1. Lüneburger Bildungskonferenz

17. Feb.

Was brauchen Schüler*innen, um sich wohlzufühlen? Wie sieht eine “gute Schule” aus? Am 17. Februar 2026 laden die Hansestadt Lüneburg und die Leuphana Innovation Community Schulentwicklung und Leadership zur Bildungskonferenz an der Leuphana Universität Lüneburg ein. Eingeladen sind Grundschüler*innen, Lehrkräfte, Schulleitungen und weiteren Bildungsakteur*innen, um ihre Perspektiven zu der Thematik zu teilen.

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Leuphana

„Schule zum Wohlfühlen“ – 17. Februar 2026

Am Dienstag, 17. Februar 2026, findet im Zentralgebäude der Leuphana Universität Lüneburg die 1. Lüneburger Bildungskonferenz unter dem Titel „Schule zum Wohlfühlen“ statt. Die Konferenz wurde von der Hansestadt Lüneburgin Kooperation mit der Leuphana Innovation Community Schulentwicklung und Leadership entwickelt.

Im Mittelpunkt steht eine zentrale Frage: Wie kann Schule ein Ort werden, an dem sich Kinder wirklich wohlfühlen, gesehen werden und aktiv mitgestalten können?

 

Grundschulkinder im Mittelpunkt

Die 1. Lüneburger Bildungskonferenz richtet ihren Fokus bewusst auf die Perspektiven von Grundschülerinnen und Grundschülern der 3. und 4. Klassen. Sie stehen im Zentrum der Veranstaltung. Denn sie sind diejenigen, die Schule täglich erleben, fühlen und mit Leben füllen.

Gemeinsam mit den Kindern werden unter anderem folgende Fragen bearbeitet:

  • Was brauchen Kinder, um sich in der Schule wohlzufühlen?
  • Wie wünschen sie sich das soziale Miteinander?
  • Wie soll Schule als Lebensort gestaltet sein?

Zu oft werden Kinder bei solchen Fragen nicht einbezogen. Die Bildungskonferenz setzt hier ein klares Zeichen: Kinder sind Expertinnen und Experten ihrer eigenen Schulwelt.

 

Workshops, Mitmachformate und echte Beteiligung

In vielfältigen, altersgerechten Workshops und Mitmachformaten haben die Kinder die Möglichkeit, ihre Ideen, Wünsche und Erfahrungen einzubringen - kreativ, spielerisch und im Austausch mit anderen Kindern sowie Erwachsenen.

Dabei erleben sie ganz konkret, dass ihre Meinung zählt und dass Schule ein Ort ist, den sie auf Augenhöhe mitgestalten können. Die Impulse der Kinder werden mit den Perspektiven von Lehrkräften, Schulleitungen, Schulsozialarbeit und weiteren Beteiligten zusammengeführt.

Ziel ist es, gemeinsam Handlungsempfehlungen für eine Schule zum Wohlfühlen zu entwickeln, die über die Konferenz hinaus Wirkung entfalten.

 

Vorbereitung durch Studierende und Schulen

Bereits im Vorfeld der Konferenz haben Studierende der Leuphana Universität gemeinsam mit Kindern aus sechs Lüneburger Grundschulen Workshops durchgeführt. Inhaltlich standen dabei die Themen

  • Partizipation
  • Schule als Lebensort
  • Verpflegung
  • Soziales Miteinander

im Fokus. Die Ergebnisse dieser vorbereitenden Workshops fließen direkt in die Bildungskonferenz ein und bilden eine wichtige Grundlage für die gemeinsamen Diskussionen und Empfehlungen.

 

Teilnehmende der Bildungskonferenz

An der Konferenz nehmen neben den beteiligten Schülerinnen und Schülern auch:

  • Schulleitungen
  • Lehrkräfte
  • Verantwortliche aus Ganztagskoordination und Schulsozialarbeit
  • Elternvertretungen

aus Lüneburg teil. Die Bildungskonferenz ist nicht öffentlich, die Teilnehmenden werden gezielt eingeladen.

Die Ergebnisse der Konferenz werden im Nachgang allen Lüneburger Grundschulen sowie auf der städtischen Informationsseite zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen zur Bildungskonferenz finden sich auf der Website der Hansestadt Lüneburg:
https://www.hansestadt-lueneburg.de/gesellschaft-soziales-und-bildung/bildung/bildungskonferenz-2026.html

 

Hintergrund

Die 1. Lüneburger Bildungskonferenz ist ein Ergebnis der Lüneburger Stadtkonferenz 2024, zu der Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch unter dem Titel „Bildung im Wandel“ eingeladen hatte. Dabei wurde deutlich, wie wichtig ein regelmäßiger Austausch zwischen Theorie und Praxis für eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung von Schule ist.

Mit der Bildungskonferenz 2026 wird dieser Dialog fortgeführt – mit Kindern im Zentrum und mit dem gemeinsamen Ziel, Schule als Lebens- und Lernort nachhaltig weiterzuentwickeln