Ein Raum, der wirkt

Gemeinsam unterstützen das Utopia Lüneburg und die Leuphana Social Innovation Community Impact Startups und damit die Innovationskraft in der Region

20.04.2026 „Wenn es das Utopia nicht gäbe, gäbe es einen Raum weniger, wo große Ideen gesponnen und zur Wirklichkeit gebracht werden.“ Drei Jahre nach der Eröffnung beschreibt Utopia-Gründerin Dr. Corinna Krome damit treffend, was im Utopia Lüneburg bis heute entstanden ist: ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen, um soziale und nachhaltige Lösungen zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen zu entwickeln. Eng mit dieser Entwicklung verbunden ist die Leuphana Universität Lüneburg.

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Heute zählt die Community rund um das Utopia etwa 450 aktive Mitglieder, die das gesellschaftliche Zusammenleben in Bereichen wie Bildung, Nachhaltigkeit oder Inklusion neu denken. Matthias Wenzel, Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Leuphana und Teil der Leuphana Social Innovation Community, die eng mit dem Utopia zusammenarbeitet: „Das Besondere am Utopia ist, dass das Team als Multiplier in die Region agiert. Sie bringen durch ihre Veranstaltungen Akteur*innen zusammen, zu denen wir auch mit unseren Forschungserkenntnissen Zugang bekommen. Diese Konstellation ist in der Region, aber auch darüber hinaus selten und für den gesellschaftlichen Impact ein großer Gewinn.“

Wissenschaft und Praxis sind im Utopia entsprechend miteinander verknüpft. Darauf legte Corinna Krome von Anfang großen Wert: „Wenn wir so etwas machen, dann möchten wir auch eng mit der Universität kooperieren, so dass Wissenschaft und Praxis miteinander einhergehen.“ Gemeinsam haben die engagierten Partner*innen damit einen lebendigen Ort gestaltet, dessen unterstützende Atmosphäre vom Eingang bis unters Dach den Bedürfnissen von Impact Startups entgegenkommt.

Räume fördern Zusammenarbeit

Die Räumlichkeiten fördern bewusst die Zusammenarbeit der Community: Ein gemütliches Café lädt zum Austausch ein, ein puristisch gestalteter Tagungsraum steht für Meetings bereit und lichtdurchflutete Co-Working-Plätze ermöglichen konzentriertes Arbeiten. Zu der Gestaltung der Atmosphäre vor Ort hat Lillan Lommel, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Leuphana Social Innovation Community mit ihrem wissenschaftlichen Know-how beigetragen. Dazu hat sie Daten von Besucher*innen erhoben und mit dem Utopia-Team anonymisiert ausgewertet. Sie sagt: „Atmosphären sind komplex und können zum Beispiel dazu beitragen, eine Zugehörigkeit zu schaffen – insofern sind sie besonders relevant für Community-Arbeit.“

Neben der täglichen gemeinsamen Arbeit prägen Veranstaltungen und Netzwerktreffen das Leben im Utopia und der Community. Das Team blickt nach den ersten drei Jahren bereits auf mehr als 100 Aktivitäten zurück – mit teilweise bis zu 200 Menschen wie beim Abschluss der Communicorn-Konferenz im September 2025. Die Impulse dieser Treffen fließen in die Ideen und Vorhaben der Gründerinnen, Innovatoren und engagierten Menschen ein. So wirken sie in die Region hinein und stärken die Innovationskraft in und um Lüneburg.