschaft“ allein nicht dem Anspruch unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gerecht wird. Die Mitglieder unserer größten Fakultät vereinen BWL, VWL, Recht, Informatik und Ingenieurwesen und forschen nach Erfolgsstrategien für Unternehmen.

  • Entrepreneurship: Im Fokus eines breiten Verständnisses von „Entrepreneurship” steht die Untersuchung von Personen und Prozessen, die etwas Neues hervorbringen oder etwas verändern, insbesondere um (verantwortungsvoll) zu wirtschaftlich und gesellschaftlich relevanten Problemlösungen beizutragen.
  • Digitale Transformation: Dieses Profilthema befasst sich mit der Analyse, der Gestaltung und den Auswirkungen der digitalen Transformation auf technischer Ebene, für Organisationen, Branchen sowie für unterschiedliche Akteure.
  • Technologie und Innovation: Es werden innovative Lösungen hinsichtlich des Ressourcenverbrauchs, der Steigerung von Energie- und Rohstoffproduktivität oder der nachhaltigen Gestaltung von Produkten entwickelt. Diese werden mit Hilfe entsprechender Managementprozesse und unter Wahrung ökonomischer Bedingungen in marktfähige Innovationen übersetzt.
  • Verhalten und Rechtsfragen: Hier steht die Analyse des rationalen und irrationalen Verhaltens und Erlebens von Individuen, Gruppen und Organisationen aus der disziplinären und interdisziplinären Forschung im Vordergrund.

    Mehr über unsere Forschung zu Management und unterenehmerischen Handeln

Förderer werden

Sie möchten selbst fördern?
Wir beraten Sie gern.

Ihre Ansprechpersonen

Dörte Krahn
Universitätsallee 1, C4.108b
21335 Lüneburg
Fon +49.4131.677-1554
doerte.krahn@leuphana.de

Ass. iur. Katharina Anna Mittrach
Universitätsallee 1, C4.108b
21335 Lüneburg
Fon 04131.677-1959
katharina_anna.mittrach@leuphana.de